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SCHALTUNGEN FÜR DEN SIGNALABSCHNITT
Prinzipiell kann man den Abschnitt vor dem Signal auf verschiedene Arten beschalten,
wenn das Signal eine automatische Zugbeeinflussung haben soll:
Variante 1: traditionell durch Abschalten des Fahrstroms
Variante 2: traditionell mit verlängertem Abschnitt auch für Wendezüge geeignet
Variante 3: mit Bremsgenerator zum sanften Anhalten der Züge
Jede dieser Schaltungen, die weiter unten ausführlich beschrieben werden, hat ihre Vor-
und Nachteile. Der zur Verfügung stehende Platz ist sicher ein wesentliches Argument
für oder gegen die Lösung mit dem Bremsgenerator. Die schönste und vorbildgerech-
teste Lösung erfordert auch den meisten Platz eben vorbildentsprechend.
Variante 1
Traditionell mit kurzem Isolierabschnitt ohne Schaltgleise
Vor dem ‚Halt’ zeigenden Signal wird der Fahrstrom im Halteabschnitt abgeschaltet.
Züge, die in den Halteabschnitt einfahren, halten mit ihrem mechanischen Auslauf
(durch die Schwungmassen) an. Das Spitzenlicht erlischt und bei den Wagen, die
mit im Signalabschnitt stehen, geht die Innenbeleuchtung aus. Der isolierte
Abschnitt vor dem Signal muß nur so lang sein, daß die Lokomotive darin Platz fin-
det und der mechanische Auslauf die Lok nicht über die zweite Isolierung hinaus-
fahren läßt.
Ein Problem für diese Schaltung stellen durchverdrahtete ge und Wagen mit
Achtpunkt-Stromaufnahme dar, weil sie die Isolierung des Abschnittes überbrücken.
Der Zug kommt eventuell gar nicht zum Stehen. Wendege mit schiebender Lok hal-
ten erst zu spät an, weil die Wagen das Signal schon passiert haben, bevor die Lok in
den Halteabschnitt einfährt.
Bei der Verdrahtung ist die Brücke zwischen den Kontakten (siehe Zeichnung) erfor-
derlich, da der Abschnitt sonst nicht stromlos wird!
Wichtig: Wenn Sie bei dieser Schaltung den Bremsgenerator integrieren möch-
ten,ssen Sie den Signalabschnitt zur Version 3 (mit Bremsgenerator, langem
Isolierabschnitt (Zugnge + Bremsweg) und drittem Schaltgleis) umrüsten!
Abbildung 3
Anschluß eines 4-begriffigen
Ausfahrsignals mit Zugbeeinflus-
sung durch das Abschalten des
Fahrstroms (Variante 1) im Sig-
nalabschnitt.
Die Brücke von + nach ‚C
ersetzt das Schaltgleis, das sonst
den Bremsvorgang auslöst.
Achtung: Zeichnung nicht
maßstäblich!

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