Einbau- und Montageanleitung
Regenwassernutzung // Automatische Nachspeisung ATN 100
6 MONTAGE DER EINZELNEN KOMPONENTEN
SICHERHEITSHINWEIS: Während sämtlicher Montagetätigkeiten, ist
darauf zu achten, dass die Anlage vom Stromkreislauf getrennt wird.
Edelstahlkonsole (Trinkwassereinspeisung TWES-1)
Befestigung der Edelstahlhalterung mit den beiliegenden Schrauben 4,0 x 30 mm in
einer Höhe oberhalb des Tanküberlaufes. Am unteren Ende der Halterung den Kragen
eines graden Stückes handelsüblichem HT-Rohres DN50 (mindestens 100mm lang)
unter mäßigem Druck einrasten. Zur Sicherheit gegen Rückstau muss die Oberkante
des HT-Rohres oberhalb der Rückstauebene (meist Erdoberkante) liegen. Danach die
weiterführende Verrohrung mit mind. 1% Gefälle zum Behälter vornehmen.
Magnetventil
Zuerst den mechanischen Anschluss herstellen. Eine Seite auf den TWES-1
schrauben und auf der anderen Seite die Verbindung zum Trinkwassernetz herstellen.
ACHTUNG: Vor der Montage die ankommende Rohrleitung gut durchspülen,
anderenfalls können Schmutzreste der Rohrinstallation die Funktion
beeinträchtigen. Das Magnetventil muss in Durchflussrichtung eingebaut
werden, der entsprechende Pfeil befindet sich auf der Unterseite des Ventilgehäuses.
Die Einbaulage des Ventils ist beliebig, jedoch ist ein Einbau mit dem Magneten nach
oben immer zu bevorzugen, da sich dadurch die Lebensdauer erhöht und die
Schmutzempfindlichkeit reduziert wird. Zum Schluss den festen Sitz der Magnetspule
durch leichtes Nachziehen per Hand der Rändelmutter überprüfen.
Niveausonde
Verlegung des Kabels vom Niveauregler zum Regenwasserbehälter durch ein Leer-
rohr. Die Niveausonde auf Höhe des gewünschten Nachspeise-Niveaus in den Tank
hängen und mit der beiliegenden Kabelbefestigung am Tank fixieren.
HINWEIS: Die Nachspeiseebene (= Höhe der Niveausonde) sollte so
gewählt werden, dass die Nachspeisung nicht unnötig früh Trinkwasser
zuführt, aber die Wasserreserve ausreicht, um einen konstanten Betrieb der
Anlage zu gewährleisten. Ansaugleitung muss immer im Wasser sein.
Die Nachspeisemenge ergibt sich aus der Differenz zwischen den beiden langen und
der kurzen Elektrode. Wird eine geringere Nachspeisemenge gewünscht, können die
beiden langen Elektroden entsprechend gekürzt werden.