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Einatmen von Staub/Rauch/ Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden. P280 Schutzhandschu-
he/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. P335 + P334 Lose Partikel von
der Haut abbürsten. In kaltes Wasser tauchen/nassen Verband anlegen.
Gefahr bestimmende Komponente zur Etikettierung: Sulfanilsäure.
NO
3
Reagens 2
Achtung
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H341 Kann vermutlich genetische
Defekte verursachen. H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
P102 Dar f nicht in die Hände von Kindern gelangen. P280 Schutzhandschuhe/Schutzklei-
dung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. P301 + P310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort
GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
Gefahr bestimmende Komponente zur Etikettierung: m-Phenylendiamindihydrochlorid.
Silikat Test-Set SiO
2
Besonderheit:
Das JBL Silikat Test-Set SiO
2
dient zur Messung und routinemäßigen Kontrolle des Silikatgehaltes im Süß- und
Meer wasser innerhalb eines Bereiches von 0,2 – >6 mg/l (ppm). Durch ein eigens von JBL entwickeltes Kompen -
sationsverfahren können auch in leicht gefärbtem Wasser, wie z. B. bei Torflterung oder Krankheitsbehandlung,
exakte und zuverlässige Ergebnisse erzielt werden. Mögliche Störungen durch gleichzeitig vorhandenes Phosphat
in der Wasserprobe werden durch zeitversetzte Zugabe von Reagens 2 ausgeschaltet.
Warum testen?
Silizium ist eines der häugsten Elemente auf der Erde. Bei der Verwitterung von Silikatgesteinen gelangt Silizium
in Form von Silikat in Oberächen- und Grundwasser. Leitungswasser enthält deshalb je nach Beschaffenheit
des Untergrundes der betreffenden Region verschieden hohe Gehalte an gelöstem Silikat. Gehalte bis 40 mg/l,
selten auch mehr können im Leitungswasser gefunden werden. Silikate sind ungiftig und es sind keine Grenz-
werte in der Trinkwasserverordnung festgelegt.
Von Bedeutung für die Aquaristik und Gartenteich ist Silizium als Nährstoff für Kieselalgen (Diatomeen), einige
Wasserpanzen (z. B. Hornkraut) sowie Kieselschwämme und manche andere wirbellosen Tiere (Invertebraten).
Nach der Neueinrichtung von Aquarien stellen braune Beläge durch Kieselalgen die Erstbesiedelung dar. Diese
Beläge verschwinden langsam, wenn das Aquarium eingefahren ist und genügend Konkurrenz durch andere
Algen und Mikroorganismen entstanden ist. Dabei wird auch der Silikatgehalt im Wasser deutlich reduziert. Oft
können jedoch nach Wasserwechsel und dem dadurch neu zugeführten Silikat vor allem im Meerwasser solche
Kieselalgenbeläge wieder auftauchen. Deshalb sollte für die Befüllung und Wasserwechsel bei Meerwasser-
aquarien bevorzugt Osmosewasser verwendet werden.
Wir empfehlen folgende Werte:
Süßwasser und Gartenteich: um 1 mg/l, bis 2 mg/l können noch geduldet werden.
Meerwasser: maximal 1 mg/l
Abhilfe bei Problemen durch erhöhten Silikatgehalt:
• Überprüfung des Silikat-Gehaltes im verwendeten Wasser.
• Für Teilwasserwechsel silikatarmes Wasser (Umkehrosmose, z. B. JBL Osmose 120) verwenden.
• Filterung über einen Silikatabsorber (JBL SilikatEx).
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