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DEUTSCH
• Achtung! Nach jeder Benutzung des
Gerätes, mindestens aber täglich Abreini-
gung durchführen! (siehe Kapitel 9)
• Mechanik
Alle durch Elektromotoren angetriebenen,
beweg
lichen Maschinenteile sind durch fest-
stehende, sicher befestigte und nur mit Werk-
zeug zu entfernende Schutzverkleidungen
abgede
ckt.
Restrisiko: Ist e
ine, nur mit Werkzeug zu
lösende Verkleidung entfernt, kann eine Ver-
letzung bei laufender Maschine nicht ausge-
schlossen werden.
• Elektrik
Alle elektrischen Teile sind durch festste-
hende, sicher befestigte und nur mit Werk-
zeug zu entfernende Schutzverkleidungen
abgede
ckt. Das Gerät entspricht der Schutz-
klasse I nach EN 60 335.
Restrisiko: Ist e
ine nur mit Werkzeug zu
lösende Verkleidung entfernt, können
Gefahren durch elektrischen Schlag nicht
ausgeschlossen werden.
• Staub
Durch Verwendung von Einweg-Spänesä-
cken mit verschließbarer Öffnung ist eine
staubarme
Entsorgung des Sammelgutes
gewährleistet.
Restrisiko: Beim Wechsel e
ines Spänesacks
ist das Einatmen von Staub nicht ausge-
schlossen.
Das Einhalten der Hinweise im Kapitel 10
(Entsorg
ung des Sammelgutes) führt zu einer
Minimierung dieser Gefahren.
Das Gerät ist bereits komplett zusammenge-
baut.
1) Die Verpackungsfolie entfernen.
2) Die Blechwinkel, mit denen das Gerät auf
der Palet
te befestigt ist, abschrauben.
3) Das Gerät mit einer zweiten Person von
der Palet
te heben.
Siehe Seite 3.
1 Verschlüsse (Spänebehälter)
2 Filterbehälter
3 Abreinigungshebel
4 Manometer
5 Knopf (Überlastschutz), nur bei
SPA 2002 W
6 Ein-/Ausschalter
7 arretierbare Geräterolle
8 Spänebehälter
9 Sichtfenster (Befüllungsgrad)
Hinweis: Der mitge
lieferte Absaugschlauch
und Spänesack befinden sich im Innern des
Behälters (8).
7.1 Aufstellen
Der Entstauber sollte möglichst nahe
an der
Holzbearbeitungsmaschine aufgestellt wer-
den. Die Aufstellung muss auf einer ebenen
Fläche erfo
lgen. Die hintere Geräterolle arre-
tieren.
7.2 Spänesack einsetzen
1) Beide Verschlüsse (1) gleich
zeitig nach
oben klappen: Der Behälter (8) wird
abgesenkt.
2) Behälter nach vorne herausrollen.
3) Neuen Spänesack in den Behälter einle-
gen (darauf achten, dass der Spänesack
möglichst glatt an der Behälterwand
anliegt) und möglichst faltenfrei rundum
ca. 6-10 cm über den Behälterrand stül-
pen (siehe Abbildung Seite 3).
4) Der Spänesack sollte im Bereich des
Sichtfe
nsters (9) glatt anliegen, damit der
Befüllungsgrad abgelesen werden kann.
5) Behälter unter den Entstauber rollen.
6) Beide Verschlüsse (1) gleich
zeitig
schließen: Der Behälter wird angehoben
und dicht mit dem Entstauber verbunden.
Beim nächsten Einschalten wird ein Unter-
druck im Behälter erzeugt. Dadurch schmiegt
sich der S
pänesack automatisch an die
Behälterwand an und Sie erhalten eine opti-
male Ausnutzung des Spänesackvolumens.
7.3 Absaugschlauch anschließen
Nur elektrisch leitfähige Schläuche
verwenden. Schläuche aus Kunst-
stoff müssen schwer entflammbar
sei
n.
1) An einem Ende des Spiralschlauchs die
Metallspirale so abisolieren, da
ss ein ca.
5 cm langes Stück der Metallspirale her-
vorschaut.
2) Das Schlauchstück aus dem die Metall-
spirale entfernt wurde, abschneiden.
3) Das abisolierte Stück Metallspirale so
umbiegen, d
ass es in das Innere des Spi-
ralschlauchs ragt.
4) Das Schlauchende (und eine Schlauch-
klemme) auf den Absaugstutzen des Ent-
staubers schieben und mit der Schlauch-
klemme befestigen: die Schlauchklemme
so anbringen
, dass die abisolierte Metall-
spirale an den Absaugstutzen des Ent-
staubers gedrückt wird, um eine elek-
trisch leitende Verbindung
sicherzustellen.
Achten Sie darauf, dass die elek-
trische Verbindung zwischen
Schlauch und
Absaugstutzen des
Entstaubers einwandfrei ist.
7.4 Netzanschluss
Vergleichen Sie vor Inbetrieb-
nahme, ob die auf dem Typenschild
angeg
ebene Netzspannung und
Netzfrequenz mit den Daten Ihres
Stromnetzes übereinstimmen.
