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BFT ORO
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MONTAGEANLEITUNG
ORO - Ver. 03 -
17
MONTAGEANLEITUNG
DEUTSCH
empfohlen, die Werte ”a” und ”b” zu erhöhen).
Zu weit voneinander abweichende Werte für ”a” und ”b” bewirken
Geschwindigkeitsänderungen während der Öffnung und Schließung, da-
durch treten möglicherweise Schwingungen am Tor auf.
VORSICHT! Alle Versionen sind mit einem Gelenkstück ausgestattet, das
es gestattet, den Schaft um etwa 5mm zu verlängern oder zu verkürzen.
Dies gilt nur, wenn er vor der Installation mit den Abmessungen aus Abb.8
befestigt worden ist; nach der Montage kann mit Hilfe dieser Einstellung der
Schafthub korrigiert werden.
In Abb.9 wird der Maximalausschlag des Antriebes im Verhältnis zur
waagerechten Achse angegeben.
Bei der Montage sind die unten beschriebenen Schritte haargenau einzu-
halten. Achten Sie darauf, den verchromten Schaft des Antriebes während
sämtlicher Phasen zu schützen, damit er nicht durch Stöße oder Schweiß-
schlacke beschädigt wird.
1) In der Tabelle Abb. 3 ”a - b - α
°suchen.
2) Den Bügel ”P” (Abb.10) am Pfosten befestigen.
3) Den Antrieb in den Bügel ”P” montieren.
4) Prüfen, ob die Öse des Gelenkstückes so eingestellt ist, wie in Abb.8
gezeigt.
5) Die Notentriegelung betätigen und dann den Schaft komplett heraus-
ziehen (Abb.18).
6) Den Schaft mit der Hand wieder hineindrücken, bis die Öffnungen von
Öse und Schablone übereinstimmen. (Abb.22)
7) Die Gabel ”F” (Abb.8) an den Schaft montieren.
8) Den Torflügel am zentralen Halteanschlag ganz schließen.
9) Den Kolben ganz eben halten und die Stelle anzeichnen, wo die Gabel
”F” (Abb. 10) mit dem Flügel verbunden wird.
10) Die Gabel ”F” vom Schaft lösen, den Kolben seitlich verschieben.
11) Die Gabel ”F” (Abb.10) an den Flügel schrauben oder schweißen.
12) Den Schaft wieder mit der Gabel ”F” verbinden, die Entlüftungs-
schraube ”S” entfernen (Abb.17) und den Antrieb mit Strom versorgen.
13) Einige vollständige Vorgänge durchführen.
14) Zur eventuellen Korrektur des Öffnungswinkels das Gelenkstück ein-
stellen (Abb.8).
15) Nach erfolgter Installation die Schaftöse wie folgt blockieren: Den
Schaft reinigen, den Schutz in eine geeignete Greifvorrichtung stecken
und die Kontermutter - wie in Abb. 8A gezeigt - mit einem Gabelschlüs-
sel festziehen.
5.4) Vorkehrungen für besondere Installationen
Abb.5 Es muss eine Nische ausgehoben werden, die den Antrieb auf-
nimmt, wenn der Flügel ganz geöffnet ist. In Abb.5 sind die Nischen-
abmessungen aufgeführt.
Abb.7 Wenn die Größe ”b” über den Werten aus der Montagetabelle liegt,
muss der Angelpunkt des Flügels versetzt oder - wie in Abb.6 - eine
Nische in den Pfosten getrieben werden.
5.5) Verankerung der Verbindungen am Pfosten
Die mitgelieferte Bügelbasis an den Pfosten schweißen oder anderweitig
befestigen und - nach Ausfindigmachen der nötigen Größen ”a” und ”b” -
auf die Basis die Platte ”P” schweißen (Abb.10).
Wenn der Pfosten gemauert ist, muss die Platte ”P” an die Metallbasis
”PF” geschweißt und mit geeigneten, auf die Rückseite der Metallbasis
geschweißten Krampen „Z“ tief verankert werden (Abb.11a).
Wenn der Pfosten aus Stein ist, kann die an die Metallbasis geschweißte
Platte ”P” mit vier Expansions-Metalldübeln ”T” befestigt werden
(Abb.11b); bei großen Toren wird empfohlen, die Platte ”P” in eine
winkelförmige Basis zu schweißen (Abb.11c).
5.6) Verankerung der Verbindungen am Flügel
Die Gabel „F“ im Abstand „C“, aufgeführt in Abb.4, am Flügel Fest-
schweißen oder anderweitig befestigen. Passen Sie auf, dass der Antrieb
im Verhältnis zur Bewegungsfläche des Tores genau waagerecht zu liegen
kommt (Waage ”L” Abb.10).
Bei Metalltoren kann die Gabel angeschweißt (Abb.12a) oder ange-
schraubt werden (Abb.12c).
An Holztoren kann die Gabel mit Hilfe von geeigneten Schrauben
befestigt werden (Abb.12b). (Schlossschrauben verwenden!)
6) ENDANSCHLÄGE FÜR DEN FLÜGEL AM BODEN
Damit die Antriebe richtig funktionieren, müssen für Öffnung und Schlie-
ßung unbedingt die Halteanschläge ”FA” verwendet werden, wie es aus
Abb.13 hervorgeht.
