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POSITIONIERENDERANTRIEBE
ANMERKUNGENZURPROGRAMMIERUNG DERARBEITSZEITEN UND DER PAUSEZEIT
Dieses Verfahren MUSS an neuenAnlagen ausgeführt werden. Die Steuerung speichert hierbei die Bewegungszeiten und einige zur Hinderniswahrnehmung
nützlicheParameter.
ZurVerfügungstehenzweiProgrammierungsartenderZeiten:
-1) automatischeProgrammierungderZeiten(vereinfacht)
-2) manuelleProgrammierungderZeiten
Die Wahl wird je nach Automatisierungstyp getroffen. Bei der ersten Programmierungsart (automatisch) werden fixe Standardparameter angewendet, wie die
Torflügel-Verzögerungszeiten (Verstellung) und die Soft-Stopp-Zeit. Mit der zweiten Programmierungsart (manuell) kann die Verstellung der Tor flügel und die
Soft-Stopp-Zeitpräzise eingestelltwerden.
Während der Erlernung wird mehrmals die Taste P/P betätigt (Det. 15 in Abb. 11), es kann aber auch der Befehl P/P (Klemme 22, Abb. 12) oder der im ersten
Empfängerkanalgespeicherte Funksenderbenutztwerden.
-Ein inderAnlagevorhandenesElektroschlossmussandenTorflügelmontiertwerden,der mitAntrieb M1verbundenist.
- Die Steuerung versorgen und den korrekten Betrieb der Steuereingänge an den entsprechenden LEDs überprüfen (NC-Kontakte = LED eingeschaltet, NO-
Kontakten= LEDausgeschaltet).
- Falls derAusgang Fotozellentest an den Sendern der Fotozellen aktiviertist (Klemmen 3 und 4), mussihr Betrieb durch dasKurzschließen der Überbrückung
Test(Det.11inAbb.1)getestetwerden.
-Die Batterienabtrennen,fallsbenutzt.
-Den BewegungsbereichdesTorsräumen.
-Die SelbsterlernungderZeitenausführen,indemeinederhierfolgendbeschriebenenProgrammierungengewählt wird.
- DieTorflügelinPositionTorfastgeöffnetbewegen:derdenTorflügelndanach zur Verfügung stehende Raum muss ca. 5Sekunden in Schließung ermögli chen.
-Wennman nureinenAntriebbenutzt,Dip11aufOFFstellenundan denKlemmenvonAntriebM1anschließen.
-Fallses sichumeinzweiteiligesTor(gleich ob Schiebe- oder Drehtor)handelt,Dip11aufON stellen. DerandenKlemmenvonM1angeschlosseneAntrie bwird
als erster in Öffnung starten; an ihm wird das Elektroschloss montiert sein. Der Antrieb M2 wird als erster in Schließung starten (beim Normalbetrieb, beim
Erlernungsverfahrenerfolgen die BewegungenineinerganzanderenReihenfolge).
- Im Zweifelsfall mit der automatischen Programmierung beginnen und nur, falls sich die Torflügel beim Betrieb behindern, auf die manuelle
übergehen.
- Die manuelle Programmierung MUSS an asymmetrischenAnlagen, bei denen derzuerst schließende Torflügel einen größeren Bewegungswinkel
hatals derandere,ausgeführtwerden.
WichtigeAnmerkungenvorderProgrammierung:
ANMERKUNGEN ÜBER DIE EINSTELLUNG DER MOTORENGESCHWINDIGKEITEN
DieSteuerung E224 bietet die Möglichkeit, die Betriebsgeschwindigkeit derMotoren zu regeln.
Der Trimmer 1 (Detail 8 der Abb. 11) ermöglicht die Einstellung der normalen Flügelgeschwindigkeit, während der Trimmer 2 (Detail 22 derAbb. 11) die
Verzögerungsgeschwindigkeit des Flügels regelt.
DieVerzögerungsgeschwindigkeit kann zwischen einerMindest- und der normalen vom Trimmer1eingestellten Geschwindigkeit variieren.
DieEinstellung der beiden Geschwindigkeiten hat auf beide MotorenAuswirkung, da die Regelung gemeinsam ist.
Die beiden Geschwindigkeiten werden in Bezug auf das Gewicht des Flügels und seine Beanspruchungen gewählt: Eine zu hohe Geschwindigkeit lässt
die Flügel anschlagen und kann die Kraftkurve über die Vorschriften hinaus erhöhen, eine zu niedrige Geschwindigkeit kann Funktionsstörungen
hervorrufen,da die effektiveLeistungdes Motors reduziert wird.
Es ist empfehlenswert, die Einstellung versuchsweise vorzunehmen, bis der Punkt erreicht wird, an dem die Flügel leicht laufen und eine bestimmte
Kraftbeibehalten.
Die Geschwindigkeit, mit der das Programmierungsverfahren der Betriebszeiten vorgenommen wird, entspricht der nicht verzögerten
Betriebsgeschwindigkeit, die vom Trimmer 1 eingestellt wird; während der Programmierung gehen die Flügel gegen die Anschläge, ohne die
Geschwindigkeitzu verlangsamen.