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Jøtul Panorama - Austausch der Hitzeschutzplatten; Austausch der Luftkammer; Austausch der Umlenkplatte; Holzmenge, Länge und Qualität

Jøtul Panorama
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DEUTSCH
Regelung des Kamins
Jøtul empfiehlt, daß Sie den Kamin nach dem Fegen/
Reinigen selbst sorgfältig prüfen. Prüfen Sie alle sichtbaren
Oberflächen auf Risse. Prüfen Sie auch, ob alle
Verbindungen abgedichtet sind und alle Dichtungen richtig
sitzen. Verschlissene oder deformierte Dichtungen müssen
ausgetauscht werden. Reinigen Sie die Dichtnuten
sorgfältig, tragen Sie Spezialkleber (erhältlich bei Ihrem
Jøtul-Vertragshändler) auf und pressen Sie die Dichtung in
ihren Sitz. Die Verbindung ist nach kurzer Zeit trocken.
Äusserliche Pflege
Lackierte Öfen können nach einigen Jahren Verfärbungen
aufweisen. Bevor Sie eine neue Farbschicht aufbingen,
müssen Sie die Oberflächen abwischen und von losen
Partikeln befreien.
Holzmenge, Länge und Qualität
Die maximale Länge der Holzscheite begträgt 40 cm. Die
Kamine haben folgende Heizleistung:
Jøtul I 80 Mini 6,0 kW Nennleistung.
Jøtul I 80 Maxi 9,0 kW Nennleistung.
Gemäß den allgemein üblichen Berechnungen erfordert
die Nennwärmeleistung 2,4/3,6 kg Qualitätsholz pro
Stunde.
Jøtuls Definition von
Qualitätsbrennholz
Brennholz guter Qualität muß trocken sein, d.h. mit einem
Wasseranteil von ca. 20 – 25 %. Um dies zu erreichen, sollte
das Holz im Spätwinter oder zu Frühlingsbeginn geschnitten
und im Sommer im Freien trocken gelagert werden. Im
Herbst werden die Holzscheite für den Verbrauch im
kommenden Winter drinnen gelagert. Als Qualitätsholz
bezeichnen wir bekannte Holzarten wie: Buche, Birke und
Kiefer.
Die Energieausbeute von 1 kg Holz schwankt nur wenig.
Andererseits schwankt das Nettogewicht der
unterschiedlichen Holzarten beträchtlich. Eine bestimmte
Menge Birkenholz ergibt weniger kWh als die gleiche
Menge Buchenholz. Die Energieausbeute von 1 kg
Qualitätsholz liegt bei etwa 3,8 kWh. Ein kg absolut
trockenes Holz (0 % Feuchtigkeit) erzeugt ca. 5 kWh und
Holz mit 60 % Feuchtigkeit liefert nur 1,5 kWh.
Instandhaltung
Austausch der Hitzeschutzplatten
(Abb. 10)
1. Heben Sie den Aschensims an der Seite an, so daß er
sich an der Seite der Brennkammer aus den Halterungen
löst. Jetzt kann er entfernt werden.
2. Nehmen Sie den Luftverteiler heraus (das kleine Teil
mit einem Loch im Boden der Brennkammer).
3. Entfernen Sie die seitlichen Hitzeschutzplatten, indem
Sie sie mit Hilfe der der abgewinkelten Seite (am Boden)
leicht anheben und herausziehen. Wenn sie festhängen,
kann man einen Schraubendreher zum Loshebeln
verwenden.
4. Heben Sie dann die hintere Hitzeschutzplatte heraus.
5. Prüfen Sie vor dem Einsetzen der Hitzeschutzplatten,
ob die Isolation vorhanden ist.
6. Beginnen Sie mit der hinteren Platte . Dann werden die
seitlichen Platten in Position geschoben; heben Sie sie
mit Hilfe der Nasen am Boden der Platten leicht an, so
daß sie an der Umrandung der Feuerstelle einrasten.
Austausch der Luftkammer (Abb. 11)
1. Entfernen Sie die Hitzeschutzplatten (siehe
entsprechenden Abschnitt).
2. Drehen Sie die Schraube M8 heraus, welche sich unter
der Mitte der Luftkammer in Richtung Rückwand
befindet.
3. Ziehen Sie die Luftkammer nach vorn. Gleichzeitig an
der Kante anheben. Langsam ziehen und durch die
Türöffnung herausnehmen. Vorsicht, das Teil ist schwer!
4. Vor dem Austausch der Luftkammer muß geprüft
werden, ob die Dichtung in der Nut sitzt.
5. Luftkammer in die Feuerstelle einsetzen und auf den
vorderen Nasen der Seitenstücke plazieren. Dann vorn
ein wenig anheben. Anschließend die hintere Kante
anheben und auf die horizontal verlaufende Rippe an
der Rückwand schieben.
6. Befestigen Sie die Kammer mit einer Schraube
M8x60mm (Sechskant).
Austausch der Umlenkplatte (Abb. 11)
Zum Ausbau der Umlenkplatte müssen zuerst die
Hitzeschutzplatten und die Luftkammer (B) ausgebaut
werden. Siehe entsprechenden Abschnitt.
Umlenkplatte in die hintere Kante heben, dann etwas
zurückziehen. Danach an der Vorderkante anheben und
durch die Türen herausnehmen.
Um die Umlenkplatte (A) einzubauen, müssen Sie die
Nasen an der Hinterkante der Platte auf die
Seitenrippen hinter den Seitenstücken plazieren.
Hinterkante anheben und zurückschieben.
Heben Sie die Umlenkplatte an der Vorderkante an und
ziehen Sie sie nach vorn, so daß sie auf die vorderste
Nase der Seitenstücke ruht.

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