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Hinweis:
Wenn Sie Ihren Koiteich mit Leitungswasser befüllen, sollten Sie auch in Erwägung ziehen, dass manche Was-
serwerke dem Leitungswasser Phosphate zusetzen, um Kalkablagerungen und Korrosion im Leitungssystem
zu verhindern. Dies kann bereits zu einer Anfangsbelastung im Teich von ca. 2 mg/l PO
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führen.
Vorgehensweise:
1. Zwei Prüfgläser mit dem zu untersuchenden Wasser mehrmals spülen.
2. Mit der beigefügten Spritze beide Prüfgläser mit je 5 ml Probewasser füllen.
3. In eines der beiden Prüfgläser die Reagenzien in nachstehender Weise zugeben:
a) Einen großen Messlöffel (breites Ende des beigefügten Doppellöf fels) Reagens 1, mit Deckel verschließen
und schütteln bis gelöst.
b) 5 Tropfen Reagens 2, umschwenken und 5 Minuten stehen lassen.
4. Beide Prüfgläser in den Komparatorblock einsetzen: Glas mit Reagenzzugabe am glatten Ende des Kompara-
torblocks, Glas mit unbehandeltem Probewasser (Blindprobe) am eingekerbten Ende des Komparatorblocks.
5. Komparatorblock mit der Einkerbung zu den Werten zeigend mit beiden Prüfgläsern auf der Farbkarte hin- und
herbewegen, bis die Farbe der mit Reagens versetzten Probe der Farbe unter der Blindprobe bestmöglich
entspricht.
6. Phosphatgehalt in der Kerbe des Komparatorblocks ablesen. Der auf der Farbkarte zusätzlich angebrachte
Farbverlauf von grün nach rot ermöglicht eine schnelle Beurteilung des Messwertes.
Erhalten Sie bei der Messung eine dunklere Farbe, als auf der Farbkarte zu nden, verdünnen Sie die Probe
mit destilliertem oder phosphatfreiem Wasser und führen die Messung erneut durch.
Je nach Verdünnung ist das Ergebnis wie folgt zu multiplizieren zur Ermittlung des tatsächlichen Phosphatgehaltes:
2,5 ml Probe + 2,5 ml dest. Wasser: Ergebnis mal 2
1 ml Probe + 4 ml dest. Wasser: Ergebnis mal 5
Eine leicht verständliche piktographische Anleitung bendet sich zusätzlich auf der Rückseite der Farbkarte.
Gefahren- und Sicherheitshinweise betreffend Reagens 2:
Gefahr
H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
P102 Dar f nicht in die Hände von Kindern gelangen. P280 Schutzhandschuhe/Schutzklei-
dung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. P305 + P351 + P338 BEI KONTAKT MIT DEN
AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen
nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. P310 Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM
oder Arzt anrufen.
Gefahr bestimmende Komponente zur Etikettierung (Reagens 2): Schwefelsäure.
Eisen Test-Set Fe
Besonderheit:
Das JBL Eisen Test-Set Fe dient zur exakten Messung und routinemäßigen Kontrolle des Eisengehaltes im
Süß- und Meerwasseraquarium sowie im Gartenteich in einem Bereich von 0,05 – 1,5 mg/l (ppm). Durch ein
eigens von JBL entwickeltes Kompensationsverfahren können auch in leicht gefärbtem Wasser, wie z. B. bei
Torflterung oder Krankheitsbehandlung, exakte und zuverlässige Ergebnisse erzielt werden.
Warum testen?
Außer einer ausreichenden Versorgung mit CO
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sind Eisen und Spurenelemente für Wasserpanzen lebens-
notwendig. Da gut wachsende Wasserpanzen ständig Eisen und andere Spurenelemente verbrauchen und
diese im Wasser auch bei Koppelung an sog. Chelatoren, wie in modernen Düngepräparaten üblich (z. B. JBL
Ferropol, JBL ProScape Fe +Microelements), nur über eine begrenzte Zeit haltbar sind, muss durch eine re-
gelmäßige Kontrolle mit dem JBL Eisen Test-Set Fe der Eisengehalt überwacht und ggf. nachgedüngt werden.
Für einen guten Panzenwuchs ist bereits eine Konzentration von 0,1 – 0,2 mg/l (ppm) ausreichend. Bei sehr
panzenlastigen Aquarien können auch Werte bis zu 0,5 mg/l (ppm) sinnvoll werden. Auch im Leitungswasser
(normalerweise eisenfrei) oder in natürlichen Gewässern sowie im Gartenteich kann der Eisengehalt mit dem
JBL Eisen Test-Set Fe geprüft werden. Im Meerwasser sind Werte von 0,002 bis 0,05 mg/l empfehlenswert.