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Telcoma T600 - Page 62

Telcoma T600
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PROGRAMMIERUNG FÜR ZWEI TORFLÜGEL, MIT ENCODER UND OHNE ELEKTRISCHE
ENDSCHALTERIn diesem Fall erhebt AUTOMATISCH die Steuereinheit alle Referenzdaten der Manöverbeendigung, die
Programmierung wird präziser und schneller dank der Encodersensoren. Auch der Phasenversatz zwischen den beiden
Torflügeln und die Verlangsamung werden automatisch eingegeben, um sie zu ändern genügt es, die neuen Referenzen
während der ERWEITERTEN Programmierung nach Punkt 3e einzugeben.
Vor der Programmierung sind die korrekte Konfiguration und die Verbindung der Eingänge anhand der LEDs zu überprüfen
(Detail 22 von Abb. A):
Die LEDs BSC, BSA, FT1, FT2, J2 und STP müssen LEUCHTEN.
Die LEDs J1, PC, PA, PED und P/P müssen AUSGESCHALTET sein.
Auch in Gegenwart von ENCODERN sind die mechanischen Anschläge (Blockierungen) beim Öffnen und Schließen beider
automatischer Torflügel obligatorisch.
Diese müssen so solide beschaffen sein, dass sie den Torflügel in Bewegung stoppen können.
Ab diesem Punkt kann auf zwei Arten vorgegangen werden:
STANDARD-Programmierung, behält die voreingestellten Werte von PHASENVERSCHIEBUNG und
VERLANGSAMUNG bei, weitermachen mit Punkt 4a.
ERWEITERTE Programmierung, weitermachen mit Punkt 7a, um neue Referenzdaten für PHASENVERSCHIEBUNG
und VERLANGSAMUNG einzugeben.
ERWEITERTE Programmierung
DIP 9 auf OFF WÄHREND der Programmierung. Die Verzögerungszeiten werden NICHT geändert
DIP 9 auf ON erst NACH der Programmierung, die voreingestellten Verlangsamungszeiten werden aktiviert
DIP 9 auf ON WÄHREND der Programmierung, die Steuereinheit kann neue Werte zum Beginn der Verlangsamung
aufnehmen. Es ist nicht zwingend, ALLE Bezugswerte einzugeben.
Die Stromzufuhr zum Steuergerät unterbrechen.
Die Motoren entriegeln und die Torflügel in Position “fast offen“ bringen.
Die Motoren wieder blockieren und die Stromversorgung des Systems wieder herstellen.
Die Taste PROG. (Detail 15 von Abb. A) für ca. 3 Sekunden gedrückt halten, bis die LED
LD1 aufleuchtet (Detail 18 von Abb. A)
Die Steuereinheit ist nun in der Programmierphase.
Die Taste P/P drücken (Detail 17 von Abb. A) der Torflügel mit dem Motor M2 muss mit der
Schließbewegung starten.
Sollte hingegen eine Öffnung ausgeführt werden, die Programmierung blockieren
(Stromversorgung unterbrechen), die Kabelanschlüsse des Motors M2 vertauschen, und den
Vorgang ab Schritt (1) wiederholen.
Das Aufleuchten (blinkend) einer LED neben der Klemmenleiste ENC M2 (Detail 7 von
Abb. A) während der Bewegung zeigt es an den richtigen Betrieb des Encoders M2 an.
Wenn der Motor vor dem Anschlag stoppt, den Kraft-Trimmer erhöhen.
2
3b
3a
3d
6b
3c
3e
STOP
STOP
M1
M1
M1
M1
M1
M2
M2
M2
M2
M2
P3
P3
P/P
P/P
LD1
LD1
PROG.
PROG.
6c
5
M1
M1
M1
M2
M2
M2
6a
FINE PROG.
4a
4b
M1
M1
M2
M2
Wenn der Torflügel mit M2 die Schließbewegung beendet hat, stoppt der Motor, und der
andere Motor (M1) startet für die Schließbewegung.
Auch in diesem Fall die Spannung wegnehmen, wenn der Motor die Öffnungsbewegung
einleitet, die Kabelanschlüsse von M1 vertauschen und die Programmierung ab Schritt (1)
wiederholen.
Wenn der Motor vor dem Anschlag stoppt, den Kraft-Trimmer erhöhen.
Nachdem der Torflügel mit M1 den Schließvorgang beendet hat, stoppt der Motor und startet
dann automatisch mit der Öffnungsphase.
STANDARD-Programmierung
Nach er den Schließanschlag erreicht hat, öffnet M1 automatisch.
Wenn das Tor mit M1 den Öffnungsanschlag findet, startet der andere Motor M2.
Wenn der Torflügel mit M2 die Öffnung abgeschlossen hat (am mechanischen
Anschlag angekommen ist), beginnt die Speicherung der Pausenzeit (wenn
automatisches Wiederschließen nicht verwendet wird, kann man direkt zu Punkt
(6a) übergehen.
Nach Ablauf der gewünschten Pausenzeit die Taste P/P drücken, der Motor M2
startet für die Schließphase.
Wenn der Torflügel mit M2 den Schließanschlag findet, startet der andere Motor
M1 in Schließen.
Nachdem der Torflügel mit M1 den Schließvorgang beendet hat, stoppt der Motor,
die LED LD1 schaltet sich aus und die Steuereinheit verlässt den
Programmiermodus.
Überprüfen: Druckkraft, Zeiten und Endanschläge. Beurteilung (empfohlen) der
Einsetzung der Verlangsamungen (DIP 9 ON), um den Aufprall gegen die
Endanschläge zu mindern und den Verschleiß der mechanischen Teile zu
reduzieren.
Nach einer eventuellen Änderung der mechanischen Anschläge die
Programmierung wiederholen.
Nach dem Punkt 3e startet der Torflügel mit M1 in die Öffnung.
P/P drücken, wenn M1 den gewünschten Winkel der Phasenverschiebung
erreicht, der Motor stoppt für einen Moment und startet dann wieder in Öffnung.
Nach diesem Punkt kann manuell mit dem P/P der Startpunkt der
VERLANGSAMUNG eingegeben werden (DIP 9 in ON). Der Motor stoppt für
einen Moment und startet dann wieder. Ansonsten warten, bis der Torflügel
den Endanschlag erreicht.
Nachdem der Torflügel mit M1 die Öffnung beendet hat, stoppt der Motor, und der
andere Motor (M2) startet für die Öffnungsbewegung.
Nach diesem Punkt kann manuell mit dem P/P der Startpunkt der
VERLANGSAMUNG eingegeben werden (DIP 9 in ON). Der Motor stoppt für
einen Moment und startet dann wieder. Ansonsten warten, bis der Torflügel
den Endanschlag erreicht.
Wenn der Torflügel mit M2 die Öffnung abgeschlossen hat (am mechanischen
Anschlag angekommen ist), stoppt der Motor, und es beginnt die Speicherung der
Pausenzeit (wenn automatisches Wiederschließen nicht verwendet wird, kann
man direkt zu Punkt (6a) übergehen.
7c
7a
7b
M1
M1
M1
M2
M2
M2
8
M1 M2
DID
61
62

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