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Ramsa WS-A550-W - Allgemeines

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ALLGEMEINES
Bemessungen der Belastbarkeit
Da es keine Standard-Musikprogramme gibt, mit denen
die Belastbarkeit eines Lautsprechers geprüft werden kann,
sind Labor-Bemessungsmethoden entwickelt worden. Die
Bemessungen der Belastbarkeit dienen zwei Zwecken:
zum Schaffen einer wiederholbaren Industrienormenbasisr
Vergleiche und zum Festlegen einer Bemessungsmethode,
die den Bedingungen des tatsächlichen Einsatzes entspricht.
Standard-Prüfsignale sind wiederholbar undr zuverlässige
Vergleichsmessungen geeignet. Ein zum Simulieren von
typischen Audioprogrammen erzeugtes Prüfsignal kann jedoch
nicht atypische Audioprogramme oder Einsatzbedingungen
durch Definition emulieren. Die Bemessungen der
Belastbarkeit sind nicht absolut, wenn das Programmaterial
anders als das zum Bemessen benutzte Prüfsignal ist.
Durch Kenntnis der
Belastbarkeits-Bemessungsmethode
und der praktischen Lautsprecher-Begrenzungen können
unvorhergesehene Betriebsstörungen vermieden werden, so
daß der Eingeweihte durch einen jahrelangen störungsfreien
Produkteinsatz belohnt
wird.
Dier WS-A500 und WS-A550 benutzte Belastbarkeits-
Bemessungsmethode
entspricht den Vorschriften der EIA
(Electronic Industries Association) RS-426-A (1980). Beim
Prüfsignal handelt es sich um ein Weißrauschsignal mit
einem Verhältnis von 4 : 1 (6 dB) von Spitze zum
Durchschnittsgehalt. Das Prüfsignal konzentriert die meiste
Energie in den mittleren Frequenzen, wobei die nieder-
und hochfrequenten Bestandteile abgeschwächt werden.
Die Kombination der Filtereigenschaften und des weißen
Rauschens die Spektralenergie des Prüfsignals ist in
Abbildung 1 dargestellt.
0
-5
10
15
20
25
2 3 4 5 67391
20 Hz
2 3 4 5 67891
200 Hz
Frequenz
2 3 4 5 67891
2 kHz
2
20 kHz
Spektrale Energie des
GauBschen
Rauschens,
geformt nach der
Flltercharakteristik
RS-426A (1980) des
Verbandes der Elektronikindustrie (EIA)
(Abb.
1)
Lautsprecherbegrenzungen und Arten der
Betriebsstörungen
Dynamische Lautsprecher, zu denen auch Kompression-
streiber gehören, bestehen aus einer Membran, die
an einer Schwingspule angebracht und in einem über
einen Luftspalt in der magnetischen Struktur fokussierten
Magnetfeld aufgehängt ist. Nachgiebige Aufhängeelemente
zentrieren die Schwingspule im Luftspalt, während
sie der Membran ermöglichen, durch Ansprechen auf
Wechselströme (Tonströme), die der Schwingspule von einem
Leistungsverstärker zugeleitet werden, sich nach außen und
innen zu bewegen. Diese Bauteile sind aus Abbildung 2
ersichtlich.
Rahmen
Aufhangung
Membran
Staubkappe
Hintere Platte
Obere Platte
Magnetluftspalt
Schwingspule
Lüftungsloch
Polstück
Mittlere
Aufhängung
Magnet
Schwingspulenschablone
Dichtung
(Abb.
2)
RAMSA-Wandler
sind sowohl hinsichtlich ihrer
Leistungs-
kennwerte als auch ihrer Belastbarkeit konservativ
bemessen. Wie bei jedemr professionelle Verwendung
vorgesehenem Wandlersystem gibt es viele Risiken, und
Versagen im praktischen Einsatz ist möglich. Auf
defekte Werkstoffe und/oder schlechte Verarbeitung
zurückzuführende Betriebsstörungen können leicht ausfindig
gemacht und gemäß den Bedingungen der Produktgarantie
schnell behoben werden. Störungen, die durch das
Überschreiten der Wandlerbegrenzungen verursacht werden,
lassen sich nach Kenntnis der Betriebsgrenzen leicht
vermelden.
Es gibt zwei verschiedene Arten von
Wandlerstörungen: solche, die durch Überschreiten der
thermischen Belastbarkeit des Gerätes verursacht werden,
und andere, die zu mechanischem Schaden durch eine zu
große Schwingamplitude der Membran führen.
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