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US Blaster USB 7706 - Page 37

US Blaster USB 7706
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USB 7706
Compressor Dual Channel
5
. Bedienung des Kompressorverhältnisses (RATIO):
Mittels der Kompressorverhältnisregler (RATIO) wird das Verhältnis zwischen dem Eingangs- und Ausgangspegel aller Signale
b
estimmt, derer Pegel höher als Schwellenpunkt ist. Es ist möglich diese im Bereich von 1:1 bis ∞:1 einzustellen. Das Verhältnis
1:1 bedeutet, dass zu keiner Änderung zwischen dem Pegel des Eingangs- und Ausgangssignals zukommt. Verhältnis 2:1 bedeu-
tet, dass auf jede 2 dB der Eingangspegelerhöhung über die Schwelle zur entsprechenden Erhöhung des Eingangspegels um 1 dB
zukommt. Gleich so das Verhältnis von 10:1 bedeutet, dass für jede 10dB der Eingangspegelerhöhung über die Schwelle zur ent-
sprechenden Eingangspegelerhöhung um 1dB zukommt. Ist der Regler des Verhältnisses (RATIO) völlig im Uhrsinn gedreht (bis
z
um Anschlag) , entspricht das dem Verhältnis „unendlich“:1“. Das bedeutet, dass sämtliche Eingangspegel werden auf den
Schwellenwert abgesenkt und sind also konstant eingehalten. (Vermerk: wenn auch in bestimmten Fällen die Einstellung des
K
ompressionsverhältnisses auf die „harten“ Werte möglich ist oder das Unendliche zu benutzen, kann man allgemein sagen, dass
d
iese Einstellung ist nicht einmal passend nicht einmal nötig, weil zur Folge die Nebenwirkungen hat.
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. ANSPRECHZEITREGELUNG:
mittels der Ansprechzeitregler wird die Geschwindigkeit bestimmt, mit der der Kompressor auf das die Schwelle überschrittenen
Signal reagieren soll. Diese Regler sind im Bereich von 0,1 bis 200 Millisekunden einzustellen.
(Vermerk: kurze Ansprechzeit ist benötigt für sehr schnelle Übergangsereignisse/Signalspitzen/, die z.B. beim Klatschen, dem Klang
der kleinen Schlagz
euge u.s.ä. entstehen, sodass der Kompressor auf die Weise arbeitet, dass er diese Spitzentype reguliert. Bei
anderen Klangtypen des Tonmaterials kann vorteilhaft sein die längeren Ansprechzeiten zu benutzen. In der Wirklichkeit wird immer
empfohlen, mit der Bearbeitung der Signale mit längeren Ansprechzeiten anzufangen und nur wenn das unerlässlich ist, diese Zeiten
sacht abzusenken, weil bei den kürzeren Ansprechzeiten üblich das Risiko der dynamischen Verzerrung erhöht wird.)
7. NACHKLINGZEITREGELUNG:
Mittels der NACHKLINGZEITREGELS wird die Geschwindigkeit bestimmt, mit der die Kompressore zurück auf die Einheitsverstärkung
danach übergehen soll, wenn das Signal unter den Schwellenpegel absenkt. Diese Regelelemente kann man im Bereich von 0,05
bis 4 Sekunden einstellen. (Vermerk: Nachklingzeit ist im beträchtlichen Maß von dem Tonmaterial abhängig. Ist diese Zeit unrich-
tig eingestellt, kann es zu zwei gründlichen Problemen führen: (1) stellen Sie zu kurze Nachklingzeit ein, Gesamtlautstärke wird bei
den Signalspitzen über den Schwellenwert schwanken, was zur Folge haben wird, dass der Klang das unangenehme „Pumpeneffekt“
haben wird; (2) Stellen Sie zu lange Nachklingzeit ein, wird das zur Folge das Vorkommen der „Nebenpumpen-„ und
„Nebenatmungseffekte“ im Fall haben , dass die laute Passage plötzlich durch die ruhige Passage ersetzt wird.)
8. Umschalter der automatischen Einstellung (AUTO):
Durch die Umschalteraktivierung AUTO werden die Regler der ANSPRECHZEIT und NACHKLINGZEIT aus dem Betrieb gesetzt und
die Geschwindigkeiten der Ansprechzeit und Nachklingzeit werden automatisch dem Tonmaterial nach mittels des Kreises für die
intelligente Erkennung des Musikprogramms erkennt, sodass die Fehler auszuschließen sind, die durch die unrichtige Einstellung
entstanden sind. Prozessor AUTO eliminiert die Nebeneffekte wie „Pumpen“, Modulationsverzerrung u.ä., zu denen bei den traditi-
onellen Kompressoren zukommt. Diese Funktion ermöglicht die unauffällige Musikkompression der Signale oder Mixe mit sehr verän-
derlichen Dynamik. Die eingestellten Ansprechzeiten und Nachklingzeiten werden nur dann funktionsfähig, wenn diese Umschalter
in die Position MANUAL umgeschaltet werden(manuelle Einstellung).
9a. Skala der Verstärkungsabsenkung (GAIN REDUCTION):
Die Zwölfstrichskala der Verstärkungsabsenkung (GAIN REDUCTION) darstellt, wie wirksam der Kompressor die Verstärkung im
Bereich v
on 1 bis 30dB absenkt (V
ermerk: wenn auch der VCA –Verstärker des KOMPRESSORS den Bedienungsbereich von fast
60 dB einschließt, ist nicht nützlich ganz
en Bereich zu z
eigen, weil in Pr
axis solcher breiter Bedienungsbereich fast niemals nötig sein
wird. Darum ist der sehbarer Bereich der Verstärkungsabsenkungsskala nur 30dB).
9b. Skala des Eingangspegels (INPUT LEVEL):
Achtstrichskala für das Messen des Eingangs-/Ausgangspegels stellt den Pegel der Eingangssignale dar, die in den Kompressor ein-
gehen, wenn der Umschalter IN/OUT (11) in Position OUT ist (Überbrückung). Ist der Umschalter IN/OUT auf IN eingestellt, die
Skala für das Messen des Eingangs-/Ausgangspegels stellt die Signalausgangspegel in einzelnen Kompressorkanälen dar.
10. Ausgangspegelregler (OUTPUT):
Die R
egler des A
usgangspegels (OUTPUT) ermöglichen den Pegel der A
usgangssignale bis um 20dB zu erhöhen oder abzusenken.
Dadurch ist ermöglicht, den Pegel des Signalverlustes zu kompensieren, der infolge der Kompression oder des Vorganges der
Signallimitierung entstanden ist.
11. Umschalter des Eingangs und Ausgangs (IN/OUT):
Mittels der Eingangs- und A
usgangsumschalter (IN/OUT) wird der zuständige Kanal aktiviert. Der Umschalter funktioniert als s.g.
„harte Überbrückung“, sodass, wenn der Umschalter auf OUT eingestellt ist, ist die Eingangssteckverbindung direkt mit der
Ausgangssteckverbindung verbunden. Dieser Umschalter wird laufend für direkten Vergleich des unbearbeiteten Signals mit dem
bearbeiteten oder limitierten Signal benutzt
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