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LGB 55020 - Page 5

LGB 55020
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tionen) sind zusätzliche Bauteile
nötig. Decoder sollten bei diesen
Lokomotiven nur im Werk einge-
baut werden.
FUNKTION DES
MZS-DECODERS
Der MZS-Decoder empfängt
Befehle von der MZS-Zentrale
und steuert entsprechend die
Lok. Neben Anschlüssen für den
Motor der Lok verfügt der Deco-
der über Anschlüsse für rich-
tungsabhängige Beleuchtung und
eine zusätzliche Funktion (Abb. 1).
Hinweise:
- Mit Decodern ausgerüstete
Loks können unverändert auf
einer konventionellen analogen
Anlage betrieben werden.
- Wenn Sie CV 54 auf 1 program-
mieren (siehe
Programmieren
der Funktionswerte
) haben Sie
nach dem Übernehmen einer
fahrenden Lok 2 Sekunden Zeit,
den MZS-Fahrregler der Fahr-
trichtung und der Geschwindig-
keit der neuen Lok anzupassen.
Sonst hält die übernommene
Lok beim Senden des ersten
Befehls an.
PROGRAMMIEREN
DES MZS-DECODERS
Der MZS-Decoder wird auf die
gewünschte Lokadresse pro-
grammiert. Weitere Funktionen
des Decoders können bei Bedarf
ebenfalls programmiert werden.
Programmieren der Lokadresse
(werkseitige Einstellung: 03):
Die Lokadresse des MZS-Deco-
ders kann von verschiedenen
MZS-Fahrreglern oder über das
MZS-PC-Decoderprogrammier-
modul 55045 programmiert wer-
den.Weitere Informationen finden
Sie in den Bedienungsanleitun-
gen der entsprechenden MZS-
Bausteine, sowie in der Bedie-
nungsanleitung der MZS-Zentrale.
Hinweis: Vom Universal-Handy
55015 wird Lokadresse 00 als 23
programmiert.
Programmieren
der Funktionswerte
Funktionswerte des MZS-Deco-
ders können vom Universal-
Handy 55015 und vom PC über
das MZS-PC-Decoderprogram-
miermodul 55045 programmiert
werden.
Achtung! Die folgenden Pro-
grammierungen sind für fortge-
schrittene MZS-Anwender
gedacht. Zum normalen Betrieb
ist es nicht notwendig, die Funkti-
onswerte zu ändern.
Hinweis: Um den Auslieferungs-
zustand des MZS-Decoders wie-
der zu programmieren, aufeinan-
der folgend 6 und 55 eingeben
und Programmierablauf auslösen
(rechte Pfeiltaste bei Universal-
Handy), dann 5 und 55 eingeben
und nochmals Programmierablauf
auslösen (siehe Register CV 55).
Grundsätzliches:
- In Register CV 6 die Nummer
des zu programmierenden Regi-
sters eintragen.
- In Register CV 5 dann die
gewünschte Funktionalität ein-
geben.
- Programmiert werden folgende
Register:
Register Belegung Bereich Werkseitige
Einstellung
CV 1 Lokadresse (00..22) [3]
CV 2
Anfahrspannung
(0..255) [3]
Spannungswert bei Fahrstufe 1
CV 3 Beschleunigung (0..255) [3]
Beschleunigungszeitwert
(Berechnung:Wert x 2,2 Millisekunden - Zeitdauer für
einen internen Schritt (1/128)) (Eine kompletter
Durchgang von 0 auf Max. dauert zwischen 0,3 s (1)
und 72 s (255))
CV 4 Verzögerung (0..255) [3]
Bremszeitwert (Berechnung wie CV 3)
CV 5
Max. Spannung
(0..127) [127]
Spannungswert für höchster Fahrstufe
CV 5 nach Eingabe von CV 6
Funktionswert im zu programmierenden
Register
CV 6 Registeradresse beim Programmieren
CV 29 Konfiguration (0..7, 16..23) [4]
0 = normale Fahrtrichtung, 14 Fahrstufen,
nur Digitalbetrieb, werkseitig programmier-
te Fahrstufentabelle
1 = inverse Fahrtrichtung, 14 Fahrstufen,
nur Digitalbetrieb, werkseitig programmier-
te Fahrstufentabelle
2 = normale Fahrtrichtung, 28 Fahrstufen,
nur Digitalbetrieb, werkseitig programmier-
te Fahrstufentabelle
3 = inverse Fahrtrichtung, 28 Fahrstufen,
nur Digitalbetrieb, werkseitig programmier-
te Fahrstufentabelle
4 = normale Fahrtrichtung, 14 Fahrstufen,
Analog- und Digitalbetrieb, werkseitig pro-
grammierte Fahrstufentabelle
5 = inverse Fahrtrichtung, 14 Fahrstufen,
5

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