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bohren Sie ein 4,2 mm großes Loch für die Flügelbefestigungsschraube.
(Abb. 26)
◊ Nun ist es an der Zeit zu entscheiden, in welches Ende des Flügels Sie den
Kohlefaserstift für den Schleuderstart kleben – für Rechtshänder in das
linke Ende des Flügels, für Linkshänder in das rechte. Laminieren Sie das
gewählte Ende des Flügels von oben nach unten um das Stiftloch herum
mit dem mitgelieferten Streifen Glasfasergewebe. Sie können ein spe-
zielles Laminierharz mit geringerer Viskosität oder einen gewöhnlichen
Epoxidkleber verwenden, den Sie ein wenig mit Verdünner für Epoxidfar-
ben und -lacke verdünnen. Nachdem das Harz ausgehärtet ist, schleifen
Sie den gesamten Flügel mit dem Schleifpapier Nr. 180.
Bespannung des Modells
Schleifen Sie alle Teile des zu bespannenden Modells vorsichtig mit dem
Schleifpapier Nr. 400 und entfernen Sie Staub vorsichtig mit einem Staub-
sauger (Bügelfolie hält auf staubigen Oberächen schlecht; Staub enthält
dazu noch Schleifmittelkörner, die die Teonbeschichtung des Modellbau-
-Bügeleisens schnell zerstören).
Für die Bespannung verwenden Sie die leichteste Bügelfolie (transparente
KAVAN- oder Oracover®-Folie, Oralight® u.ä. – es ist kein Bestandteil der
Packung). Folgen Sie bei der Bespannung der Anleitung für das gegebene
Material.
Vervollständigung des Modells
Ruderscharniere
Befestigen Sie die beweglichen Ruder mit einem hochwertigen klaren Se-
lbstklebeband – geeignete Klebebänder bietet man im Modellbaugeschäft
an. Bewährt hat sich auch das 3M Crystal Clear® Papierklebeband – oder
Streifen der Transferfolie, die Sie für die Bespannung verwendet haben.
Kleben Sie das Klebeband nach Det. D-D immer auf das in die äußerste Po-
sition geneigte Ruder, damit genügend Spielraum für die Ruderbewegung
vorhanden ist.
Rumpf und Leitwerke
◊ Mit einem scharfen Modellbaumesser schneiden Sie die Bespannfolie
durch, die die Önungen für den Pylon des Höhenleitwerks abdeckt, für
den Kevlarfaden in der Flosse und für Seiten- und Höhenruderhebel.
◊ Schleifen Sie vorsichtig mit einer Nadelfeile und nach Bedarf modizie-
ren Sie die vorbereiteten Ausschnitte für den Pylon des Höhenleitwerks,
für die Flosse und Ausgänge der Seiten- und Höhenrudergestänge im
Kohlefaserträger der Leitwerke. Im Sperrholz-Pylon des Höhenleitwerks
F22 schleifen Sie eine Rille für das Führungsrohr von Bowdenzügen des
Seitenruders. (Abb. 27)
◊ Trocken, ohne zu kleben, stecken Sie den Sperrholz-Pylon des Höhen-
leitwerks F22 in den Ausschnitt im Leitwerksträger F1. In die Rille am
Ende des Rumpfträgers stecken Sie das Seitenleitwerk und kleben Sie
es punktuell mit einem Sekundenkleber. Das Ende des Leitwerksträgers
binden Sie mit einem Kevlarfaden, der durch die Ausschnitte in der Flosse
gezogen wird. (Abb. 28)
◊ An den Pylon F22 stecken Sie das Höhenleitwerk, positionieren Sie es
senkrecht zur Flosse und zur Längsachse des Rumpfes und kleben Sie mit
einem Sekundenkleber punktuell auf. Überprüfen Sie wieder die korrekte
Position der Leitwerke und des Rumpfes und alle Verbindungen. Verkle-
ben Sie den Kevlarfaden mit einem mittelüssigen Sekundenkleber. In
den Leitwerksträger stecken Sie die Führungsrohre von Bowdenzügen
des Seiten- und Höhenruders. Sichern Sie sie, indem Sie ein kleines Stück
mit Epoxid getränkten Polyurethanschaum etwa auf halber Länge des
Leitwerksträgers stecken. So gewinnen Sie präzise, spielfreie Steuerung
in Bowdenzügen. (Abb. 29)
◊ Im Baukasten wird die Servobefestigung geliefert, die für empfohlene
Servos KAVAN GO-6MG vorbereitet ist. Unabhängig davon, welche Ser-
vos Sie verwenden, überprüfen Sie im Voraus, ob die Servoausschnitte
nicht verändert werden müssen. Es wird empfohlen, die Kanten der
Servoausschnitte zur Verstärkung leicht mit einem Sekundenkleber zu
sättigen. Wenn Sie zufrieden sind, kleben Sie die Servobefestigung F12
in den Rumpf (Servos sind in umgekehrter Position). (Abb. 30)
◊ Schieben Sie die überstehenden Rohre der Bowdenzüge durch die
Önungen im Spant F6, so dass die Rohre direkt zu den Servohebeln
führen, die in die Servobefestigung F12 eingelegt sind. Stecken Sie den
Leitwerksträger in den Rumpf trocken, ohne zu kleben. (Abb. 31)
◊ Befestigen Sie den Flügel an den Rumpf mit einer Kunststoschraube
M4. Von oben, vorne und hinten gesehen, überprüfen Sie, ob der Rumpf
mit dem Leitwerksträger direkt ist und der Flügel ein symmetrisch zum
Höhenleitwerk stehendes „V“ bildet. Wenn Sie zufrieden sind, kürzen Sie
die Führungsrohre der Bowdenzüge auf die richtige Länge und kleben Sie
den Leitwerksträger mit einem Epoxidkleber sorgfältig in den Rumpf. Be-
vor der Kleber aushärtet, überprüfen Sie noch einmal, ob der Flügel und
das Höhenleitwerk in der richtigen Position zueinander stehen.
