Bei Pumpen mit integriertem USB-Anschluss (Alternative zum D-Sub Anschluss) kann diese
über eine Bedienersoftware gesteuert werden. Hierbei ist in der Pumpe eine Steuerplatine
SMC01 verbaut. Bei Verwendung des USB-Anschlusses beachten Sie bitte das Datenblatt der
SMC01 Platine. Hier finden Sie alle Informationen zum Einrichten und Steuern der Pumpe.
Das aktuelle Datenblatt sowie weitere Anleitungen können sie in der Bedienersoftware im
Menüpunkt Hilfe finden.
Drehgeschwindigkeit & Förderrate
Die Flüssigkeitsförderrate wird durch hauptsächlich durch zwei Faktoren bestimmt:
1. Drehgeschwindigkeit des Rollenkopfes
2. Innendurchmesser des Schlauches
Die Drehgeschwindigkeit des Rollenkopfes ist stufenlos regelbar und wird am
Digitalpotentiometer an der Vorderseite des Gerätes eingestellt. Die benötigte Einstellung für
ihre gewünschte Förderrate können sie nachfolgenden Graphiken entnehmen. Wählen Sie die
entsprechende Graphik gemäß des Geschwindigkeitsbereich ihrer Perimax. Den
Geschwindigkeitsbereich ihrer Perimax können Sie dem Typenschild entnehmen.
Unbedingt lesen!
Die Zahlenangaben zeigen die zu erwartenden Durchflussmengen
in ml/min. Abhängig vom eingestellten Anpressdruck und
Schlauchmaterial.
Bei Betrieb mit einem Pumpenkopf PK 16 – Antipuls (Perimax 16)
erhöht sich die Durchflussmenge um den Faktor 2,46.
Einstellung des Anpressdruckes
Um den Anpressdruck optimal einzustellen, schalten Sie die Pumpe aus und spannen einen
Einzelschlauch ein. Anschließend stellen Sie die Geschwindigkeit mit dem Potentiometer auf
circa 300 Digit. Der Anpressdruck kann nun mit der Rändelschraube an der Rückseite des
Justierhebels eingestellt werden. Ist die Rändelschraube ganz nach links gedreht, ist sie auf
dem niedrigsten Anpressdruck eingestellt und es erfolgt keine Förderung des Mediums.
Als nächstes hält man die saugende Seite des Schlauches in eine Flüssigkeit und schaltet die
Pumpe ein.
Den Anpressdruck durch Rechtsdrehen der Rändelschraube stetig und langsam erhöhen, bis
eine Förderung gerade beginnt. Anschließend die Schraube noch um eine halbe Umdrehung
weiterdrehen damit eine konstante Förderung gewährleistet ist. Nun kann die Probe in das
Messsystem eingebunden werden.