Die Endanschläge für die Flügel sollen vermeiden, dass der Antriebsschaft
den Endanschlag berührt. In Abb.14 sind die Größen aufgeführt, anhand
derer die richtige Montage des Antriebes beim Schub- oder Zugvorgang
kontrolliert werden kann. Sie müssen so platziert werden, dass ein Resthub
des Schaftes von etwa 5 mm verbleibt; dadurch werden Funktionsstörun-
gen ausgeschlossen.
7) ANBRINGUNG DES ELEKTROSCHLOSSES
Das Elektroschloss muss nur bei den Modellen ORO/E verwendet werden,
weil bei diesen keine Hydraulik die Sperre im geschlossenen Zustand
aufrechterhält.
Das Elektroschloss des Modells EBP (Abb.15) besteht aus einem dauer-
betriebenen Elektromagneten mit Einhakvorrichtung am Boden.
Diese Vorrichtung bleibt während der gesamten Arbeitsdauer des Antrie-
bes angesprochen und ermöglicht somit dem Einhakzahn, in angehobe-
nem Zustand den Schließungsanschlag zu erreichen, ohne den geringsten
Widerstand entgegenzusetzen. Durch diese Fähigkeit kann die Schubkraft
bei der Schließung herabgesetzt werden, was sich positiv auf die Sicher-
heit vor Quetschungen auswirkt.
Auch bei Betriebsstörungen des Antriebes oder bei Stromausfällen kann
das Tor mit Hilfe des Elektroschlosses geschlossen werden.
8) VORBEREITUNG DER ELEKTRISCHEN ANLAGE
Bereiten Sie die elektrische Anlage (Abb.16) nach den einschlägigen
Vorschriften für elektrische Anlagen CEI 64-8, IEC364, Harmonisierung
HD384 und anderen landesspezifischen Normen vor. Die Netz-
versorgungsanschlüsse von den Betriebsanschlüssen (Fotozellen,
Sicherheitsleisten, Steuerungsvorrichtungen u. a.) klar getrennt halten.
VORSICHT! Für den Anschluss an das Stromnetz ein mehrpoliges
Kabel mit Mindestquerschnitt 3x1.5mm
2
benutzen, dessen Typ von
den geltenden Vorschriften zugelassen ist. Wenn das Kabel bei-
spielsweise außen (im Freien) liegt, muss es mindestens H07RN-F
entsprechen, liegt es innen (im Kabelkanal), muss es mindestens H05
VV-F entsprechen und einen Querschnitt von 3x1.5mm
2
haben.
Die Steuerungs- und Sicherheitsvorrichtungen müssen im Einklang mit
den vorstehend zitierten Anlagenormen angeschlossen werden.
In Abb.16 ist die Anzahl der Anschlüsse und der Querschnitt für eine
Kabellänge bis 100 Meter aufgeführt; Für längere Kabel ist der Querschnitt
anhand der Anlagenreallast zu berechnen.
Wenn die Hilfsanschlüsse mehr als 50 Meter lang sind oder kritische
Störungsbereiche durchlaufen, sollten die Steuerungs- und Sicherungs-
vorrichtungen mit geeigneten Relais entkoppelt werden.
8.1) Hauptbestandteile einer Automationsanlage (Abb.16)
I Allpoliger geprüfter Schalter mit Kontaktabstand von mindestens 3mm,
versehen mit einer Einrichtung, welche die Anlage als Schutz gegen
Überlasten und Kurzschlüssen vom Netz trennen kann. Falls noch nicht
vorhanden, muss der Anlage ein geprüfter Fehlerstromschutzschalter mit
ausreichender Festigkeit und einer Schwelle von 0.03A vorgeschaltet
werden.
Qr Schaltkasten und eingebautes Empfangsteil.
SPL Vorwärmkarte für den Betrieb bei Temperaturen unter 5°C (Optional).
S Abschließbarer Funktionsschalter.
AL Blinkleuchte mit abgestimmter Antenne und Kabel RG58.
M Antrieb.
E Elektroschloss.
Fte Externes Fotozellenpaar (Senderseite).
Fre Externes Fotozellenpaar (Empfängerseite).
Fti Internes Fotozellenpaar mit Ständern CF (Senderseite).
Fri Internes Fotozellenpaar mit Ständern CF (Empfängerseite).
T 1-2-4-Kanal-Sendeeinheit.
WICHTIG - Bevor der Antrieb elektrisch in Betrieb genommen wird, die
Entlüftungsschraube ”S” (Abb.17) entfernen und für spätere Wieder-
benutzung aufbewahren. Die Entlüftungsschraube ”S”, die sich unter dem
Gelenkeinsatz befindet, erst dann abnehmen, wenn der Antrieb installiert ist.
9) ÖFFNUNG VON HAND
Im Notfall, etwa bei Stromausfall, lässt sich das Tor entriegeln, indem der
Schlüssel C für die Einstellung des Bypass-Ventils in den Dreieckszapfen
(Abb.18) gesteckt und gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Das Tor
kann danach von Hand geöffnet werden.
Vorsicht: Schieben Sie den Flügel mit der gleichen Geschwindigkeit
an, die auch der Antrieb erreicht.
Um den elektrischen Betrieb des Antriebs wieder aufzunehmen, den
Schlüssel solange im Uhrzeigersinn drehen, bis der Zapfen vollständig
blockiert ist.
