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Philips PM 5715 - Page 22

Philips PM 5715
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6.
Bedienung
ALLGEMEINES
Bei
Ubungen
mit dem PM 5715
oder beim
Ein-
satz des
Generators
in praktischen
Schaltungen
wird
empfohlen,
den
Philips
200-ps-0szil-
lografen PM
3400
zu verwenden.
Mit
diesem
Oszillografen konnen
die
Anstiegs-
und Abfallzeiten
von
6ns des
PM
5715
sowie
kleine Einzelheiten
der Impulse
mit hoher
Auflosung fehlerfrei
sichtbar
gemacht warden.
Ein
konventioneller
Oszillograf mit
langsamerer
Anstiegszeit
kann
selbstverstandlich
ebenfalls
verwendet
warden,
aber dann auf
Kosten der
Impulswiedergabe.
IMPULSAUSGAIMG,
AMPLITUDEIM-
EINSTELLUNG
UNO NULLPEGEL-
VERSCHIEBUNG
Der
Impulsausgang
ist leerlauf-
und kurz-
schlussfest. In
den unteren
Amplituden-
bereichen von
0,5V, 1,5V
und
5V
ist der
Aus-
gang intern
mit 50Q
abgeschlossen.
Im
10-V-Bereich
liefert
ein
Stromausgang
einen
maximalen
Ausgangsstrom
von
200mA. Hohere
Strome
sind ebenfalls
moglich,
aber auf
Kosten
der
Amplitude.
Wenn das
an den
Generator
angeschlossene
Gerat nicht
mit 50Q
abgeschlossen
ist,
wird
empfohlen,
die Philips
50-Q
-Anschlusse
PM
9581 ,3W, Oder PM
9585,
1
W,
zu verwen-
den,
die als
Wahizubehor erhaltlich
sind.
Mit
dem
Feineinsteller
lessen
sich
die Im-
pulsamplituden
in
den einzelnen
Bereichen
ins-
gesamt
von
0,2V
bis 10V
einstellen.
Mit
der
Nullpegelverschiebung
kann die
Nullinie
von
+2,5V
bis —2,5V
verschoben
warden.
Der
Bedienungsknopf
ist in
der Nullstellung
arretiert,
damit
er
nicht versehentlich
betatig
warden
kann. Die
Summe
der Nullpegelver-
schiebung
und
der
Impulsamplitude
kann
maximal
10V
betragen.
Bei
den grossten
Amplituden
geht deshalb
die
Nullpegelverschiebung
auf Kosten
der Im-
pulsamplitude.
AUSGANGE
FUR ZUSATZ- UND
SYNCHRONISATIONSSIGNAL
An
dem
Ausgang AUX. OUT
steht
ein Zusatz-
signal mit
einer fasten Amplitude von +2,5V
an
50Q
zur
Verfiigung. Bei hochohmiger Belastung
wird
die
Amplitude grosser, bis +4,5V im
Leerlauf.
Der Ausgang
AUX.
OUT
ist immer
mit
den
Impulsverzogerungs-
und
Impulsdauer-
schaltungen
des
Generators
verbunden,
auch
bei
Rechteckimpulsbetrieb
mit
Tastverhaltnis
von
50%, aber
reagiert
nicht
auf die
Nullpegel-
verschiebung
sowie die
Shelter
NORM./INV.
und
"
H
—
".
Die
typische
Anstiegszeit
des
Ausgangsimpulses
betragt
10ns, die
typische
Abfallzeit
5ns.
Das
Signal
erscheint ca.
12ns vor
dem Haupt-
signal
an der Buchse
PULSE
OUT
und kann
direkt
zum Steuern
von
TTL-Schaltungen
ver-
wendet
warden.
An
der Buchse SYNC.
OUT liegt das
Signal des
internen
Multivibrators
oder, in Stellung
EXT.,
das
Triggersignal.
Bei
internem
Betrieb ist
das Signal
eine
Rechteckspannung
mit
der
eingestellten
Wiederholzeit,
aber die
Impulsverzogerung,
die
Impulsdauer
sowie andere
Parameter
konnen
nicht eingestellt
warden. In
Stellung
EXT.
hangen
die
Wiederholzeit
und
das Tast-
verhaltnis
des
Signals
an
SYNC.
OUT vom
Triggersignal
ab. Dieses Signal
erscheint
ca.
40ns vor dem
Hauptsignal
an Buchse PULSE
OUT,
wenn die
Impulsverzogerung
auf
10ns
eingestellt ist.
Die
Amplitude
ist fast
auf
+1,5V
an
50Q
eingestellt
(
+3V
im Leerlauf).
Typische Anstiegzeit 10ns; Typische Abfallszeit
5 ns.
Das
Signal
dient
zum Triggern
von
externen
Geraten, z.B.
einem
Oszillografen.
EINSTELLUNG
DER
FLANKENSTEILHEIT
MIT DEN
FEINEINSTELLERN
tr UND
tf
Die
Anstiegs-
und Abfallzeit
der Impulse
lasst
sich
in sechs
Bereichen
stufenlos
und
unabhangig
voneinander
mit
den Feineinstellern
tr und
tf einstellen.
Die Anstiegs-
und Abfallzeit
gilt von 10%
bis
90% der
Amplitude,
siehe Abb.
6-1.
Abb.
6-2
zeigt, dass
die Punkte
A und B
sich
nicht andern,
wenn
die Anstiegs-
und Abfallzeit

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