Bauanleitung
Valdivia
Bestell Nr.
1140
Kopf obere Ecke eines Dreiecksegels
Kopfschlag kreuzförmige Schlinge zum Belegen, die das Tau fixiert
Krängung Schräglage des Schiffs durch Winddruck
Kugelrack Verschluß von Klau oder Gaffelschuh aus Tauwerk. Kugeln erleichtern das Auf - und Abbewegen
Lazy-Jack Tauwerk zwischen Dirken und Baum zum bequemen Bergen oder Reffen der Gaffelsegel.
Lee Die dem Wind abgewandte Seite Die Segel stehen beim Fahren immer nach Lee,.
Leegierig Das Boot dreht von sich aus bei neutraler Ruderstellung mit dem Bug aus dem Wind. Die dem Wind
zugewandte Segelfläche wird größer. Abhilfe: Die Wirkung der Vorsegel muß verkleinert werden
Luv Die dem Wind zugewandte Seite. Der Wind greift immer von Luv in die Segel
Luvgierig Das Boot dreht von sich aus bei neutraler Ruderstellung mit dem Bug in den Wind. Die dem Wind zuge-
wandte Segelfläche wird kleiner, Segel beginnen zu killen. Abhilfe: Die Wirkung der Vorsegel muß ver-
größert werden
Mastbacke am Mast befestigte Auflage für Tauwerk oder Saling
Mastkopf Übergang am Mast vom runden zum eckigen Querschnitt
Oberlicht Fenster im Deck oder auf Aufbauten
Patenthalse Ungewollte Halse, bei der Das Segel unkontrolliert von einer Seite auf die andere schlägt
Piek hintere, oberste Ecke eines Gaffelsegels
Piekfall Tau zum Aufziehen der Gaffel; am freien Ende befestigt
Reffbändsel Leinenstücke zum Einbinden der Segel beim Reffen.
Reihleine Tau zum Befestigen der Segel z.B. an Gaffel und Baum
Ruderkoker abdichtbare Rumpfdurchführung für das Ruder
Rüste seitlicher Rumpfbeschlag zum Befestigen der Wanten
Saling Querbalken am Mast zum Ausspreizen der Wanten
Schanzkleid über das Deck hochgezogene Bordwand
Schmerreep Tau zum Reffen von Groß - oder Schonersegel, an der Vorder - und Hinterkante
Schoner Segelschiffstyp mit mindestens zwei Masten und Längstakelung
Schonermast vorderer kürzerer Mast auf einem Schoner
Schot Seil zur Verstellung der einzelnen Segel
Schothorn hintere Ecke eines Segels, an der die Schot angeschlagen ist.
Schott wasserdichte Querwand im Rumpf, auch wasserdichte Tür
Segellatte Latte zur Versteifung der Segelhinterkante und zur Verbesserung des Profils.
Sorgleine Sicherungsleine. Soll z.B. verhindern, daß sich die Schoten an der Ankerwinde verhaken.
Speigatt Öffnung im Schanzkleid zum Wasserablauf
Spillkopf drehbares, konisches Teil zum Spannen oder Anziehen von Seilen oder Ketten
Spleißen "Einflechten" eines Teiles z.B. Juffer in ein Tauende, "Flechten" eines Auges ohne Knoten"
Stag Tau zum Abstützen des Mastes nach vorn oder hinten
Stagreiter hakenförmiger Beschlag, mit dem Segel beweglich an Stagen befestigt werden.
Stampfstock Rundholz zum Spreizen der Klüverbaum-Verstagung
Stander Flagge oder Wimpel, der über den Mast herausragt.
Standerstock dünne Stange, an der der Stander über dem Masttopp gefahren wird.
Stenge rundes oberes Maststück, welches auf- und abgefiert werden kann.
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