8 / 84 Anhang FLUXTRONIC Automatikbetrieb
Das Signal [S2] kann ein zweites Ventil bei einer bestimmten Restmenge schalten.
Über dieses Ventil kann dann z.B. von einem hohen Durchfluss am Start einer Abfül-
lung zu einem kleineren Durchfluss bei der Restmenge [S2] umgeschaltet werden.
Werden die Ventile angesteuert, dauert es noch bestimmte Zeit, bis die Ventile ge-
schlossen sind. In dieser Zeit werden noch eine gewisse Anzahl Impulse vom Messge-
rät erzeugt, die nicht registriert werden. Damit diese Impulse ausgewertet werden kön-
nen, muss also nach dem Schließen des Ventils noch weitergezählt werden, bis keine
Impulse mehr eintreffen. Diese Wartezeit ist die Autokorrekturzeit [AC].
Die FLUXTRONIC schaltet dann die Ventile um die hier gemessene Menge früher ab,
so dass die sonst zu viel abgefüllte Flüssigkeit automatisch korrigiert wird.
Falls das Messgerät während der Abfüllung ausfällt und keine Impulse mehr erzeugt,
würde das Ventil nicht mehr geschlossen werden.
Um dies zu verhindern, kann eine Impulsüberwachungszeit [Err] eingestellt werden.
Können innerhalb der eingestellten Zeitspanne keine Impulse registriert werden, wird
der Err-Ausgang angesteuert, im Display blinkt das Symbol „Err“ und die Ausgänge [S1]
und [S2] werden abgeschaltet (die Ventile geschlossen).
Restmenge schaltet [S2]
auf OFF, und das zuge-
Autokorrekturzeit
erreicht, schaltet
auch [S1] auf Off
und das entspre-
chende Ventil
turzeit wird der [OK] –
Ausgang kurz auf ON
und wieder auf OFF
geschaltet.
geöffnet, wenn [S1] und
[S2] auf ON schalten.