Oberfadenspannung
Grundlegende Einstellung der Fadenspannung: “4”.
Sie erhöhen die Oberfadenspannung, indem Sie das Einstellrad
auf eine höhere Zahl drehen.
Sie reduzieren die Oberfadenspannung, indem Sie das Einstellrad
auf eine niedrigere Zahl drehen.
1. Normale Fadenspannung für Nähen mit Geradstich.
2. Fadenspannung zu locker für Nähen mit Geradstich. Drehen
Sie das Einstellrad auf eine höhere Zahl.
3. Die Fadenspannung ist für das Nähen mit Geradstich zu
stramm. Drehen Sie das Einstellrad auf eine niedrigere Zahl.
4. Normale Fadenspannung für Zickzack und Ziernähte. Die
korrekte Fadenspannung liegt vor, wenn ein kleiner Teil des
Oberfadens auf der Unterseite des Stoffes sichtbar ist.
Unterfadenspannung
Um die Spulenfadenspannung zu testen, entfernen Sie das
Spulengehäuse und die Spule und halten Sie sie am Faden fest.
Ruckeln Sie ein- oder zweimal. Wenn die Spannung korrekt ist,
wird der Faden um etwa 2,5 bis 5 cm abgewickelt. Wenn die
Spannung zu stramm ist, wickelt sich der Faden überhaupt nicht
ab. Ist die Spannung zu locker, fällt die Spule mit dem Gehäuse
zu weit herunter. Drehen Sie zum Einstellen die kleine Schraube an
der Seite des Spulengehäuses.
Wichtig:
- Die korrekte Einstellung der Spannung ist wichtig für gutes
Nähen.
- Es gibt keine Spannungseinstellung, die für alle Stichfunktionen,
Nähgarne oder Stoffe geeignet ist.
- Eine ausgeglichene Spannung (mit identischen Stichen oben
und unten) ist typisch beim Nähen von Geradstichen.
- 90 % aller Nähvorgänge liegen zwischen „3“ und „5“.
- Bei Zickzackstichen und Zierstichfunktionen sollten Sie eine
niedrigere Fadenspannung wählen als beim Geradstich.
- Vor allem bei Näharbeiten mit Zierstichen wird das Stichbild
schöner, wenn der Oberfaden auf der Unterseite zu sehen ist.
Der Stoff wellt sich dann auch nicht so schnell.
Fadenspannung
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