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2.2
2.3.
AC/O/DC
Schalter
Die
zu
beobachtenden
Signale
sind
an
die
Buchse(n)
A
und/oder
B zu
legen
und
der
AC/O/DC
Schalter
abhangig
von
der
Zusammensetzung
der
Signale
auf
AC
oder
DC
zu
stellen.
Da
der
vertikale
Verstarker
gleich-
spannungsgekoppelt
ist, ist
die
ganze
Bandbreite
des
Cerates
verfiigbar
und
die
Gleichspannungskomponenten
warden
in
Stellung
DC des
AC/O/DC-Schalters
als
Bildverschiebungen
sichtbar.
Sind
kleme
Signale
hohen
Gleichspannungen
iiberlagert
kann
dies
stdrend
sein,
Jede
Abschwachung
des
Signals
verursacht
auch eine
Abschwachung
der
kleinen
Wechselspannungskomponenten.
In
diesem
Falle
ist
der
Eingangsschalter
in
AC
Stellung
zu bringen
wodurch
ein
Sperrkondensator
die
Gleichspannungs-
und
Nieder-
frequenz-
Signale
unterdruckt.
Dies hat
Dachschrage
zur Folge
bei
Darstellungen
von
Niederfrequenzsignalen.
Stellung
0
unterbricht
das
Signal und
erdet den
Verstarkereingang
urn
den
0 V
Pegel
schnell
bestimmen
zu
kdnnen.
2.2.4.
Triggerung
Wenn
ein Signal
dargestellt
werden
soil, muss,
urn ein
stillstehendes
Bild zu
erhalten,
die
Horizontalablenkung
stets
an einem
fasten
Punkt des
Signals
gestartet
werden.
Der
Zeitablenkgenerator
wird folglich von in
der
Triggereinheit
erzeugten
schmalen
Triggerimpulsen
gestartet
und
durch
ein
Signal
gesteuert
das
entweder den
vertikalen
Eingangssignalen,
einer
internen
Netzfrequenz-
spannung
oder
einer externen
Quelle entstammen
kann.
2.2.4.
1.
Triggerkopptung
Mit Schalter
DC/LF/HF
kann
man drei
verschiedene
Triggerkopplungsarten
wahlen.
In den
Stellungen HF
und
LF
ist
die
Ubertragungseharakteristik
begrenzt.
In Stellung
DC wird das
Triggersignal
unverandert
durchgelassen.
In
Stellung
LF wild ein
0 Hz
(7Hz
bei
ex
lerner
Triggerung)
bis 30 kHz
Bandpass eingesetzt. Diese Stellung
dient
zur
Verminderung
von
Storungen durch
Rauschen.
In Stellung
HF
wird ein 30 kHz
Hochpass
eingesetzt.
Diese Stellung
kann zum
Herabsetzen
von Storungen
durch Brummen
verwendet
werden.
2.2.4.
2. Selektieren
der
Triggerquelle und
Einstellen
des Triggerpegels
Das Triggersignal
kann von
Kanal A (Taste A gedriickt),
Kanal
B (Taste B gedruckt),
den
COMP A und
B
Signalen
(Tasten
A und B
gleichzeitig
eingedruckt),
von einer externen
Quelle
(Taste EXT
oder EXT
-r
10
gedruckt)
oder
von einer
internen
Spannung
bei Netzfrequenz
(Tasten EXT
und EXT ^
10
gleichzeitig
eingedruckt)
entnommen
werden.
Der
Triggerimpuisformer
ist ein zweifach
gesteuerter Multivibrator,
der von
den
Ausgangssignalen eines
Differenzverstarkers
gesteuert
wird.
Das
Triggersignal
wird zusammen
mit Vorspannungen
die
mit Potentiometer
LEVEL
einstellbar sind
an die
Eingange
des
Differenzverstarkers
gelegt.
Abhangig
von der LEVEL
Einstellung
wird ein
bestimmter Teil
des
Triggersignals
durch
den
Differenzverstarker
verslarkl.
Der
Multivibrator
ist somit auf
einen fasten Punkt
des Triggersignals
geschaltet
(Abb. 2.4.). Das bedeutet,
dass
es
mit Hilfe
des
Einstellers LEVEL
moglich ist die
Form des Triggersignals
abzutasten (bei
interner
Triggerung
A
oder B gleich
der
Form
des
darzustellenden Signals)
und somit den Punkt
zu
wahlen,
an
dem der
Multivibrator
umgeschaltet
wird.
Der
Potentiometer
ist mit einem
Zug-Druck-Schalter versehen,
der
die
Wahl der
Triggerflanke
erlaubt.
2.2.4.
3. Automatische
Triggerung
Wenn
Taste AUTO des
AUTO-TRIG-SINGLE-Schalters gedruckt
ist
-
und wenn keine
Triggerimpulse
vorhanden
sind
-
ist der Zeitablenkgenerator
automatisch freilaufend. Das Bild
ist daher stets
sichtbar. Die Stellung
AUTO
kann in alien Fallen
verwendet
werden in welchen
auch Stellung TRIG
anwendbar ist,
ausgenommen bei
Signalfrequenzen
niedriger
als 10 Hz oder
Impulsreihen mit der
"AUS"-Zeit iiber 100
ms.
Sobald
Triggerimpulse
vorhanden
sind, wird
der Freilauf des
Zeitablenkgenerators
automatisch
beendet und
der
Zeitablenkgenerator
erneut getriggert
wie erwiihnt
in Abschnitt 2.2.4.
1. und
2. 2.4. 2.
Wird
Taste TRIG
oder
Taste SINGLE
eingedruckt
ist die Automatik
ausgeschaltet.
Einstellung LEVEL kann
auch
in Betriebsart
AUTO benutzt
werden.