Sicherstellen, daß die Masseklemme und das Werkstück
einen guten elektrischen Kontakt haben; dies gilt insbe-
sondere bei lackierten oder oxidierten Blechen und bei
Blechen mit einer isolierenden Beschichtung.
Die Masseklemme nicht an dem Teil des Werkstücks
befestigen, das abgetrennt werden soll. Den Brennerta-
ster drücken, um den Pilotlichtbogen zu zünden.
Wenn man nicht innerhalb von 2 Sekunden zu schneiden
beginnt, erlischt der Pilotlichtbogen und muß daher ggf.
durch erneute Betätigung des Brennertasters wieder
gezündet werden.
Den Brenner während des Schnitts senkrecht halten.
Wenn man nach Abschluß des Schnitts den Brennertaster
löst, tritt weiterhin für die Dauer von rund 100 Sekunden Luft
aus dem Brenner aus, die zur Kühlung des Brenners dient.
Es ist ratsam, das Gerät nicht vor Ablauf dieser Zeit
auszuschalten.
Wenn man Löcher ausschneiden möchte oder den Schnitt
in der Mitte des Werkstücks beginnen muß, dann muß man
den Brenner zuerst geneigt halten und dann langsam aufri-
chten, damit das geschmolzene Metall nicht auf die Düse
spritzt (siehe Abb. 2). In dieser Weise ist zu verfahren, wenn
in Bleche von mehr als 3 mm Dicke Löcher geschnitten
werden sollen.
Für den Maschinenbetrieb die Angaben in den Schneidta-
bellen beachten. Zum Ausführen von kreisrunden Schnit-
ten empfiehlt sich die Verwendung des auf Wunsch liefer-
baren Zirkels. Man sollte stets daran denken, daß man bei
Gebrauch des Zirkels möglicherweise bei Beginn des Sch-
nitts wie oben beschrieben verfahren muß (Abb. 2).
Den Lichtbogen nicht unnötig brennen lassen, da sich
hierdurch der Verschleiß der Elektrode, des Diffusors und
der Düse erhöht..
Nach Abschluß der Arbeit das Gerät ausschalten.
Zum Schneiden von Lochblechen oder Gittern die Funktion
"Pilot self restart" mit Taster T einschalten (LED U leuchtet).
Nach Abschluss des Schneidvorgangs wird der Pilotlichtbo-
gen, wenn man den Taster gedrückt hält, automatisch wie-
der gezündet. Diese Funktion nur im Bedarfsfall verwen-
den, um eine unnötige Abnutzung der Elektrode und der
Düse zu vermeiden.
4 PROBLEME BEIM SCHNEIDEN
4.1 UNGENÜGENDE EINDRINGUNG
Hierfür können folgende Gründe verantwortlich sein:
· zu hohe Geschwindigkeit. Sicherstellen, daß der Licht-
bogen das Werkstück stets vollständig durchstößt und nie-
bar (0,8 MPa) eingestellt werden. Kommt die Druckluft
von einem Druckluftbehälter, muß dieser mit einem
Druckregler ausgestattet sein. Niemals einen Druckluft-
behälter direkt an den Druckminderer des Geräts
anschließen! Der Druck könnte die Belastbarkeit des
Druckminderers überschreiten und folglich dazu füh-
ren, daß der Druckminderer explodiert!
Die elektrische Zuleitung A anschließen: der gelb-grüne
Schutzleiter muß an eine wirksame Erdungsanlage ange-
schlossen werden; die übrigen Leiter über einen Schalter
ans Netz anschließen; der Schalter sollte sich möglichst
in der Nähe des Schneidbereichs befinden, um die unverzü-
gliche Ausschaltung im Notfall zu gestatten.
Der Bemessungsstrom des thermomagnetischen Schal-
ters oder der in Reihe mit dem Schalter geschalteten
Sicherungen muß gleich dem vom Gerät aufgenomme-
nen Strom I1 eff. sein.
Die Stromaufnahme I1 eff. kann aus den technischen
Daten für die Speisespannung U1 abgeleitet werden, die
auf dem Gerät angegeben sind.
Möglicherweise verwendete Verlängerungen müssen
einen der Stromaufnahme I
1
max. angemessenen Quer-
schnitt haben.
3 BETRIEB
Sicherstellen, daß der Start-Taster nicht gedrückt ist.
Das Gerät mit Schalter C. Dieser Vorgang wird durch
Aufleuchten der Kontrollampe V angezeigt.
Durch kurzes Drücken des Brennertasters öffnet man die
Druckluftzufuhr. In diesem Zustand den auf dem Mano-
meter F angezeigten Druck mit dem Regler E des Druck-
minderers für Schlauchpakete der Länge 6 m auf 5 bar
(0,5 MPa) und für Schlauchpakete der Länge 12 m auf 5,5
bar (0,55 MPa) einstellen und dann den Regler nach
unten drücken, um ihn zu blockierenDer Schneidstromk-
reis darf nicht absichtlich in direkten oder indirekten Kon-
takt mit dem Schutzleiter gebracht werden, sofern dies
nicht über das Werkstück selbst geschieht.
Wenn das Werkstück absichtlich über den Schutzleiter
mit der Erde verbunden wird, muß diese Verbindung so
direkt wie möglich gestaltet werden. Der hierzu verwen-
dete Leiter muß einen Querschnitt aufweisen, der minde-
stens gleich dem Querschnitt der Schneidstromrücklei-
tung ist, und an der gleichen Stelle an das Werkstück
angeschlossen werden wie die Rückleitung. Hierzu
entweder die Rückleitungsklemme oder eine unmittelbar
daneben angeordnete zweite Werkstückklemme verwen-
den. Es ist jede Vorsichtsmaßnahme zu ergreifen, um
Kriechströme zu vermeiden.
Mit dem Drehknopf M den Schneidstrom einstellen.
Art. 359:
Bei Verwendung der Düse ø 1,2 mit Strömen von 45 bis
60 A den Zweipunkt-Abstandhalter Art. 1404 verwenden.
Art. 361:
Die Düse ø 1,2 bis 60 A und die Düse ø 1,4 von 60 bis 100
A verwenden.
Bei Verwendung der Düse ø1,2 ohne Düsenschutz ist das
Kontaktschneiden möglich. Hierbei darf der Strom maxi-
mal 45 A betragen, um eine Beschädigung der Bohrung
der Düse zu vermeiden, die eine erhebliche Minderung
der Schnittgüte mit sich brächte.
Bei Verwendung der Düse ø 1,4 mit Strömen von 60 bis
100 A den Zweipunkt-Abstandhalter Art. 1701 oder die
Feder Art. 1620 verwenden.
fig. 2
fig. 3
15