Lieber Großbahner,
Wir freuen uns, dass Sie sich für das neue
Modell der Diesellok BR 218 aus dem
Hause PIKO entschieden haben.
Dieses ist die zweite Lok für die Spurgröße
„G“, welche PIKO auf den Markt bringt.
Die Lok wurde während der Entwicklung
intensiv von uns unter allen möglichen
Realitätsbedingungen getestet, um Ihnen
einen großen Fahrspaß und viel Freude mit
der Lok zu gewährleisten.
Dennoch möchten wir gerne Ihre Erfahrung
im Praxisalltag mit Ihrer PIKO G–BR 218
kennen lernen, da der Praxis-Test im Allge-
meinen immer noch härtere Anforderungen
stellt, als sich dies unsere Entwickler vor-
stellen können.
Bitte teilen Sie uns Ihre Eindrücke per
E-Mail: hotline@piko.de, per Fax: +49 3675
897250 oder per Post an PIKO Spielwaren
GmbH, PF, 96505 Sonneberg/Thüringen
mit.
Über Positives freuen wir uns natürlich am
meisten, aber auch negative Erfahrungen
oder Verbesserungsvorschläge helfen uns
bei der Weiterentwicklung dieses und wei-
terer geplanter Modelle
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
Ihr PIKO Team
Das Vorbild
Die Baureihe 218 ist eine vierachsige Die-
sellokomotive der Deutschen Bahn. Viele
Jahre war sie die zahlreichste und wichtig-
ste Vertreterin der westdeutschen Strecken-
diesellokomotiven und ist auch heute noch
auf allen nicht elektrifizierten Strecken im
Schnellzugdienst, aber auch in allen ande-
ren Diensten, anzutreffen.
Die Lokomotiven der Baureihe 218 sind
das zuletzt entwickelte Mitglied der V160-
Lokfamilie. In ihr wurden viele Entwicklun-
gen der Baureihen V160 bis V169
zusammengefasst. Von der BR 217 wurde
die elektrische Zugheizung, von den Proto-
typen der Baureihe 215 der 1840-kW-
Motor (2500 PS), welcher den Hilfsdiesel-
motor zum Betrieb des Heizgenerators
überflüssig machte, übernommen.
Im Jahre 1968 lieferte die Firma Krupp die
ersten zwölf Vorserienlokomotiven, welche
auf die beiden Bahnbetriebswerke Hagen
Eck und Regensburg verteilt wurden und
dort unter schweren Einsatzbedingungen
ihre Leistung unter Beweis stellen mussten.
Die Serienlieferungen unter zusätzlicher
Beteiligung der Firmen Henschel und
Krauss-Maffei mit 398 weiteren Lokomoti-
ven erfolgte dann von 1971 bis 1979.
Die 2500 bis 2800 starken B’B’-Loks haben
eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h,
besitzen eine zusätzliche hydrodynamische
Bremse und werden sowohl im Reise- als
auch im Güterzugdienst eingesetzt. Die
218 bewährten sich im Betriebsdienst und
galten bis 2000 noch als die wichtigsten
Streckendieselloks der DB.
Inzwischen ist die Neubeschaffung der Die-
seltriebwagenflotte weit vorangeschritten,
und mehr und mehr lokbespannte Züge
werden durch Triebwagen (VT) ersetzt. Der
Fahrzeugbestand der BR 218 wurde bis
2004 um mehr als die Hälfte reduziert.
Die Baureihe 218 hat zahlreiche Farbvari-
anten durchwandert. Die ersten 218er Loks
wurden noch in der für damalige Diesel-
loks üblichen Farbgebung purpurrot (RAL
3004) geliefert. Die Lokomotiven ab dem
Baujahr 1974 erhielten das neue Farbsche-
ma ozeanblau-beige der DB. Die Lok 218
217 erhielt einen Versuchsanstrich in den
TEE-Farben rot-beige. Zehn Lokomotiven
wurden für das Projekt CityBahn auf der
Strecke Köln-Gummersbach 1984 in rein-
orange mit kieselgrauer Bauchbinde um-
lackiert. Nach Beendigung der Erprobungs-
phase behielten sie noch bis in die 1990er
Jahre diesen Anstrich. Ab 1987 wurden die
218er im Rahmen ihrer Hauptuntersuchung
orientrot mit weißem Lätzchen umge-
spritzt.
Die noch verbliebenen Loks der Baureihe
218 sind inzwischen fast durchweg im
aktuellen verkehrsroten Farbschema anzu-
treffen.
Das Modell
Die Baureihe 218 von PIKO ist vielfältig
detailliert und durch Verwendung von spe-
ziellen Kunststoffen wetterfest und somit
auch im Freien einsetzbar.
Die Modelle zeichnen sich durch folgende
Details aus:
Technik
- je Drehgestell ein kraftvoller Motor, spritz-
wassergeschützt im Getriebe gelagert.
- Stromabnahme von allen acht Rädern
mittels Radschleifer
- Zusätzlich pro Drehgestell zwei federgela-
gerte Schleifkontakte direkt auf der Schiene
- Radscheiben aus Zinkdruckguss
- Zwei zusätzlich eingebaute Gewichte zur
Erhöhung der Zugkraft
- Beleuchtetes LED-Dreilichtspitzensignal
mit der Fahrtrichtung wechselnd
- Vorbereitet zum Nachrüsten eines Digital-
und Soundsystems
- Lautsprecheraufnahmefach
- Separat angesetzte Pufferbohle, aus-
tauschbar gegen Mittelpufferbohle
- Bügelkupplung kompatibel mit dem LGB-
System
- Länge: 615 mm
- Gewicht: ca. 4300 g
Details
- Radscheiben aus Zinkdruckguss
mit Profilierung
- Radscheiben schwarz vernickelt
- Kunststoffgehäuse mit vielen vorbildge-
rechten Gravuren wie Türhandstangen,
Griffen, Lüfter und Türen
- Separat angesetzte Griffstangen an den
Fronten
- Separat eingesetzte Front- und Seiten-
scheiben
- Front-Fensterrahmen schwarz bedruckt
- Seiten-Fensterrahmen silbern dekoriert
- Motorraumfenster in Rauchglas-Tönung
- Separat angesetzte Scheibenwischer
- Separat eingebaute Führerstandseinrich-
tung mit Lokführer
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