Bumpf/Flügelüber$ng
Zur Erreichunq eines
sauberen
FlügefRumpf-Überganges
wird wie
lolgt
verfahren:
Die mit ca. 1
mm
Übermaß
gestanzten
wurzelrippen 37 werden
mit
kleinen Stückchen
Doppelklebeband
in richtiger
Position aul die
Flügelwurzel-Anformungen
des Rumples
geklebt.
Hinweis:
Bei Einbau eines Einziehfahrwerks bzw. eines
festen Bades
kann der
Hochstarthaken auch aus der Mitte
versetzt
eingebaut
werden. Dies hat
jedoch
zur Folge,
daß
bei Hochstart vom Boden aus
eine etwas höhere
Ausbrechneigung auf die
gegenüberliegende
Seite
vorhanden ist.
Dies kann
jedoch
mit einiger Aulmerksamkeit und
Gegenhalten
mit
Seitenruder
0hne wejteres ausgeglichen
werden.
Während
des Steigflugs
macht sich der
Versatz
des
Hochstarthakens
praktisch
nicht bemerkbar.
Der Rohbau
lhrer DG 300 Elan ist damit aboeschlossen.
Hinweis:
Wurzelrippen nicht an den
Flügel kleben!
Durch Aufstecken der
Flügel Position überprüfen.
Flügelwurzel des Flügels sowie
Anlormung im Bereich des Bumpfes
sorglältig
mit Klebeband abkleben, um ein
Verschmutzen zu verhindern.
FMin-Klebeharz
aul
gesamter
Fläche der
Flügelwurzel
verteilen,
dabei darauf
achten, daß
nichts in die überstehenden
BowdenzÜge
eindringt.
Flügel aufschieben
und
gut
andrücken,
überquellendes
Harz
entfernen.
Klebestelle
gut
aushärten
lassen, nicht
zu lrüh abziehen
(mind.
2 Stunden).
Flügel abziehen,
evtl.
mit
dünnem,
scharfem
lilesser
nachhelfen.
Keine Gewalt
anwenden!
WurzelriDpen
auf
Kontur schleilen,
durch Aulstecken
am
Rumpf
mehrmals
überprüfen.
Evtl.
vorhandene Spalte
ausspachteln
und
beischleifen.
Falls Sie sich
genau
an diese
Beschreibung
gehalten
haben,
erhalten
Sie
einen
exakt
passenden
Bumpl-/Flügelübergang.
Letztlich
nicht
nur
lür ein
gutes
Aussehen, sondern
auch
für
gute
Flugeigenschaften
wichtig.
Aus fertigungstechnischen
Gründen
kann auf Ober-
und Unterseite
des Flügels
im Bereich des
Kunholms an der
Flügelwurzel eine
leichte
Vertiefung entstehen.
Diese ist im
Normalfall nicht zu sehen,
sondern
lediglich durch
befühlen mit der
Hand zu erkennen.
Falls eine solche
Delle
vorhanden sein sollte,
wird diese ausgespachtelt
und auf
Form
geschliflen.
Hierbei daraul
achten, daß
in
diesem
Bereich die
Beplan-
kung auf
keinen
Fall
dünner
geschliflen
werden darl.
Die Positlon des
Hochstarthakens
liegt 50 mm
hinter Nasenvorder-
kante. Dazu
Rumpf aul ebene
Fläche stellen und
an der Flächenan-
formung
50 mm
nach hinten messen und
markieren.
lrit Winkel
dieses
Maß nach unten übertragen
und zum
Bumpl hin einpeilen.
Rumpl
markieren und
genau
in der
Mitte
(Naht)
mit Durchmesser
3
mm bohren.
Bohrung von Außen abkleben
und Klotz
lür Hochstartha-
ken
40 mit
UHU
plus
endfest
300
(Klebefläche
vorher anrauhen)
mittig
in Längsrichtung
über die
Eohrung kleben.
Nach dem Aushärten
kann
der
Rumpf wieder
mit Durchmesser 3
mm aufgebohrt
werden, das
Holz selbst
wird mit Durchmesser
1,5 mm vorgebohrt.