9.1) Notfallbedienung des Modells ORO
Im Notfall, etwa bei Stromausfall, lässt sich das Tor entriegeln, indem der
ORO - Ver. 03 -
17
MONTAGEANLEITUNG
DEUTSCH
empfohlen, die Werte ”a” und ”b” zu erhöhen).
Zu weit voneinander abweichende Werte für ”a” und ”b” bewirken
Geschwindigkeitsänderungen während der Öffnung und Schließung, da-
durch treten möglicherweise Schwingungen am Tor auf.
VORSICHT! Alle Versionen sind mit einem Gelenkstück ausgestattet, das
es gestattet, den Schaft um etwa 5mm zu verlängern oder zu verkürzen.
Dies gilt nur, wenn er vor der Installation mit den Abmessungen aus Abb.8
befestigt worden ist; nach der Montage kann mit Hilfe dieser Einstellung der
Schafthub korrigiert werden.
In Abb.9 wird der Maximalausschlag des Antriebes im Verhältnis zur
waagerechten Achse angegeben.
Bei der Montage sind die unten beschriebenen Schritte haargenau einzu-
halten. Achten Sie darauf, den verchromten Schaft des Antriebes während
sämtlicher Phasen zu schützen, damit er nicht durch Stöße oder Schweiß-
schlacke beschädigt wird.
1) In der Tabelle Abb. 3 ”a - b - α
°suchen.
2) Den Bügel ”P” (Abb.10) am Pfosten befestigen.
3) Den Antrieb in den Bügel ”P” montieren.
4) Prüfen, ob die Öse des Gelenkstückes so eingestellt ist, wie in Abb.8
gezeigt.
5) Die Notentriegelung betätigen und dann den Schaft komplett heraus-
ziehen (Abb.18).
6) Den Schaft mit der Hand wieder hineindrücken, bis die Öffnungen von
Öse und Schablone übereinstimmen. (Abb.22)
7) Die Gabel ”F” (Abb.8) an den Schaft montieren.
8) Den Torflügel am zentralen Halteanschlag ganz schließen.
9) Den Kolben ganz eben halten und die Stelle anzeichnen, wo die Gabel
”F” (Abb. 10) mit dem Flügel verbunden wird.
10) Die Gabel ”F” vom Schaft lösen, den Kolben seitlich verschieben.
11) Die Gabel ”F” (Abb.10) an den Flügel schrauben oder schweißen.
12) Den Schaft wieder mit der Gabel ”F” verbinden, die Entlüftungs-
schraube ”S” entfernen (Abb.17) und den Antrieb mit Strom versorgen.
13) Einige vollständige Vorgänge durchführen.
14) Zur eventuellen Korrektur des Öffnungswinkels das Gelenkstück ein-
stellen (Abb.8).
15) Nach erfolgter Installation die Schaftöse wie folgt blockieren: Den
Schaft reinigen, den Schutz in eine geeignete Greifvorrichtung stecken
und die Kontermutter - wie in Abb. 8A gezeigt - mit einem Gabelschlüs-
sel festziehen.
5.4) Vorkehrungen für besondere Installationen
Abb.5 Es muss eine Nische ausgehoben werden, die den Antrieb auf-
nimmt, wenn der Flügel ganz geöffnet ist. In Abb.5 sind die Nischen-
abmessungen aufgeführt.
Abb.7 Wenn die Größe ”b” über den Werten aus der Montagetabelle liegt,
muss der Angelpunkt des Flügels versetzt oder - wie in Abb.6 - eine
Nische in den Pfosten getrieben werden.
5.5) Verankerung der Verbindungen am Pfosten
Die mitgelieferte Bügelbasis an den Pfosten schweißen oder anderweitig
befestigen und - nach Ausfindigmachen der nötigen Größen ”a” und ”b” -
auf die Basis die Platte ”P” schweißen (Abb.10).
Wenn der Pfosten gemauert ist, muss die Platte ”P” an die Metallbasis
”PF” geschweißt und mit geeigneten, auf die Rückseite der Metallbasis
geschweißten Krampen „Z“ tief verankert werden (Abb.11a).
Wenn der Pfosten aus Stein ist, kann die an die Metallbasis geschweißte
Platte ”P” mit vier Expansions-Metalldübeln ”T” befestigt werden
(Abb.11b); bei großen Toren wird empfohlen, die Platte ”P” in eine
winkelförmige Basis zu schweißen (Abb.11c).
5.6) Verankerung der Verbindungen am Flügel
Die Gabel „F“ im Abstand „C“, aufgeführt in Abb.4, am Flügel Fest-
schweißen oder anderweitig befestigen. Passen Sie auf, dass der Antrieb
im Verhältnis zur Bewegungsfläche des Tores genau waagerecht zu liegen
kommt (Waage ”L” Abb.10).
Bei Metalltoren kann die Gabel angeschweißt (Abb.12a) oder ange-
schraubt werden (Abb.12c).
An Holztoren kann die Gabel mit Hilfe von geeigneten Schrauben
befestigt werden (Abb.12b). (Schlossschrauben verwenden!)
6) ENDANSCHLÄGE FÜR DEN FLÜGEL AM BODEN
Damit die Antriebe richtig funktionieren, müssen für Öffnung und Schlie-
ßung unbedingt die Halteanschläge ”FA” verwendet werden, wie es aus
Abb.13 hervorgeht.
