Den Sender an die zu messende Leitung und den
Schutzleiter anschließen, siehe Bild d in Kapitel 6.
Anschließend den Empfänger einschalten und mit
der Suche beginnen.
Empfohlene Einstellung beim Empfänger: Manu-
eller Suchmodus, maximale Empndlichkeit, siehe
Kapitel 5C.
Tipp 1: Alternativ zum Schutzleiter kann z.B.
auch eine Heizung als Erdung dienen, siehe Bild
e. Dazu muss sichergestellt sein, dass die Heizung
korrekt geerdet ist.
Tipp 2: Mit Hilfe des Signaltons, der Balkenanzeige und der numerischen Feinanzeige kann der Leitungs-
verlauf einfach verfolgt werden. Wenn der Leitungsverlauf genau erfasst werden soll, einfach nur die
Stellen markieren, wo die numerischen Feinanzeige die höchsten Werte anzeigt.
Tipp 3: Die Reichweite erhöht sich um das Fünffache, wenn die Ausgangsleistung des Senders von Level 1
auf 3 erhöht wird.
Tipp 4: Um die gesuchte Leitung besser eingrenzen zu können, kann es sinnvoll sein parallele Leitungen
ebenfalls zu erden.
7B-1 Leitungen verfolgen / Steckdosen suchen
Beispiele für einpolige Anwendungen
– Den Messkreis spannungsfrei schalten.
– Das eingespeiste Sendesignal der Zuleitung kann sich auf andere Leitungen übertragen,
sobald diese über längere Strecken parallel zu der Zuleitung verlaufen.
– Um höhere Reichweiten zu erzielen, kann es ratsam sein die zu messende Leitung
vom übrigen Messkreis zu trennen.
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e
Den Empfänger einschalten und in den Netz-
spannungs-Modus wechseln. Jetzt ndet das
Gerät spannungsführende Leitungen und es kann
der Verlauf einer spannungsführenden Leitung
verfolgt werden. Dabei wird der Sender nicht
benötigt. Siehe dazu auch Kapitel 5A.
– Das Sendesignal des Senders sollte gut geerdet sein, um optimale Suchergebnisse zu erreichen.
– Bei Arbeiten unter Spannung unbedingt die Sicherheitshinweise einhalten.
– Die Qualität der Masseverbindung hat großen Einuss auf die Reichweite.
!