◊ Löten Sie die Messing-Gewindebuchsen M2 an ein Ende der Draht-
gestänge, schrauben Sie die Endkappen der Kugelbolzen und stecken
Sie die Gestänge in die Führungsrohre. Befestigen Sie die Kugelbolzen an
die Servohebel. In die Önungen im Seiten- und Höhenruder stecken Sie
die Ruderhebel aus Laminat, ohne sie zu kleben. Stellen Sie die Servos
mit Ihrem RC-Set in die Neutrallage ein. Bringen Sie die Servohebel an,
so dass sie senkrecht zur Seite des Servogehäuses sind. Stellen Sie das
Seiten- und Höhenruder in die Neutrallage in eine Ebene mit der Flosse,
bzw. mit dem Höhenleitwerk ein. Markieren Sie die richtige Länge der
Gestänge und biegen Sie ihre Enden im rechten Winkel ab (Sie können
auch eine Z-Biegung bilden, aber „L“ reicht meistens). Stecken Sie die
Enden der Gestänge in die Önungen in den Hebeln und kleben Sie die
Hebel mit einem Sekundenkleber in die Ruder, so dass die Ruder genau
in der Neutrallage sind. Sichern Sie schließlich die Servos in ihrer Befesti-
gung mit ein paar Tropfen Schmelzkleber, Klebefüller u.ä. (Abb. 29+32)
◊ Kleben Sie mit einem Epoxid-Kleber ein Paar Magneten, die als ein Kap-
penverschluss dienen, in die Löcher in der Kappe und der Rumpfstrebe.
Achten Sie auf ihre Polarität. Sie müssen sich anziehen! Zum leichten Ö-
nen fügen Sie einen Streifen gefaltetes Klebeband an der hinteren Kante
der Kappe an. (Abb. 4+5)
◊ Platzieren Sie den Empfänger in das Fach unter dem Flügel, den Empfän-
gerakku in den Bug.
Flügel
◊ Kleben Sie den Kohlefaserstift für den Schleuderstart in das Loch am
linken Ende des Flügels (für Rechtshänder) oder am rechten Ende (für
Linkshänder) sorgfältig mit einem Epoxidkleber. (Abb. 33)
◊ Schneiden Sie Löcher für die Querruderservohebel in die Abdeckplatten
W52 von oben und in die untere Abdeckung W53 von unten. Monti-
eren Sie die Querruderservos mit montierten Hebeln voreingestellt in
Neutrallage und die Querrudergestänge und -hebel in ähnlicher Weise
wie bei Seiten- und Höhenruder. Zum Schluss kleben Sie das Loch in der
Abdeckung W53 mit Bügelfolie oder selbstklebender Abdeckfolie. (Abb.
29+32)
Hochstarthaken
◊ Montieren Sie den Hochstarthaken in eines der vorbereiteten Löcher in
der Platte F7. Er sollte etwa 5 mm vor dem Schwerpunkt des Modells
platziert werden. (Abb. 36)
Empfohlene Ausschläge der Ruder, Schwerpunkt
◊ Schwerpunkt: 74-78 mm
◊ Seitenruder: ±25 mm
◊ Höhenruder: ±10 mm
◊ Querruder: 10 mm nach oben, 6 mm nach unten
◊ Querruder als Bremsen: 40° nach unten
◊ Konguration für Schleuderstart: Seitenruder -1 mm gegen den Wurf
(Rechtshänder - Seitenruder 1 mm rechts), Höhenruder 1 mm unten
(Bem.: Verwenden Sie die Mixer nur für den Aufwärtsug und erst wenn
Sie das Modell eingeogen haben und sich mit seiner Steuerung vertraut
gemacht haben).
◊ Mix Bremse->Höhenruder: 2 mm Höhenruder nach unten bei vollem
Querruderausschlag in der Bremsrolle.