Die Endanschläge für die Flügel sollen vermeiden, dass der Antriebsschaft
den Endanschlag berührt. In Abb.14 sind die Größen aufgeführt, anhand
derer die richtige Montage des Antriebes beim Schub- oder Zugvorgang
kontrolliert werden kann. Sie müssen so platziert werden, dass ein Resthub
des Schaftes von etwa 5 mm verbleibt; dadurch werden Funktionsstörun-
gen ausgeschlossen.
7) ANBRINGUNG DES ELEKTROSCHLOSSES
Das Elektroschloss muss nur bei den Modellen
ORO/E verwendet werden,
weil bei diesen keine Hydraulik die Sperre im geschlossenen Zustand
aufrechterhält.
Das Elektroschloss des Modells
EBP (Abb.15) besteht aus einem dauer-
betriebenen Elektromagneten mit Einhakvorrichtung am Boden.
Diese Vorrichtung bleibt während der gesamten Arbeitsdauer des Antrie-
bes angesprochen und ermöglicht somit dem Einhakzahn, in angehobe-
nem Zustand den Schließungsanschlag zu erreichen, ohne den geringsten
Widerstand entgegenzusetzen. Durch diese Fähigkeit kann die Schubkraft
bei der Schließung herabgesetzt werden, was sich positiv auf die Sicher-
heit vor Quetschungen auswirkt.
Auch bei Betriebsstörungen des Antriebes oder bei Stromausfällen kann
das Tor mit Hilfe des Elektroschlosses geschlossen werden.
8) VORBEREITUNG DER ELEKTRISCHEN ANLAGE
Bereiten Sie die elektrische Anlage (Abb.16) nach den einschlägigen
Vorschriften für elektrische Anlagen CEI 64-8, IEC364, Harmonisierung
HD384 und anderen landesspezifischen Normen vor. Die Netz-
versorgungsanschlüsse von den Betriebsanschlüssen (Fotozellen,
Sicherheitsleisten, Steuerungsvorrichtungen u. a.) klar getrennt halten.
VORSICHT! F
ür den Anschluss an das Stromnetz ein mehrpoliges
Kabel mit Mindestquerschnitt 3x1.5mm
2
benutzen, dessen Typ von
den geltenden Vorschriften zugelassen ist. Wenn das Kabel bei-
spielsweise au
ßen (im Freien) liegt, muss es mindestens H07RN-F
entsprechen, liegt es innen (im Kabelkanal), muss es mindestens H05
VV-F entsprechen und einen Querschnitt von 3x1.5mm
2
haben.
Die Steuerungs- und Sicherheitsvorrichtungen müssen im Einklang mit
den vorstehend zitierten Anlagenormen angeschlossen werden.
In Abb.16 ist die Anzahl der Anschlüsse und der Querschnitt für eine
Kabellänge bis 100 Meter aufgeführt; Für längere Kabel ist der Querschnitt
anhand der Anlagenreallast zu berechnen.
Wenn die Hilfsanschlüsse mehr als 50 Meter lang sind oder kritische
Störungsbereiche durchlaufen, sollten die Steuerungs- und Sicherungs-
vorrichtungen mit geeigneten Relais entkoppelt werden.
8.1) Hauptbestandteile einer Automationsanlage
(Abb.16)
I
Allpoliger geprüfter Schalter mit Kontaktabstand von mindestens 3mm,
versehen mit einer Einrichtung, welche die Anlage als Schutz gegen
Überlasten und Kurzschlüssen vom Netz trennen kann. Falls noch nicht
vorhanden, muss der Anlage ein geprüfter Fehlerstromschutzschalter mit
ausreichender Festigkeit und einer Schwelle von 0.03A vorgeschaltet
werden.
Qr Schaltkasten und eingebautes Empfangsteil.
SPL Vorwärmkarte für den Betrieb bei Temperaturen unter 5°C (Optional).
S Abschließbarer Funktionsschalter.
AL Blinkleuchte mit abgestimmter Antenne und Kabel RG58.
M Antrieb.
E Elektroschloss.
Fte Externes Fotozellenpaar (Senderseite).
Fre Externes Fotozellenpaar (Empfängerseite).
Fti Internes Fotozellenpaar mit Ständern CF (Senderseite).
Fri Internes Fotozellenpaar mit Ständern CF (Empfängerseite).
T 1-2-4-Kanal-Sendeeinheit.
WICHTIG - Bevor der Antrieb elektrisch in Betrieb genommen wird, die
Entlüftungsschraube ”S” (Abb.17) entfernen und für spätere Wieder-
benutzung aufbewahren. Die Entlüftungsschraube ”S”, die sich unter dem
Gelenkeinsatz befindet, erst dann abnehmen, wenn der Antrieb installiert ist.
9) ÖFFNUNG VON HAND
Im Notfall, etwa bei Stromausfall, lässt sich das Tor entriegeln, indem der
Schlüssel C für die Einstellung des Bypass-Ventils in den Dreieckszapfen
(Abb.18) gesteckt und gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Das Tor
kann danach von Hand geöffnet werden.
Vorsicht: Schieben Sie den Flügel mit der gleichen Geschwindigkeit
an, die auch der Antrieb erreicht.
