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TTI TG210 - Page 21

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Gleichstrom-Abweichung
Die DC OFFSET (GS-ABWEICHUNG) -Steuerung hat einen Bereich von 10 Volt in bezug auf
50/600 in allen Ausgangsarten; die Steuerung hat eine mittige Einrastung für 0 Volt. Die Plus-
Signalspitze der Gleichstrom-Abweichung ist auf 10 V begrenzt (±5V in die charakteristische
Ausgangsimpedanz). Die Plus-Wellenform der Gleichstrom-Abweichung wird in der Position 20
dB proportional gedämpft.
TG215/TG230: wenn DISPLAY SELECT (ANZEIGE WAHL) auf Gleichstrom- Abweichung einge-
stellt ist, wird der Abweichungspegel des HAUPT-Ausgangs angezeigt. Die Anzeige zeigt
Leerlaufspannungs-Abweichung (emf = EMK) an; die tatsächliche Spannung an der Buchse wird
halb so groß wie der angezeigte Wert sein, wenn der Ausgang mit seiner charakteristischen
Impedanz abgeschlossen ist.
Zusatz-Ausgang
Der Zusatz-Ausgang gibt einen festen 0- bis 5-Volt-TTL/CMOS-Ausgangsimpuls zur selben
Frequenz, Symmetrie und Phase aus wie der 50 HAUPT-Ausgang und kann 4 standardmäßige
TTL-Ladungen steuern.
Abtast- [Wobbel -] Eingang
Die Generatorfrequenz kann abgetastet, gleichstromprogrammiert oder moduliert werden, indem
man an die SWEEP IN (WOBBEL-EIN) -Buchse eine passende Steuerspan-nung anlegt. Das
Instrument addiert die WOBBEL-EINgangsspannung und die von der FREQUENZ-
Feineinstellung kommende interne Spannung, um die Betriebsfrequenz festzulegen. Wenn der
DISPLAY-SELECT (ANZEIGE WAHL) -Schalter am TG215/TG230 in der Frequenz-Stellung ist,
zeigt die Anzeige die resultierende Frequenz. Eine posi-tive Spannung erhöht die Frequenz,
deshalb sollte die Feineinstellung für die Frequenzsteuerung mit ansteigenden Gleichstrom-
Eingangssignalen auf die untere Frequenzgrenze des abzutastenden Bereichs eingestellt
werden. Zum Beispiel wird ein 0-Volt- bis +3-Volt-Signal den Generator 3 Dekaden hoch von dem
von der Feineinstellung eingestellten Bereichsminimum bis zum Bereichsmaximum abtasten.
In ähnlicher Weise vermindert eine negative Spannung die Frequenz; für abfallen-de
Gleichstromeingangssignale sollte deshalb die Feineinstellung auf die obere Frequenzgrenze
des abzutastenden Bereichs eingestellt werden. Zum Beispiel wird ein 0-Volt- bis -3-Volt-Signal
den Generator 3 Dekaden herunter von dem von der Feineinstellung eingestellten
Bereichsmaximum bis zum Bereichsminimum abtasten.
Um ein in bezug auf Erde symmetrisches Wobbelsignal anzulegen, muß die Feinein-stellung
ungefähr auf die Mittelfrequenz des abzutastenden Bandes eingestellt werden.
Anmerkung: Wenn die Wobbeleingangsspannung zu hoch ist, d.h. wenn die ange-strebte
Generatorfrequenz die Bereichsgrenzen überschreitet, ergibt sich evtl. ein nichtlinearer Verlauf.
Wobbelbetrieb (Nur TG230)
Wenn Wobbeln ON (EIN) geschaltet ist, was erreicht wird, indem man den RATE-Bedienknopf
zur Aus-Stellung zieht, wird der Ausgang des internen Wobbelgene-rators mit der FREQUENCY
(FREQUENZ-) Feineinstellung summiert.
Frequenzwahl
Mit Hilfe der FREQUENCY RANGE (FREQUENZBEREICHS-) Schalter ist der niedrigste Bereich
zu wählen, in welchem die obere Wobbelgrenze eingestellt werden kann; auf diese Weise kann
die beste Einstellauflösung und der größte Wobbelbereich erzielt werden. Mit dem STOP-
Bedienknopf ist nach Bedarf LIN oder LOG zu wählen; eingedrückt ist LIN und herausgezogen
ist LOG.

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