• Die Signalleitung sollte so erfolgen, daß sich eine un-
abhängige Nebentieftöner-Mischzuteilung ergibt, da sehr
viele Töne vorhanden
sind,
die von den Nebentieftönern
getrennt werden sollten. Für verschiedenartige Instru-
mente sind eine verschiedenartige Nebentieftöner-
Entzerrung und unterschiedliche Mischpegel erforderlich.
Für Baßinstrument und Kicktrommel ist eine sehr feine
Nebentieftöner-Kompensation
erforderlich, damit diese
nicht überwältigend wirken. Dadurch ist es auch
möglich,
starke viscerale Effekte und musikalische
Untermalungen zu schaffen, ohne daß dabei die
delikateren hochfrequenten Details und Strukturen
ungünstig beeinflußt werden.
Subtieftöner-Anordnungen
Gemeinsame Strahlungseffekte
Mehrere direktabstrahlende Boxen verhalten sich wie eine
einzige Lautsprechereinheit, so daß
eine
Anordung mit
endlichen Dimensionen entsteht; alle Bausteine vibrieren in
Phase und mit identischen Geschwindigkeitsamplituden. Unter
diesen Bedingungen ist das Volumen der Anordnung die
Summe der Volumen der als Bausteine dienenden Wandler.
In
der Abbildung 12 sind verschiedene Anordnungen der
Boxen WS-A550 dimensioniert, und in der Tabelle A sind die
Leistungskenndaten für jede Anordnung mit
1
bis
16
Bausteinen
aufgelistet.
1-4
O
o o
t
1-10
1
-•—2-7—»-
O
o o
o.
o o
SO
SO
OS
OS
t
1-10
2-7
-3-8-
-7-3-
SO
so
so
so
os
os
os
os
5-3
SO
so
so
so
so
so
so
so
os
os
os
os
os
os
os
os
(Abb.
12)
Bennennung
Scrialldruckempfind-
hchkeit (i
W/1
m)
Bezugsleistungsfahigkeil
der Anordnung (Halbraum)
Thermische Belastbarkeit
{EIA
RS-42B-A)
1 m
(äquivalent)
SchaHdruck-
pegef
be¡ i
dB thermischer
Leistungskom
pression
-3
d8 Niederfrequenz
(Halbraum)
Kotoenband-
Irequenzgrenzc
Volumenverdr
angung
(VD)
VD-aquivalenler
Schalldruckpegel
@ 50Hz
Ausgangsleistung,
35
HI
- 50 Hz [akustische Watt)
Nennimpedanz
(Kombinationen)
Gesamtvolumen
(lur
Transport)
Gesamtgewicht (kg)
Anzahl der Boxen
WS-AS50 In
der Anordnung
1
91
dB
0.85%
400w
113
dB
35
Hz
400
Hz
6.0 x
10
2
cm
3
112
dB
1w
en
2.1
ft
3
16
kg
2
94
dB
1.7%
eoow
119
dB
34
Hz
170 Hz
1.2x10
3
cm
3
118dB
4w
40
2@Bn
4.21t
3
32 kg
4
97
dB
3.4%
1.600
w
125
dB
32
Hz
125
Hz
2.4
x
10
3
cm
3
124
dB
16w
2fl.
2@4Q
6.5
ft
3
64
kg
B
100
dB
6.8%
3.200
w
131
dB
30
Hz
75
Hz
4.8
x
I0
3
cm
3
130
dB
64 w
2@2£1.
4@4Q
17tt
3
128
kg
1 6
103
dB
13.6%
6.400
w
137
dB
28
Hz
50 Hz
9.6x10
3
em
3
136
dB
256
w
4@2fl,
8@4il
341t
3
256
kg
Diese Leistungskenndaten sind nur für kohärente Anordnungen
gültig,
d.h. für Anordnungen, innerhalb denen die abstrahlenden
Wandler durch die kürzeste Wellenlänge der kohärenten
Summierung definiert werden können. Hierbei handelt es
sich um die in der Tabelle A angegebene obere Frequenz.
Wenn die Anordnung größer
wird,
bewegen sich die oberen
Frequenzgrenzen nach unten.
Grenzbedingungen
Subtieftönerboxen liefern die beste Leistung in kohärenten
Anordnungen. Für eine Bühnenaufstellung gibt es begrenzte
Optionen.
Der Boden vor einer Bühne verdoppelt effektiv die
Größe der Anordnung. Die reellen Lautsprecher befinden sich
über dem Boden, während sich eine zweite imaginäre Gruppe
unterhalb der
Bodenfläche
befindet.
Die Abbildung
13
zeigt die
reellen und imaginären Komponenten. Das System funktioniert
genau so, als ob es sich um eine aus der Summe der reellen
und imaginären Komponenten bestehende Anordnung handeln
würde.
Das Volumen verdoppelt
sich,
die abgestrahlte Leistung
erhöht sich um 6 dB und die oberen Frequenzgrenzen für
eine
kohärente Summierung bewegen sich nach unten. Die
thermische Belastbarkeit bleibt jedoch die gleiche wie bei den
reellen Schallquellen.
Reelle
Schallquellen
Bodenflache
77777)
Imaginare
——-ó
Schallquellen
(Abb.
13)
Ein Eckplatz schafft eine weitere Grenze, wobei die Größe der
Anordnung im Vergleich zur Aufstellung auf dem Boden in der
Raummitte erneut verdoppelt
wird.
Geteilte Anordnungen der Subtieftöner sind in großen Räumen
zu vermeiden, weil die direkte Energie von den Anordnungen
Störungen als Funktion der Frequenz und Kontrollstelle
verursacht. Für Systeme zur Verwendung im Freien und bei
Weitwinkel-Bestuhlung des Hörraumes sollten die Subtieftöner
nicht in geteilten Gruppen abgeordnet werden.
Table A
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