Um den elektrischen Betrieb des Antriebs wieder aufzunehmen, den
Schlüssel solange im Uhrzeigersinn drehen, bis der Zapfen vollständig
blockiert ist.
9.1) Notfallbedienung des Modells ORO
Im Notfall, etwa bei Stromausfall, lässt sich das Tor entriegeln, indem der
ORO - Ver. 03 -
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MONTAGEANLEITUNG
DEUTSCH
empfohlen, die Werte ”a” und ”b” zu erhöhen).
Zu weit voneinander abweichende Werte für ”a” und ”b” bewirken
Geschwindigkeitsänderungen während der Öffnung und Schließung, da-
durch treten möglicherweise Schwingungen am Tor auf.
VORSICHT! Alle Versionen sind mit einem Gelenkstück ausgestattet, das
es gestattet, den Schaft um etwa 5mm zu verlängern oder zu verkürzen.
Dies gilt nur, wenn er vor der Installation mit den Abmessungen aus Abb.8
befestigt worden ist; nach der Montage kann mit Hilfe dieser Einstellung der
Schafthub korrigiert werden.
In Abb.9 wird der Maximalausschlag des Antriebes im Verhältnis zur
waagerechten Achse angegeben.
Bei der Montage sind die unten beschriebenen Schritte haargenau einzu-
halten. Achten Sie darauf, den verchromten Schaft des Antriebes während
sämtlicher Phasen zu schützen, damit er nicht durch Stöße oder Schweiß-
schlacke beschädigt wird.
1) In der Tabelle Abb. 3 ”a - b - α
°suchen.
2) Den Bügel ”P” (Abb.10) am Pfosten befestigen.
3) Den Antrieb in den Bügel ”P” montieren.
4) Prüfen, ob die Öse des Gelenkstückes so eingestellt ist, wie in Abb.8
gezeigt.
5) Die Notentriegelung betätigen und dann den Schaft komplett heraus-
ziehen (Abb.18).
6) Den Schaft mit der Hand wieder hineindrücken, bis die Öffnungen von
Öse und Schablone übereinstimmen. (Abb.22)
7) Die Gabel ”F” (Abb.8) an den Schaft montieren.
8) Den Torflügel am zentralen Halteanschlag ganz schließen.
9) Den Kolben ganz eben halten und die Stelle anzeichnen, wo die Gabel
”F” (Abb. 10) mit dem Flügel verbunden wird.
10) Die Gabel ”F” vom Schaft lösen, den Kolben seitlich verschieben.
11) Die Gabel ”F” (Abb.10) an den Flügel schrauben oder schweißen.
12) Den Schaft wieder mit der Gabel ”F” verbinden, die Entlüftungs-
schraube ”S” entfernen (Abb.17) und den Antrieb mit Strom versorgen.
13) Einige vollständige Vorgänge durchführen.
14) Zur eventuellen Korrektur des Öffnungswinkels das Gelenkstück ein-
stellen (Abb.8).
15) Nach erfolgter Installation die Schaftöse wie folgt blockieren: Den
Schaft reinigen, den Schutz in eine geeignete Greifvorrichtung stecken
und die Kontermutter - wie in Abb. 8A gezeigt - mit einem Gabelschlüs-
sel festziehen.
5.4) Vorkehrungen für besondere Installationen
Abb.5 Es muss eine Nische ausgehoben werden, die den Antrieb auf-
nimmt, wenn der Flügel ganz geöffnet ist. In Abb.5 sind die Nischen-
abmessungen aufgeführt.
Abb.7 Wenn die Größe ”b” über den Werten aus der Montagetabelle liegt,
muss der Angelpunkt des Flügels versetzt oder - wie in Abb.6 - eine
Nische in den Pfosten getrieben werden.
5.5) Verankerung der Verbindungen am Pfosten
Die mitgelieferte Bügelbasis an den Pfosten schweißen oder anderweitig
befestigen und - nach Ausfindigmachen der nötigen Größen ”a” und ”b” -
auf die Basis die Platte ”P” schweißen (Abb.10).
Wenn der Pfosten gemauert ist, muss die Platte ”P” an die Metallbasis
”PF” geschweißt und mit geeigneten, auf die Rückseite der Metallbasis
geschweißten Krampen „Z“ tief verankert werden (Abb.11a).
Wenn der Pfosten aus Stein ist, kann die an die Metallbasis geschweißte
Platte ”P” mit vier Expansions-Metalldübeln ”T” befestigt werden
(Abb.11b); bei großen Toren wird empfohlen, die Platte ”P” in eine
winkelförmige Basis zu schweißen (Abb.11c).
5.6) Verankerung der Verbindungen am Flügel
Die Gabel „F“ im Abstand „C“, aufgeführt in Abb.4, am Flügel Fest-
schweißen oder anderweitig befestigen. Passen Sie auf, dass der Antrieb
im Verhältnis zur Bewegungsfläche des Tores genau waagerecht zu liegen
kommt (Waage ”L” Abb.10).
Bei Metalltoren kann die Gabel angeschweißt (Abb.12a) oder ange-
schraubt werden (Abb.12c).
An Holztoren kann die Gabel mit Hilfe von geeigneten Schrauben
befestigt werden (Abb.12b). (Schlossschrauben verwenden!)
