Bandhgen
Wegen
der besonderen
Form des
Randbogens
der DG
300 ist dieser
zweiteilig
aufgebaut.
Zunächst
wird
-
wie in der Zeichnung
dargestellt
-der
hintere
Teil des
Randbogens
von der Randbogenleiste
33
abge-
längt, angeklebt
und
zum vorderen
Teil bündig
geschliffen.
Vorderen
Teil ablängen,
ankleben und
gesamten
Randbogen
zunächst auf
Prolil
schleif en.
anschließend
verrunden.
Zunächst untere
Lamelle 43, danach obere Lamelle 44 mit Schrauben
45 anschrauben. Hierbei
muß vorsichtig zu Werke
gegangen
werden,
es ist unbedingt darauf
zu
achten, daß der
feine Bund am Kopf der
Schraube
in
die
Lamelle
eingreift.
Nur s0 ist ein ordnungsgemäßes,
verklemmungsfreies Arbeiten der Klappe
gewährleistet.
Zum Eindre-
hen
der
Schraube ist
-
wegen des dünnen Kopfes
-
ein
intakter
Schraubendreher und
vorsichtiges Arbeiten notwendig. Es ist wei-
terhin daraul
zu
achten, daß die
Lamellen nicht verbogen werden evtl.
geraderichten.
Funktion der Klappen überprüfen, Klappenabdeckung 39 ablängen,
einpassen und
mit Kontaktkleber
aufkleben.
Die Verwendung von 5
Min-Klebeharz
an
dieser
Stelle
kann u.U. zum Verkleben der KlaDDe
und damit
zu einer schweren Beschädigung des
gesamten
Flügels
lühren. Klappenabdeckung auf Profil schleifen, dabei
mäßigen
Druck
ausüben.
Das
Gewinde der Schrauben
45 erlaubt,die Lamellen
einige
lilale an- und abzuschrauben. Dies kann u.U. lür das Finish des
lvlodells von Wichtigkeit
sein.
Hierbei
jedoch
vorsichtig vorgehen
und
keine Gewalt anwenden.
Tragflügel{ufhängung
Es folgt das
Einkleben der
TragflügeFstähle und
der Positionsstifte
38.
Da im Aufnahmeschacht
für
die Stähle
ein
geringes
Spiel
vorhanden
sein
kann,
geschieht
dies am besten
in Verbindung
mit dem
Rumpf.
Der Stahl sollte
im Bumpf bis
auf die Gegenseite
reichen.
Profilanformung
am
Bumpf mit
Klebeband abkleben,
um ein
Ver
schmutzen
zu verhindern,
ftlr Stahl und Stilt
entsprechend
ein-
schneiden.
Ebenso Flügelwurzel
rundum
mit breitem
Klebeband ab-
kleben.
Flügel, Stahl, Stift
und
Rumpf zunächst
zur Probe trocken
zusammenbauen.
UHu
plus
endlest
300
in
den
Stahlaufnahmeschacht
einfüllen
und
mit
einem
Draht
gut
im
Kasten verteilen.
Dies
geht
leicht. wenn man
mit
scharfem
Messer den
Band des Schachtes
rundum schräg
an schnei-
det.
Es entsteht eine schüsselförmige
Vertielung.
Den vorher entfetteten
und
im Klebebereich
evtl. leicht angeschliffenen
Stahl und
Stilt einsetzen.
überquellendes
Harz entfernen.
Rumpl
aufschieben
und
Flügel sowie
Flügelwurzel
in Deckung bringen.
Bis
zum
Aushärten
wird der FlÜgel
mit Rumpf senkrecht
gelagert,
ab und
zu
prüfen,
ob
Flügelanformung
am Rumpf und
Flügel übereinstimmt.
Dies ist lür das
spätere
Flugverhalten des
l\ilodells
von äußerster
Wichtigkeit.
Mit Gegenseite
ebenso
verfahren.
Wurzelrippe 37
mit Bohrungen
Durchmesser
3 mm
für Bowdenzüge
und Haltestift
sowie
mit Durchbruch
für den
Flügelstahl versehen.
Falls
Ballastkammern
gewünscht
werden, entsprechend
markierte
Öllnung
ausarbeiten.
Es
empfiehlt
sich,
bei Verwendung
von Bleiballast
(siehe
Kapitel
"Ballastfliegen"
am Ende der
Bauanleitung)
Hartpapierrohre
in die
eingearbeitete
Bohrung
an der
Flügelwurzel einzuleimen.
Dies
ge-
schieht
nach dem
Anbringen der
Wurzelrippen
an den
FlÜgel. Blei-
ballast
in
Form von Stangenblei,
sowie die
dazugehörenden
Hartpa-
pierrohre
aus
dem
Multiplex-Zubehör-Programm
hält lhr Fachhändler
bereil.
(
Bleiballast
Best.-Nr.
71 2760,
Hartpapierrohr
Best.-Nr.
71 2762\.
Die Flügelvorderkante
der
DG 300 bildet
eine
gerade
Linie, recht-
winklig
zur Rumpflängsachse.Vor
dem
Anbringen der
Wurzelrippe
ist
dies unbedingt
zu Überprülen,
da
bei Einbau der
verschiedenen
Brettchen in den
Bumpl eine
Verformung
nicht auszuschließen
ist.
Flügel
aulstecken
und über
Vorderkante
peilen.
Hierbei
kann das
Spannen
eines
Fadens von
Randbogen
zu Bandbogen
nützliche
Hilfe
leisten. Überprüfen
Sie
dabei auch die
Rechtwinkligkeit
des
Fadens
zur Rumpllängsachse
(Rumplnaht).
Falls sich
Differenzen
ergeben
sollten,
wird nicht an
der Wurzehippe
abgeschliffen,
sondern aulgefüt
tert. Dies ist erheblich
einlacher.
Kleben Sie
am Anfanq
oder Ende der
jeweiligen
Wurzelrippe
kleine AbfallstÜckchen,
bis
die Richtung stimmt.
Der entstehende
SDalt
ist zunächst ohne
Belang.
Falls
der Randbogen
widerstandslähiger
gewÜnscht
wird, empliehlt
es sich,
diesen
aus
Abachi-H0lz anzufertigen.
Dies bedeutet
iedoch
eine
erheblich
Mehrarbeit,
die zudem
recht viel Ubung
v0raussetzt
(Abachi-Leiste
im Baukasten
nicht enthalten).
Der
Balsarandbogen
hingegen
hat
den
Vorteil, daß
er bei
Beschädigung
leicht ausgewech-
selt
werden
kann.
$örldappen
,
Die
DG 300
ist werksseitig
mit eingebauten,
doppelstöckigen
Super-
-
Störklappen
versehen.
Diese müssen
noch angelenkt und
mit Lamel
len versefren
werden.
Stahldraht
19, ca.
2 mm rechtwinklig
abbiegen,
Metallgabelkopl
aulfädeln
und
gut
verlöten.
Hebel der
Störklappe
aufrichten, beim
Antriebshebel
geschieht
das
durch
Bewegen der
lrechanik zur
Flügelwurzel
hin. Stahldraht
ein-
fädeln, so
daß der
Draht unter die
nach
vorne stehenden Stifte
der
Hebel zu
liegen kommt.
Dies ist lür die einwandfreie
Funktion der
Klappe unbedingt
notwendig. In eingefahrenem
Zustand halten diese
Stifte
den Draht
in Position.
Draht in
Bowdenzug einführen
und
Gabelkopt
an
der Lasche der
Antriebseinheit
einhängen.
Auf Funktion
Drüfen.