Richtcharakteristik des WS-A500
Allgemeine Anordnungsempfehlungen
Abbildungen 10 und
11:
WS-A500 -3 dB, •
dB
DI-DF/Frequenz
-6
dB,
-9
dB, -12
RAMSA WS-A500
-3 dB,-6 dB,-9 dB und
-12
dB
Zusammenhang zwischen der horizontalen Reichweite und Frequenz
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2 3
200 Hz
4 5 6 7 891
1 kHz
5 6 7 891 2
10 kHz 20 kHz
Frequenz
(Abb.
10A)
RAMSA WS-A500
-3
dB,
-6
dB,
-9 dB und
-12
dB
Zusammenhang zwischen der vertikalen Reichweite und Frequenz
0.
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200 Hz
4 5 6 7 891
1 kHz
4 5 6 7 891 2
10 kHz 20 kHz
Frequenz
(Abb.
10B)
RAMSA WS-A500
Axiale Richtwirkung
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3D
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2 3
200 Hz
6 7 891
1 kHz
6 7 8 9
1
10 kHz
2
20 kHz
Frequenz
(Abb.
11)
Die kompakte Ausführung und die hohe Belastbarkeit
machen das Modell WS-A500 zum idealen Baustein
für Tonverstärkungsanlagen. Eine genaue Untersuchung
des Leistungsvermögens des Modells WS-A500 würde
den Rahmen dieser Bedienungsanleitung sprengen; die
nachfolgenden allgemeinen Anordnungsempfehlungen sollten
jedoch eingehalten werden.
• Die Anzahl der Lautsprecher innerhalb jeder Gruppe auf
ein Minimum beschränken. Nicht mehr Lautsprecherboxen
als erforderlich verwenden, um die gewünschten
Ziele hinsichtlich Schalldruckpegel und Reichweite
zu erreichen. Werden mehr Lautsprecherboxen in
einer Anordnung verwendet, ergibt sich ein höherer
Schalldruckpegel, jedoch auf Kosten der Verständlichkeit
und Einschwingdetails. Der Klang ist stets besser, wenn
der Gesamtschalldruckpegel abgesenkt und stattdessen
eine kohärentere Anordnung erzielt
wird,
insbesondere
wenn das Programm hochfrequente Einschwingdetails
enthält.
• Lautsprecher in dichten Gruppen anordnen. Wenn die
Anordnung klein ist, ergibt der von den Komponenten
abgegebene Schalldruck im Vergleich zur Wellenlänge
eine kohärente Summe, und die Anordnung emuliert
eine Punktquelle. Wenn die Anordnung jedoch
groß ist, verursacht die Interferenz zwischen den
Komponenten der Anordnung im Vergleich zur Wellenlänge
sog.
"Fingering" der Polarstrahlung, Verschmieren der
hochfrequenten Einschwingdetails und einen geringeren
hochfrequenten Ausgang.
• Überlappen der Reichweite auf ein Minimum verringern.
Lautsprecher mit überlappender Reichweite verursachen
Störungen bei kurzen Wellenlängen mit geringerer
Verständlichkeit und Verschmieren der hochfrequenten
Details.
• Bei größerer Reichweite ist der Klang am besten,
wenn die Lautsprecherboxen aufeinandergestellt und
ausgebuchtet angeordnet werden, anstatt diese
nebeneinander aufzustellen. Falls der Austellungsort
es nicht erlaubt, die Boxen aufeinanderzustellen
und ausgebuchtet anzuordnen, lassen sich Störungen
zwischen nebeneinander aufgestellten WS-A500-Boxen
auf ein Minimum verringern, wenn diese abwechselnd
invertiert werden.
Anordnungen mit geteilten Klangquellen und mehrere
Kanälen (Stereo)
• Geteilte Lautsprecherquellen sind die normale
Kon-
figuration für ein Unterhaltungssystem. Viele geteilte
Systeme werden auch
In
zwei Kanälen gemischt,
wodurch sich eine Verbesserung der Hörperspektive
für den größten Teil der Zuhörerschaft erzielen
läßt. Die erfolgreichsten geteilten Gruppenanordnungen
ermöglichen eine komplette Saalbeschallung von jedem
Gruppenort aus, und diese sind nicht weit voneinander
getrennt.
t Die Gruppentrennung bestimmt die Breite des scheinbaren
Schallfeldes, sie sollte jedoch in Übereinstimmung mit
der Breite des Darbietungsbereichs auf einem Minimum
gehalten werden, damit die Ausbreitungsverzögerung
zwischen den einzelnen Gruppen für die nicht in der Mitte
sitzende Zuhörerschaft möglichst gering ist.
• Die Anzahl der Kanäle ist frei wählbar. Ausgezeichnete
Ergebnisse lassen sich mit Dreikanalsystemen (links,
Mitte,
rechts)
durch-Verteilen
der Instrumente erzielen,
während Stimmen und Details, für die Verständlichkeit
erforderlich ist, nur zur mittleren Anordnung zugeleitet
werden.
Durch diskretes Adressieren einer größeren
Anzahl von kleineren (diskreten) Anordnungen werden
die Störungen innerhalb von und zwischen Gruppen
auf ein Minimum verringert, während
die
gewünschte
akustische Energie und Hörperspektive innerhalb des
Darbietungsbereichs geschaffen werden.
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