6) ENDANSCHLÄGE FÜR DEN FLÜGEL AM BODEN
Damit die Antriebe richtig funktionieren, müssen für Öffnung und Schlie-
ßung unbedingt die Halteanschläge ”FA” verwendet werden, wie es aus
Abb.13 hervorgeht.
Die Endanschläge für die Flügel sollen vermeiden, dass der Antriebsschaft
den Endanschlag berührt. In Abb.14 sind die Größen aufgeführt, anhand
derer die richtige Montage des Antriebes beim Schub- oder Zugvorgang
kontrolliert werden kann. Sie müssen so platziert werden, dass ein Resthub
des Schaftes von etwa 5 mm verbleibt; dadurch werden Funktionsstörun-
gen ausgeschlossen.
7) ANBRINGUNG DES ELEKTROSCHLOSSES
Das Elektroschloss muss nur bei den Modellen ORO/E verwendet werden,
weil bei diesen keine Hydraulik die Sperre im geschlossenen Zustand
aufrechterhält.
Das Elektroschloss des Modells EBP (Abb.15) besteht aus einem dauer-
betriebenen Elektromagneten mit Einhakvorrichtung am Boden.
Diese Vorrichtung bleibt während der gesamten Arbeitsdauer des Antrie-
bes angesprochen und ermöglicht somit dem Einhakzahn, in angehobe-
nem Zustand den Schließungsanschlag zu erreichen, ohne den geringsten
Widerstand entgegenzusetzen. Durch diese Fähigkeit kann die Schubkraft
bei der Schließung herabgesetzt werden, was sich positiv auf die Sicher-
heit vor Quetschungen auswirkt.
Auch bei Betriebsstörungen des Antriebes oder bei Stromausfällen kann
das Tor mit Hilfe des Elektroschlosses geschlossen werden.
8) VORBEREITUNG DER ELEKTRISCHEN ANLAGE
Bereiten Sie die elektrische Anlage (Abb.16) nach den einschlägigen
Vorschriften für elektrische Anlagen CEI 64-8, IEC364, Harmonisierung
HD384 und anderen landesspezifischen Normen vor. Die Netz-
versorgungsanschlüsse von den Betriebsanschlüssen (Fotozellen,
Sicherheitsleisten, Steuerungsvorrichtungen u. a.) klar getrennt halten.
VORSICHT! Für den Anschluss an das Stromnetz ein mehrpoliges
Kabel mit Mindestquerschnitt 3x1.5mm
2
benutzen, dessen Typ von
den geltenden Vorschriften zugelassen ist. Wenn das Kabel bei-
spielsweise außen (im Freien) liegt, muss es mindestens H07RN-F
entsprechen, liegt es innen (im Kabelkanal), muss es mindestens H05
VV-F entsprechen und einen Querschnitt von 3x1.5mm
2
haben.
Die Steuerungs- und Sicherheitsvorrichtungen müssen im Einklang mit
den vorstehend zitierten Anlagenormen angeschlossen werden.
In Abb.16 ist die Anzahl der Anschlüsse und der Querschnitt für eine
Kabellänge bis 100 Meter aufgeführt; Für längere Kabel ist der Querschnitt
anhand der Anlagenreallast zu berechnen.
Wenn die Hilfsanschlüsse mehr als 50 Meter lang sind oder kritische
Störungsbereiche durchlaufen, sollten die Steuerungs- und Sicherungs-
vorrichtungen mit geeigneten Relais entkoppelt werden.
8.1) Hauptbestandteile einer Automationsanlage (Abb.16)
I Allpoliger geprüfter Schalter mit Kontaktabstand von mindestens 3mm,
versehen mit einer Einrichtung, welche die Anlage als Schutz gegen
Überlasten und Kurzschlüssen vom Netz trennen kann. Falls noch nicht
vorhanden, muss der Anlage ein geprüfter Fehlerstromschutzschalter mit
ausreichender Festigkeit und einer Schwelle von 0.03A vorgeschaltet
werden.
Qr Schaltkasten und eingebautes Empfangsteil.
SPL Vorwärmkarte für den Betrieb bei Temperaturen unter 5°C (Optional).
S Abschließbarer Funktionsschalter.
AL Blinkleuchte mit abgestimmter Antenne und Kabel RG58.
M Antrieb.
E Elektroschloss.
Fte Externes Fotozellenpaar (Senderseite).
Fre Externes Fotozellenpaar (Empfängerseite).
Fti Internes Fotozellenpaar mit Ständern CF (Senderseite).
Fri Internes Fotozellenpaar mit Ständern CF (Empfängerseite).
T 1-2-4-Kanal-Sendeeinheit.
WICHTIG - Bevor der Antrieb elektrisch in Betrieb genommen wird, die
Entlüftungsschraube ”S” (Abb.17) entfernen und für spätere Wieder-
benutzung aufbewahren. Die Entlüftungsschraube ”S”, die sich unter dem
Gelenkeinsatz befindet, erst dann abnehmen, wenn der Antrieb installiert ist.
9) ÖFFNUNG VON HAND
Im Notfall, etwa bei Stromausfall, lässt sich das Tor entriegeln, indem der
Schlüssel C für die Einstellung des Bypass-Ventils in den Dreieckszapfen
(Abb.18) gesteckt und gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Das Tor
kann danach von Hand geöffnet werden.
