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Spinning
Nehmen Sie die Wolle in die linke Hand und ziehen Sie mit der rechten
Hand eine Lunte der gewünschte Stärke aus die Wollmenge. Halten Sie die
Lunte geklemmt zwischen Daumen und Finger und ziehen Sie stetig Lunte,
während Sie das Spinnrad treten. Die Geschwindigkeit des Tretens sollen
Sie an die Geschwindigkeit des Lunte Ziehens anpassen, so dass eine gute
Drehung gebildet wird.
Flügelbremse: Mit dieser
Rändelmutter regulieren Sie
den Zug mit dem der Faden
hereingezogen wird.
Sie sollen die Spule gleichmäβig
vollspinnen wobei Sie das
Fadengleitstück gleichmäβig über
das Bein des Flügels verschieben.
Zwirnen
Mit der Zwirnvorrichtung können Sie von 2 vollgesponnenen Spulen einen
dickeren Faden zwirnen. Sorgen Sie dafür, dass die Fäden vor dem Zwirnen
schön parallel liegen.
Was passieren kann
Der Faden ist hart und gewunden. Das kommt vom zu viel Drehung.
Ursachen:
1. Sie treten zu schnell im Verhältnis zum Lunte ziehen.
2. Der Fader zieht nicht genug herein. Bremsen den Spinnflügel mehr.
3. Der Faden hakt mit einer Schlaufe an einem Fadengleitstück fest oder
läuft nicht richtig an den Häkchen vorbei.
4. Die Spule ist voll.
Der Faden bricht wiederholt. Mögliche Ursachen:
1. Zuwenig Drehung, der Faden bekommt keinen Halt.
2. Zu unregelmäßiger Faden, weil die Finger sich zu schnell zurück zur
Rohwollmenge bewegen, so dass vor allem die dünnen Teile strapaziert
werden, bevor eine ordentliche Drehung zustande gekommen ist.
3. Der Faden zieht zu stark herein; bremsen den Spinnflügel weniger.
4. Schlechte Wollqualität (zu kurz).