zz
4.
Beschreibung
des
Blockschaltbildes
Anm: Die in Klammern stehenden Ziffern bezie-
hen sich auf die Impuisformen in
Abb.
4—
1
.
Astabiler
Multivibrator
Der astabile Multivibrator erzeugt
Rechteckim-
pulse, von denen alle internen
Impulse
abgeleitet werden.
Schalter
SKI, REPETITION
TIME,
und der
zugehorige
Feineinsteller
R1
dienen zur Ein-
stellung der impuisfolge
zwischen 20ns und 1s.
Wenn
der Schalter
REPETITION TIME
in Stellung
EXT.
steht, ist der
Multivibrator ausgeschaltet.
Triggerschaltung
Bei externer Steuerung kann
der Im-
pulsgenerator von einem externen
Signal
an
Buchse TRIGG. /GATE
IN, BU
1
getriggert wer-
den.
Das Triggersignal gelangt an den
Schmitt-
Trigger, der ein
fur
die
iibrigen Schaltungen des
Generators geeignetes
Signal
erzeugt.
Wenn kein Triggersignal
zugefuhrt wird, er-
zeugt
der Schmitt-Trigger einen einzelnen
Im-
puls, wenn die
Taste
SINGLE SHOT, SK5,
gedruckt
wird.
Wenn
mit
Schalter
REPETITION TIME eine Zeit
eingestellt ist,
kann der astabile
Multivibrator
von einem
Signal an der
Eingangsbuche
TRIGG. /GATE
IN
getastet
werden. Man erhalt
dann
mit dem Tastsignal
synchrone
Im-
pulsreihen.
Taststufe,
Sync.-Verstarker und erster
Impuisformer
Die Ausgangsspannung der
Taststufe liegt an
der Vorderseite des
Gerates
an
Buchse SYNC.
OUT, BU2. Die
Wiederholfrequenz und das
Tast-
verhaltnis dieses
Signals werden
von dem
astabilen
Multivibrator oder,
bei externem
Betrieb, vom
Triggersignal
bestimmt.
Der Impuisformer wird von
der
Vorderflanke
des
Ausgangssignals
(1)
der
Taststufe
gesteuert.
Der Impuisformer
liefert einen
Nadelimpuls
(2),
der die
Verzogerungsschaltung
steuert.
Verzogerungsschaltung, zweiter impuis-
former und Impulsdauerschaltung
Die Verzogerungsschaltung
liefert
Impulse
(3),
deren
Dauer mit
SK2
und
R2,
DELAY, eingestellt
wird.
Die
Ruckflanke dieser Impulse steuert den
nachsten Impuisformer, der einen Nadelimpuls
(4)
an die
Impulsdauerschaltung
gibt.
Ebenso wie
die
Verzogerungsschaltung
erzeugt
auch die Impulsdauerschaltung Impulse, deren
Dauer mit SK3 und R3,
DURATION,
eingestellt
wird.
Bei Doppelimpulsbetrieb steuert ein Nadelim-
puls
(5),
der von der Vordeflanke
des Ver-
zogerungsimpulses abgeleitet
ist, den Eingang
der Impulsdauerschaltung. Dadurch
werden
Doppelimpulse erzeugt. Das Ausgangssignal
der
Impulsdauerschaltung
kann an
der Buchse
AUX.
OUT., BU3, an der Vorderseite
des Gerates
abgenommen werden.
Dieses Signal, mit konstanter
Amplitude, er-
scheint etwa 12ns
vor
dem
Haupsignal
an
der
Vorderseite
des
Gerates
an
Buchse
PULSE
OUT,
BU4.
Das signal
an
PULSE
OUT kann normal oder in-
vertiert abgenommen werden, einstellbar mit
Schalter NORMAL/INV., SK10.
Schalter
T/2, SK8
Wenn
Schalter T/2, SK8, gedruckt
wird,
sind
die Verzogerungs-
und
Impulsdauerschaltungen
von der Endstufe
getrennt.
Signal(l) vom
internen Multivibrator,
oder dem
Schmitt-Trigger,
kommt direkt
an die Endstufe.
An
Buchse AUX.
OUT kann aber
gleichzeitig ein
Signal
mit einstellbarer
Verzogerung
und Dauer
abgenommen werden.
In Stellung
EXT. des Schalters
REPETITION TIME
und
wenn Schalter T/2
gedruckt ist,
kommt das
an Eingang
TRIGG.
/GATE IN
angelegte Trigger-
signal
nur zur Endstufe
und steht
an
Buchse
PULSE
OUT mit derselben
Wiederholzeit und
demselben
Tastverhaltnis
wie das ursprungliche
Signal zur VerfCigung,
aber
mit einer An-
stiegszeit und
Impuisform
nach der
Spezifikation des
PM
5715.
Fiankensteilheltsgenerator
und
Ausgangsstufe
Von Schalter
T/2
gelangen die Impulse Ciber
einen
Differentialverstarker
an den Flanken-
steilheitsgenerator,
von
dem die Flanken-
steilheit der Impulse
abhangt. Die Anstiegs-
und
abfallzeiten lessen
sich unabhangig
voneinander
und
stofenlos mit den Knopfen RISE,
R4, und
FALL,
R5, einstellen.
Ein Emitterfolger
sorgt fur eine
niederohmige
Ausgangsimpedanz fiir
die Zweikanalendstufe.
Mit dem Polaritatsschalter
"
+
-
" kann das
Signal
an
den positiven
oder negativen Kanal
geschaltet werden. In
beiden Kanalen lasst
sich