Vorsicht: Schieben Sie den Flügel mit der gleichen Geschwindigkeit
an, die auch der Antrieb erreicht.
Um den elektrischen Betrieb des Antriebs wieder aufzunehmen, den
Schlüssel solange im Uhrzeigersinn drehen, bis der Zapfen vollständig
blockiert ist.
9.1) Notfallbedienung des Modells ORO
Im Notfall, etwa bei Stromausfall, lässt sich das Tor entriegeln, indem der
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MONTAGEANLEITUNG
DEUTSCH
Schlüssel C für die Einstellung des Bypass-Ventils in den Dreieckszapfen
gesteckt (Abb.18) und gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird.
Das Tor kann danach von Hand geöffnet werden. Um den elektrischen
Betrieb des Antriebs wieder aufzunehmen, den Schlüssel solange im
Uhrzeigersinn drehen, bis der Zapfen vollständig blockiert ist.
9.2) Notfallbedienung des Modells ORO/E
Da es sich hier um Modelle handelt, die für die Handbedienung des Tores
reversibel sind, reicht es aus, mit dem passenden Schlüssel das
Elektroschloss zu öffnen.
Um die Handbedienung bequemer zu gestalten, kann die Entsperrungs-
vorrichtung über den Dreieckszapfen betätigt werden. Er ist mit dem
entsprechenden Schlüssel erreichbar.
10) SCHUBKRAFTREGULIERUNG
Die Schubkraft wird durch zwei Ventile geregelt, die je nachdem, ob es sich
um die Schubkraft bei Schließung oder Öffnung handelt, mit ”Close” oder
Open” gekennzeichnet sind (Abb.19).
Die Deckel der Entriegelungsmechanik in Pfeilrichtung öffnen (Abb. 19) bis
die beiden Ventile freiliegen.
Durch Drehen der Ventile zum Zeichen + wird die übertragene Kraft
erhöht, in Richtung ”-” wird sie vermindert.
Um einen sicheren Quetschschutz zu gewährleisten, darf die Schubkraft
nur wenig oberhalb derer liegen, die zur Bewegung des Flügels bei
Schließung und Öffnung notwendig ist. Die Kraft, gemessen an der Flügel-
spitze, darf jedoch auf keinen Fall die Grenzwerte der einschlägigen
Landesvorschriften überschreiten.
Keinesfalls dürfen die Bypass-Ventile ganz geschlossen werden.
Nach erfolgter Einstellung das Entriegelungssystem wieder in Betrieb
nehmen.
Der Antrieb ist nicht mit elektrischen Endschaltern ausgestattet.
Deshalb werden die Motoren abgeschaltet, sobald die Arbeitszeit, einstell-
bar über die Steuerung, zu Ende ist. Diese Arbeitszeit muss etwa 2 - 3
Sekunden nach dem Augenblick enden, in dem die Flügel auf die Haltean-
schläge am Boden treffen.
11) POSITIONIERUNG DER ABDECKUNG
Die Abdeckung ”C” kann rechts- oder linksseitig angebracht werden, je
nach Lage des Stopfens ”T” (Abb.21). Der Wasserabfluss muss sich dabei
immer unten befinden. Die Schraube Q (Abb.21) wieder anbringen.
12) KONTROLLE DER ANLAGE
Bevor die Anlage endgültig in Betrieb genommen wird, müssen folgende
Punkte sehr sorgfältig geprüft werden:
Alle Komponenten müssen solide befestigt sein.
Alle Sicherheitsvorrichtungen müssen einwandfrei funktionieren (Foto-
zellen, Sicherheitsleiste u.a.).
Die Notfallbedienung muss problemlos funktionieren.
Führen Sie mit den zugehörigen Bedienungseinrichtungen die Öffnung
und Schließung durch.
Prüfen Sie die elektronische Schaltung für den Normalbetrieb (oder den
zugangsgeprüften Betrieb) in der Steuerung.
13) BEDIENUNG DER ANLAGE
Weil die Anlage durch Fernbedienung oder Startknopf auf Distanz gesteu-
ert werden kann, ist es unerlässlich, häufiger die Funktionstüchtigkeit aller
Sicherheitsvorrichtungen zu kontrollieren.
Bei jeder Funktionsstörung schnell eingreifen und Fachleute hinzuziehen.
Kinder sind in gebotenem Abstand zum Aktionsradius der Anlage zu
halten.
14) STEUERUNG
Es gibt je nach Bedarf und Installationsbedingungen verschiedene Arten
der Steuerung (manuell, mit Fernbedienung, Zugangskontrolle mit Magnet-
karte u. a.). Siehe hierzu die Betriebsanleitung der jeweiligen Steuerungs-
systeme.
Der Installateur wird in die Pflicht genommen, den Betreiber in die richtige
Bedienung der Anlage einzuweisen und dabei besonders auf die Vorge-
hensweise im Notfall einzugehen.
15) WARTUNG
Vor jeder Wartung des Antriebes die Stromversorgung des Systems
unterbrechen.
Regelmäßig prüfen, ob Öl ausläuft.
