MONTAGEANLEITUNG
1) ALLGEMEINES
DCW ist eine Vorrichtung die zusammen mit Schiebetoren eingesetzt
werden kann und gestattet die Lösung des Problems des Anschlusses
der druckempndlichen Leisten am beweglichen Torügel und dem
Steuergerät des Tors. DCW besteht aus zwei Sende- und Empfangsein-
heiten, die miteinander Infrarotsignale austauschen; die Kommunika-
tion ist mit Sicherheitstechniken kodiert, die bewirken, dass die gesam-
te Vorrichtung der Fehlersicherheitskategorie 2 gemäß Norm EN954-1
entspricht und sie kann daher mit PSPE-Systemen gemäß Norm EN
12978 eingesetzt werden.
DCW besteht aus zwei Einheiten:
- DCW TX, gespeist von einer Batterie mit langer Lebensdauer, montiert
am beweglichen Torügel, mit Möglichkeit des Anschlusses einer sen-
siblen Leiste, entweder optisch (mit Zubehör STR + Gummiprol max.
2,5 m) oder Widerstandsleiste mit konstantem Widerstand 8k2.
- DCW RX wird am feststehenden Teil montiert mit dem Steuergerät
des Tors verkabelt.
DCW wurde für den Anschluss als überprüfte Vorrichtung konzipiert.
Die Vorrichtung kann als Verbindungssystem zwischen einer sensiblen
Leiste und einem Steuergerät eingesetzt werden und außerdem auch
als Anwesenheitsmelder, das heißt als Vorrichtung vom Typ D gemäß
Norm EN 12453. Für den Einsatz von DCW als Vorrichtung vom Typ D ist
es ausreichend, dass die Kommunikation zwischen DCW TX und DCW
RX über den Zwischenraum erfolgt (siehe Ab. B Pos.1).
2) TECHNISCHE DATEN
DCW TX
Stromversorgung 3,6V Lithiumbatterie Typ C. Kapazität 7,5Ah
Lebenszeit der Batterie
5 Jahre
(Geschätzte Lebenszeit bei Installation mit
4 m Hub und Geschwindigkeit von 9 m/min
10 S TCA 30 Man./Tag mit optischer Leiste bis
zu 2,5 m und Temperatur von +20°C).
Reaktionszeit nach Drücken
der Leiste
<35mS
DCW RX
Betriebsspannung 24 V~/=
Stromaufnahme 20mA Standby / max. 36mA
Leistung Kontakte 30V, 1A
DCW TX + DCW RX
Schutzgrad IP45
Betriebstemperatur -20/+55°C
Reichweite
7 m mit oenem Jumper JP1,
15 m mit geschlossenem Jumper JP1
Abmessungen 130X45X43 (HxLxT)
Kategorie gemäß EN954-1 Kat 2
3) KORREKTE AUSRICHTUNG Abb. A - B
4) BOHRUNG FÜR INSTALLATION Abb. C
5) KABELDUCHFÜHRUNG DCW RX (Abb. D) und DCW TX (Abb. E):
- durch hintere Önung Pos. 1A
- durch Kabeldurchlass Pos. 1B
Die druckempndliche Leiste am Prol des Flügels anbringen und da-
bei die Anweisungen im Handbuch der verwendeten druckempndli-
chen Leisten beachten.
6) ANSCHLÜSSE Abb. F
Der Anschluss der Vorrichtung DCW als nicht überprüfte Vor-
richtung führt zu einem anomalen Batterieverbrauch.
Lassen Sie den Betrieb der Vorrichtung in Intervallen von nicht mehr
als 6 Monaten von qualiziertem Personal überprüfen, falls die Fehler-
prüfungsschaltung nicht verwendet wird.
7) CABNAHMEPRÜFUNG Abb. G-H
Führen Sie am Ende der Abnahmeprüfung einige Manöver aus und
prüfen Sie:
a) dass die Automatisierung korrekt reagiert, wenn die druckempn-
dliche Leiste gedrückt wird;
b) dass die Automatisierung korrekt reagiert, wenn die Kommunika-
tion zwischen DCW RX und DCW TX von einem Hindernis unterbro-
chen wird;
c) dass das Manöver in den beiden vorausgehenden Fällen ordnung-
sgemäß abgeschlossen wird.
ACHTUNG!
Für den Anschluss der Kontakte der Relais der Fehlerprüfungsschal-
tung muss auf die Schaltpläne der überprüften Vorrichtungen Bezug
genommen werden, die im Handbuch des verwendeten Steuergeräts
angegeben werden.
ACHTUNG!
Das Vorhandensein anderer Vorrichtungen (Fotozellen), die Infra-
rotstrahlen benutzen, kann zu Störungen der Kommunikation führen.
Es ist nicht möglich, ein Paar DCW zu installieren, um den gleichen
Bereich zu überwachen. Falls das DCW-Kommunikationssignal durch
ein anderes Infrarotsignal gestört wird, stellt DCW die Automatisierung
durch Önung beider Kontakte in einen Sicherheitsstatus.
8) DRUCKEMPFINDLICHE ELEMENTE, DIE AN DCW TX ANGESCH-
LOSSEN WERDEN KÖNNEN
OPTISCHE LEISTE
Sensoren STR
Max. Länge der Leiste 2,5m
WIDERSTANDSLEISTE
Nennwiderstand 8k2
Obere Auslöseschwelle >22000
Max. Widerstand in Standby 18000
Untere Auslöseschwelle < 2200
Min. Widerstand in Standby 4700
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