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PIKO BR 95 - Page 13

PIKO BR 95
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mfx
®
Der PIKO SmartDecoder 4.1 G beherrscht das mfx
®
Datenformat. Ist die verwendete Digitalzentrale
mfx
®
fähig, so meldet sich der Decoder mit seinem
Loksymbol, Decodernamen und seinen Sonderfunk-
tionssymbolen automatisch an. Durch diese mfx
®
Technik müssen also keine Lokdaten in der Zentrale
hinterlegt und keine Lokadressen in den Decoder
programmiert werden.
Bremsverhalten
Der Decoder versteht folgende Bremstechniken:
• DCC-Bremsgenerator
Märklin Bremsstrecke (Bremsen mit analoger
Gleichspannung)
ABC-Bremsen
Der Decoder kann das Fahrzeug mit zwei verschie-
denen, einstellbaren Bremswegen Zentimeter genau
anhalten.
Detaillierte Informationen zum Thema „Bremsver-
halten“ nden Sie in der ausführlichen Bedienungs-
anleitung.
5. Funktionsausgänge
Eine umfassende Darstellung aller Möglichkeiten der
Funktionsausgänge nden Sie in der ausführlichen
Bedienungsanleitung.
Einfaches und erweitertes Function Mapping
Im einfachen Function Mapping können die Zuord-
nungen der Schaltaufgaben wie Beleuchtung, Son-
derfunktionsausgänge, Rangiergang und schaltbare
Anfahr-, Bremsverzögerung den Funktionstasten F0
bis 12 der Digitalzentrale frei zugeordnet werden.
Nähere Informationen nden Sie in der CV-Tabelle
am Ende dieser Anleitung, sowie in der ausführlichen
Bedienungsanleitung.
Rauchgeneratorsteuerung
An den Ausgängen A1 bis A8 kann ein Rauchge-
nerator angeschlossen werden, der vom Decoder
lastabhängig angesteuert wird.
Steuerung einer elektrischen Kupplung
Elektrische Kupplungen bestehen aus feinsten
Kupferdrahtwicklungen. Diese reagieren in der Regel
empndlich auf dauerhaften Stromuss, weil sie
dadurch relativ heiß werden. Der Decoder kann bei
entsprechenden Einstellungen dafür sorgen, dass
die Funktionsausgänge nach einer einstellbaren
Zeit selbstständig abschalten, ohne dass dazu die
Funktionstaste ausgeschaltet werden muss.
Rangiertango, automatische Entkupplungsfahrt
Ist die elektrische Kupplung aktiviert, kann ein
Rangiertango eingerichtet werden.
Die Funktionsweise eines Rangiertangos:
1. Lok fährt für eine einstellbare Zeit entgegen der
momentanen Fahrtrichtung (Andrücken)
2. Lok hält an und schaltet die Fahrtrichtung um
3. Entkupplungsvorgang, anschließend entfernt sich
die Lok für eine einstellbare Zeit vom entkuppelten
Fahrzeug (Abrücken)
4. Lok hält an und hat wieder die ursprüngliche
Fahrtrichtung.
Informationen zum erweiterten Function Mapping
entnehmen Sie bitte der ausführlichen Bedienungs-
anleitung.
Servosteuerung
Der Decoder ermöglicht die Ansteuerung von bis zu
vier Servomotoren über die jeweiligen Steckplätze.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der
ausführlichen Bedienungsanleitung.
Rücksetzen auf Werkseinstellung (Reset)
ACHTUNG! Bei einem Reset des Decoders wer-
den alle ab Werk programmierten, spezischen
Einstellungen überschrieben! Bitte führen Sie
einen Reset deshalb nur in wirklich dringenden
Notfällen durch. Sollten Sie dennoch einen Reset
durchführen, können ab Werk programmierte
Funktionen eventuell nicht mehr funktionie-
ren und Sie müssen unter Umständen das
individuelle FunctionMapping (siehe FAQ) neu
programmieren!
Um den Decoder wieder in Werkseinstellung zu
bringen, können in der DCC-Programmierung die
CV8, in der Motorola-Programmierung die CV59
genutzt werden.
Um nach einem Reset nicht alle verfügbaren Berei-
che neu beschreiben zu müssen, kann entschieden
werden, welche Bereiche in Werkseinstellung
gebracht werden sollen. Um die Grundfunktionen
des Decoders wieder herzustellen, programmieren
Sie in die Reset-CV (8 oder 59) den Wert 1.