Hochstartha-
ken eindrehen,und
einen evtl.
vorhandenen Grat am
Ende des
Hochstart-
hakens abfeilen.
Bespannen
und hckieren
Der weiB einqetärbte
Bumpl der DG 300 braucht
nicht lackiert zu
werden.
Sollen
Verzierungen angebracht
werden,
so sind
die zu
lackierenden Flächen
mit Klebelilm abzukleben,mit Schmirgelpapier
Körnung 400 aulzurauhen und
mit Kunstharz oder
mit Nitrolack zu
süeichen
oder zu spritzen.
Nach Trocknung der
Farbe Klebelilm
abziehen.
Der Band
der
Kabinenhaube wird ca.8
mm
breit
weiß
lackiert. Zum Lackieren den Rand der
Kabinenhaube mit Klebetilm
abkleben
(dazu
nur Klebefilm mit absolut
geraden
Kanten verwen-
den).
Den zu lackierenden Rand leicht
mit
Schleilpapier
Körnung 400
anschleifen. Rand lackieren und
nach dem Trocknen der Farbe
Klebefilm abziehen.
Dasselbe
gilt
auch für alle anderen Klebearbeiten
zur Verzierung des
Modells.
Die Tragflügel und die Leitwerke
können wahlweise mit Papier oder
Bügelfolie bespannt
werden. Vor
dem
Bespannnen Tragflügel und
Leitwerk sauber
verschleilen und evtl. vorhandene Unregelmäßig-
keiten
ausspachteln.
Der letzte Schlifl erfolgt
mit Körnung 400, Schleil-
staub
durch Abbürsten
vollsländig
entfernen.
Bespannen mil
Folie
Sollen
Tragflügel und
Leitwerke mit Bügelfolie bespannt
werden, s0
dürlen die
Holzteile nicht
grundiert
werden. Alle mit der
Folie in
Berührung kommenden
Teile müssen mit Schleifpapier
Körnung 400
verschliflen werden. Schleifstaub
gründlich
entfernen.
Nach den der
Folie
beigelügten
Verarbeitungshinweisen
anbügeln.
Folie mit Fön
erwärmen
und mit einem
weichen Wolltuch die
Folie im heißen
Zustand auf das Holz
reiben. Hierbei zuerst
in
der
Mitte der Wölbung
anlangen. Bei der
Verarbeitung der
Folie darauf achten, daß
das
Bügeleisen
nicht zu
lange
aul
einer Stelle belassen
wird, da das
darunterliegende
Styropor
ab ca. 60 Grad Celsius
beschädigt
werden
kann.
Anhdngen
der Buderldappen
bei
0uer-und
Höhenruder
Nach
Fertigstellung von Tragllügel, ouerruder,
Höhenruder und
Hö-
henruderklaooe
werden
Ouer-
und
Höhenruder mit Klebeband an
Tragllügel
bzw.
Höhenleitwerk befestigt.
0uerruder: Querruder
ganz
nach oben klappen. Der
Antrieb ist dabei
nicht in das Ruderhorn eingehängt.
Oas
ouerruder
kommt hierdurch
auf die
0berseite des
Flügels zu liegen. Ruder seitlich ausrichten
und
Innenseite.von
Flügel
und
Ruder mit einem Streilen
des Klebebandes
bekleben. Uberstehendes
Klebeband abschneiden.
Dabei kommt es daraul an. daß
kein Soalt entsteht.
Ruder wieder in seine
normale Lage schwenken, überprüfen,
ob es
sich ohne
zu klemmen bewegen läßt.
Ruder in
die
unterste Position
schwenken,
dabei daraul achten, daß
der nun auf der
Innenseite
liegende Klebestreifen nicht abgelöst
wird.Oberseite des
Flügels mit
einem zweiten Streilen
Klebeband abkleben. Die
Trennfuge zwischen
Flügel und
Buder s0llte
genau
in
der
Mitte dieses Klebebandes
zu
liegen kommen.
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