Achten Sie bei dem Anschluss der
Drehstrom-Ausführung (
SPA 2002 D
)
auf die richtige Drehrichtung.
7.5 Ein-/ Ausschalten
Nach dem Anschluss des Absaugschlauches
an die Holzbearbeitungsmaschine:
1) zuerst den Entstauber am Ein-/ Ausschal-
ter (6) einschalten,
2) dann die Holzbearbeitungsmaschine ein-
schalten
Beim Ausschalten ist die umgekehrte Reihen-
folge einzuhalten.
Der Unterdruck ist durch Ablesen am Mano-
meter (4) zu überwachen.
a.) Entstauber-Betrieb
An den Enstauber können Holzbearbeitungs-
maschinen mit verschiedenen Absaugstut-
zendurchmessern angeschlossen werden.
Dabei ist zu beachten, dass der abgesaugte
Volumenstrom ein Mindestmaß nicht unter-
schreitet. Dieser Mindestvolumenstrom ist
abhäng
ig vom Stutzendurchmesser der stau-
berzeugenden Maschine.
Auf der Skala des Manometers sind rote
Bereiche mit
Angabe des Absaugstutzen-
durchmessers markiert.
Steht der Zeiger des Manometers
im roten Bereich des verwende-
ten Absaugstutzendurchmes-
sers, so ist der Filter abzureini-
gen.
Hinweis: Die Überwachung des Mindest
volu-
menstromes erfolgt am Entstauber über die
Messung des Unterdrucks vor dem Ventilator.
Bei Überschreiten des zulässigen Unter-
drucks geht der Zeiger in den roten Bereich.
Liegt der Durchmesser des Absaugstutzens
bzw. der Mindestvolu
menstrom beim Stau-
berzeuger zwischen den Tabellenwerten, ist
für die Überwachung der Wert des nächst
größeren Durchmessers maßgebend.
Auf folgender Tabelle sind die Verhältnisse
darg
estellt:
Bedeutung der Spalten:
Spalte 1: D
urchmesser des Absaugstutzens
an der Holzbearbeitungsmaschine.
Spalte 2: Mindestvolume
nstrom bei 20 m/s
im Absaugstutzen.
Spalte 3: Mö
glicher Unterdruck am Anfang
des Absaugschlauches (2,5 m lang). Schnitt-
stelle zwischen Stauberzeuger und Entstau-
ber beim Mindestvolumenstrom. Der Herstel-
ler der Holzbearbeitungsmaschine gibt für
seine Ma
schine den erforderlichen Unter-
druck an. Dieser Wert muss unter dem Wert
des Entst
aubers liegen, damit die Holzbear-
beitungsmaschine bestimmungsgemäß abge-
saugt werden kann.
Spalte 4: Markierter Unterdruck auf d
er Skala
des Manometers.
1234
(mm) (m
3
/h) (Pa) (Pa)
100 565 1020 1560
80 362 1460 1740
63 224 1680 1840
b.) Betrieb als Staubsauger
Mit dem Zubehör Reinigungsdüse Best.-Nr.
091303
1270 kann der Entstauber auch als
Staubsauger zum Aufsaugen von abgelager-
tem Holzstaub oder -spänen eingesetzt wer-
den und entspricht dabei der Vorschriftenlage
auch für Eichen- und
Buchenholzstaub.
Die Überwachung des Mindestvolumenstro-
mes erfolgt dabei ebenfalls mit dem Manome-
ter. Bei Anschlussdurchmesser 100 mm der
Reinigungsdüse m
uss der Filter abgereinigt
werden, wenn der Zeiger des Manometers im
roten Bereich des verwendeten Absaugstut-
zendurchmessers 100 mm steht.
Steht der Zeiger des Manometers im roten
Bereich, so
ist der Filter abzureinigen.
Nach jeder Benutzung des Gerätes, mindes-
tens aber täglich ist der Filter abzureinig
en.
1) Holzbearbeitungsmaschine abschalten
2) Entstauber am Ein-/ Ausschalter (6
)
abschalten
3) Warten, bis das Laufrad des Ventilators
zum Sti
llstand gekommen ist (sonst ist
die Abreinigung unzureichend).
4) Vorsicht vor Sachschaden: Abreinigungs-
hebel (3) am Filtergehäuse in der Auf-
wärtsbewegung nicht bis zum Anschlag
hochschieben. A
breinigungshebel vor-
sichtig mehrmals betätigen.
Sollte nach der Abreinigung und der Inbe-
triebnahme der Zeiger des Manometers
immer noch im roten Bereiche stehen:
1) Prüfen Sie, ob die maximale Füllhöhe des
Behälters (8
) erreicht ist (Oberkante des
obersten Sichtfensters (9)). Gegebenen-
falls Behälter entleeren (siehe Kapitel 11).
2) Prüfen Sie ob der Absaugschlauch ver-
stopft ist. (Siehe Kapitel 13).
4 Gefahrenabwehr
5 Anlieferung und Montage
6 Überblick
7 Inbetriebnahme
8 Überwachung des Mindestvolumen-
stromes
9 Filterabreinigung