Nur mit derselben Ölsorte nachfüllen (siehe Datentabelle), wobei wie
folgt vorzugehen ist:
a) Bei ganz herausgezogenem Schaft den Stopfen ”P” vom Einsatz
(Abb.20) entfernen.
b) Mit der vorgeschriebenen Ölsorte auffüllen, bis der Stand die Höhe
der Ölstopfenöffnung erreicht hat (Abb.20).
c) Das Ganze wieder zusammenbauen, dabei besonders auf die Dich-
tung achten.
VORSICHT - Alle zwei Jahre ist für jeden Antrieb ein vollständiger Ölwech-
sel fällig. Es ist unter allen Umständen Öl des gleichen Typs zu verwenden
(siehe Datentabelle).
Sicherheitsvorrichtungen der Anlage kontrollieren.
Bei jeder nicht behobenen Betriebsstörung die Stromversorgung des
Systems unterbrechen und Fachleute hinzuziehen.
Während Stillstandsperioden die manuelle Entsperrung aktivieren, um
die Öffnung und Schließung des Tores von Hand nach Entsperrung des
Elektroschlosses zu ermöglichen.
16) STÖRUNGEN UND ABHILFE
16.1) Funktionsstörungen des Antriebes
Mit geeigneten Geräten die Spannung an den Enden des Antriebes nach
Erteilung des Öffnungs-oder Schließungsbefehls messen.
Wenn der Motor vibriert, aber nicht dreht, kommen folgende Ursachen in
Frage:
Falsche Verbindung des gemeinsamen Drahtes C (immer hellblau
gekennzeichnet).
Der Betriebskondensator ist nicht an die beiden Betriebsklemmen
angeschlossen.
Wenn der Flügel sich in die falsche Richtung bewegt, die Betriebsan-
schlüsse des Motors in der Steuerung vertauschen.
Die Flügel bleiben stehen: Wenn die Arbeitszeit nicht ausreicht, kommt
es vor, dass die Flügel ihre Hubstrecke nicht beenden. Die Arbeitszeit in
der Steuerung leicht anheben.
16.2) Funktionsstörungen des Elektrozubehörs
Alle Steuerungs- und Sicherheitsvorrichtungen können im Schadensfall
Funktionsstörungen oder die Blockierung der Anlage verursachen.
Wenn die Steuerung mit Selbstdiagnose ausgerüstet ist, kann auf diesem
Wege der Defekt ausfindig gemacht werden. Tritt ein Schaden auf, sollten
die Anlagenvorrichtungen einzeln abgeklemmt und nötigenfalls eine nach
der anderen überbrückt werden, bis jene gefunden ist, die den Defekt
verursacht hat. Nach ihrer Ersetzung oder Reparatur alle vorher abge-
klemmten oder überbrückten Vorrichtungen wieder in Betrieb setzen.
Informationen für alle installierten Vorrichtungen finden sich in der jeweili-
gen Betriebsanleitung.
VORSICHT - Diese Arbeiten sind von fachkundigem Personal vorzunehmen.
Während der Wartung muss der betroffene Bereich des Tores in geeigneter
Weise gekennzeichnet und abgesperrt werden, um Gefahren für Personen
oder Sachwerte auszuschließen.
Hinweise: Der Antrieb kann nur dann mit Sicherheit einwandfrei
funktionieren, wenn die Angaben in diesem Handbuch beachtet wur-
den. Die Firma haftet nicht für Schäden, die durch die Missachtung der
Sicherheitsvorschriften, Montageanleitungen und der Angaben in
diesem Handbuch sowie durch nicht fachgerechte Arbeit verursacht
werden.
17) VERSCHROTTUNG
Vorsicht: Die Verschrottung ist ausschließlich Fachleuten vorbehalten.
Bei der Beseitigung der Materialien sind die einschlägigen Vorschriften zu
beachten.
Bei der Verschrottung der Anlage bestehen keine besonderen Gefahren
oder Risiken, die von der Anlage selbst ausgehen.
Werden die Materialien der stofflichen Verwertung zugeführt, sollten sie
nach Arten sortiert werden (Elektrische Komponenten - Kupfer - Aluminium
- Plastik - usw.).
18) ZERLEGUNG
VORSICHT: Die Zerlegung ist ausschließlich Fachleuten vorbehalten.
Wird die Anlage zerlegt, um an anderer Stelle wieder aufgebaut zu werden:
Stromversorgung unterbrechen und die gesamte elektrische
Außenanlage abklemmen.
Teile, die sich nicht entfernen lassen oder beschädigt sind, müssen
ersetzt werden.
Die Beschreibungen und bildlichen Darstellungen in diesem Hand-
buch sind unverbindlich. Der Hersteller behält sich jederzeit vor,
Änderungen vornehmen, wenn er diese für technische oder bauliche
Verbesserungen als notwendig erachtet und die wesentlichen Produkt-
eigenschaften unverändert bleiben.
ACHTUNG! Verwenden Sie für den Anschluss an das Stromnetz mehradrige
Kabel mit einem Mindestquerschnitt von 3 x 1,5 mm² vom Typ, der von den
geltenden Bestimmungen vorgeschrieben wird. Verwenden Sie für den
Anschluss der Motoren Kabel mit einem Mindestquerschnitt von 1,5 mm²
vom Typ, der von den geltenden Bestimmungen vorgeschrieben wird.
Das Kabel muss zumindest H05RN-F sein.
32 - ORO - ORO E
D811247_05

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