Informationen zum erweiterten Reset entnehmen Sie
bitte der ausführlichen Bedienungsanleitung.
CV Beschreibung Bereich Wert*
1 Adresse der Lok
DCC: 1 - 127
Motorola: 1 - 80
3
2 Minimale Geschwindigkeit (ändern, bis die Lok bei Fahrstufe 1 gerade fährt) 1 - 63 1
3
Anfahrverzögerung
1 bedeutet, alle 5 ms wird die aktuelle interne Geschwindigkeit um 1 erhöht
Beträgt die interne maximale Geschwindigkeit z.B. 200 (CV 5 = 50 oder CV 94 =
200), dann beträgt die Anfahrzeit von 0 auf Vmax 1 Sekunde
0-255 25
4 Bremsverzögerung (Zeitfaktor wie CV 3) 0-255 6
5 Maximale Geschwindigkeit (muss größer als CV 2 sein) 1 - 63 45
6 Mittlere Geschwindigkeit (muss größer als CV 2 und kleiner als CV 5 sein) 1 - 63 13
7 Softwareversion (Der verwendete Prozessor kann upgedatet werden) - untersch.
8 Herstellerkennung Decoderreset, Werte wie in CV 59
verschieden
162
17
18
Lange Lokadresse
17 = Höherwertiges Byte
18 = Niederwertiges Byte
1 - 9999
192 - 231
0 - 255
2000
199
208
29
Konguration nach DCC-Norm
Bit 0=0 Normale Fahrtrichtung
Bit 0=1 Entgegengesetzte Fahrtrichtung
Bit 1=0 14 Fahrstufen
Bit 1=1 28 Fahrstufen
Bit 2=0 Nur Digitalbetrieb
Bit 2=1 Automatische Analog-/Digitalumschaltung
Bit 3=0 RailCom
®
ausgeschaltet
Bit 3=1 RailCom
®
eingeschaltet
Bit 4=0 Fahrstufenkennlinie aus CV 2, 5 und 6 benutzen
Bit 4=1 Fahrstufenkennlinie aus CV 67 - 94 benutzen
Bit 5=0 Kurze Adresse (CV 1)
Bit 5=1 Lange Adresse (CV 17/18)
0-63 14
30
Fehlerspeicher für Funktionsausgänge, Motor und Temperaturüberwachung
1 = Fehler Fkt.-Ausgänge, 2 = Fehler Motor, 4 = Temperaturüberschreitung
0-7 0
33-46 Einfaches Function Mapping
Zuordnung der Funktionsausgänge zu den CVs
CV 33 Lichtfunktionstaste (F0) bei Vorwärtsfahrt
CV 34 Lichtfunktionstaste (F0) bei Rückwärtsfahrt
CV 35 Funktionstaste F1
CV 36 Funktionstaste F2
CV 37 Funktionstaste F3
CV 38 Funktionstaste F4
CV 39 Funktionstaste F5
CV 40 Funktionstaste F6
CV 41 Funktionstaste F7
CV 42 Funktionstaste F8
CV 43 Funktionstaste F9
CV 44 Funktionstaste F10
CV 45 Funktionstaste F11
CV 46 Funktionstaste F12
Belegung der einzelnen Bits (bei CV100/101 Bit x = 0, Standard)
Bit 0 Lichtausgang vorn
Bit 1 Lichtausgang hinten
Bit 2 Funktionsausgang A1
Bit 3 Funktionsausgang A2
Bit 4 Funktionsausgang A3
Bit 5 Funktionsausgang A4
Bit 6 Rangiergang
Bit 7 Anfahr-/Bremsverzögerung
0-255
1
2
4
8
16
32
64
128
1
2
4
8
16
32
64
128
0
0
0
0
0
0
59
Reset auf die Werkseinstellung (auch über CV8 möglich)
1 = CV 0 - 256, sowie CV257 - 512 (RailCom
®
Bank 7)
2 = CV 257 - 512 (RailCom Plus
®
Banken 5 & 6)
3 = CV 257 - 512 (erweitertes Function Mapping Banken 1 & 2)
4 = CV 257 - 512 (PWM-Modulation Funktionsausgänge Banken 3 & 4)
0 - 4 0

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