MONTAGEANLEITUNG
16 -
ORO - Ver. 03
MONTAGEANLEITUNG
DEUTSCH
1) ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE
VORSICHT! Montagefehler oder der unsachgemäße Gebrauch des
Produktes können zu Personen- oder Sachschäden führen.
Lesen Sie aufmerksam die Broschüre mit den „Hinweisen“ und die
„Gebrauchsanweisung“, die dem Produkt beiliegen. Sie enthalten wich-
tige Hinweise zur Sicherheit, Montage, Bedienung und Wartung der Anlage
• Verpackungsmaterialien (Plastik, Karton, Polystyrol u. a.) sind nach den
einschlägigen Vorschriften zu entsorgen. Keine Nylon- oder Polystyrol-
tüten in Reichweite von Kindern liegen lassen.
• Die Anleitung ist für zukünftige Einsichtnahme als Beilage zur techni-
schen Akte aufzubewahren.
• Dieses Produkt wurde ausschließlich für den Gebrauch entwickelt und
gebaut, wie er in dieser Dokumentation beschrieben wird. Davon abwei-
chende Verwendungen können Schadens- und Gefahrenquellen dar-
stellen.
• Der Hersteller lehnt jede Verantwortung für Folgen ab, die durch den
unsachgemäßen oder nicht bestimmungsgemäßen, weil in dieser Doku-
mentation nicht genannten Gebrauch entstehen.
• Die Anlage darf nicht in explosionsgefährdeter Umgebung installiert
werden.
• Die Bauteile der Maschine müssen den folgenden Europäischen Richtlinien
entsprechen: 89/336/EWG, 73/23/EWG (geändert durch RL 91/263/EWG,
92/31/EWG und 93/68/EWG). Für alle Länder außerhalb der EWG gilt:
Außer den geltenden Landesvorschriften sollten aus Sicherheitsgründen
auch die oben genannten Bestimmungen beachtet werden.
• Der Hersteller lehnt jede Verantwortung für Folgen ab, die durch nicht
fachgerechte Ausführung von Schließvorrichtungen (Türen, Tore usw.),
oder durch Verformungen während des Betriebes entstehen.
• Die Montage muss im Einklang mit folgenden Europäischen Richtlinien
erfolgen: 89/336/EWG, 73/23/EWG (geändert durch RL 91/263/ EWG,
92/31/EWG und 93/68/EWG).
• Vor jedem Eingriff an der Anlage die Stromversorgung unterbrechen.
• Auch Pufferbatterien abklemmen, falls vorhanden.
• Versehen Sie die Versorgungsleitung der Anlage mit einem Schalter
oder allpoligen magnetthermischen Schutzschalter mit einem Kontakt-
abstand von mindestens 3mm.
• Der Versorgungsleitung muss ein Fehlerstromschutzschalter mit einer
Schwelle von 0.03A vorgeschaltet sein.
• Prüfen Sie den Erdungsanschluss: Alle Metallteile der Schließvor-
richtung (Türen, Tore usw.) und alle Anlagenkomponenten mit Erdungs-
klemme anschließen.
• Alle Sicherheitsvorrichtungen (Fotozellen, Sicherheitsleisten u. a.) an-
bringen, die verhindern, dass sich im Torbereich niemand quetscht,
schneidet oder mitgerissen wird.
• Mindestens eine Leuchtsignaleinrichtung (Blinklicht) an gut sichtbarer
Stelle anbringen. Befestigen Sie ein Warnschild am Torgestell.
• Der Hersteller lehnt jede Verantwortung für die Sicherheit und die
Funktionstüchtigkeit der Anlage ab, wenn Komponenten anderer Her-
steller verwendet werden.
• Für Wartungen und Reparaturen ausschließlich Originalteile verwenden.
• Keine Umbauten an Anlagenkomponenten vornehmen, wenn sie nicht
ausdrücklich vom Hersteller genehmigt wurden.
• Weisen Sie den Anlagenbetreiber in die vorhandenen Steuerungssyste-
me und die manuelle Toröffnung im Notfall ein.
• Kindern oder Erwachsenen ist es nicht gestattet, im Aktionsbereich der
Anlage zu verweilen.
• Keine Fernbedienungen oder andere Steuerungsvorrichtungen in Reich-
weite von Kindern liegen lassen. Sie könnten die Anlage versehentlich
in Gang setzen.
• Der Betreiber hat jeden Versuch eines Eingriffes oder der Reparatur zu
unterlassen. Nur entsprechend qualifiziertes Fachpersonal ist hierzu
befugt.
• Alles, was nicht ausdrücklich in dieser Anleitung genannt ist, ist untersagt.
2) ALLGEMEINES
Kompakter und robuster hydraulischer Kolbenantrieb, der je nach Anforde-
rung und Einsatzgebiet in mehreren Ausführungen erhältlich ist.
Es sind Modelle mit oder ohne hydraulischer Verriegelung im geschlosse-
nen Zustand erhältlich.
Die Versionen ohne Sperre müssen mit Elektroschloss ausgestattet werden.
Die Notentriegelung am Antrieb selbst erfolgt mittels eines Dreikant-
schlüssels.
Die Schubkraft wird äußerst genau mit Hilfe zweier Bypass-Ventile einge-
stellt.
Sie bilden die Quetschsicherung der Anlage.
Das Abschalten der Antriebe in den Endlagen wird durch die Steuerung
elektronisch über Zeit geregelt.
3) HAUPTBESTANDTEILE DER ANLAGE (Abb. 1)
M) 2-poliger Einphasen-Motor mit Wärmeschutz-Auftrenner.
P) Hydraulische Buckelpumpe.
D) Verteiler mit Regelventil.
C) Zylinder mit Kolben.
CS) Schaftabdeckung.
S) Tank.
SB) Entriegelungsvorrichtung.
T) Kopfeinheit.
F) Gelenkeinsatz.
Zur Grundausstattung gehören: Verbindungsstücke für Pfosten und Tor
- Notentriegelungsschlüssel - Betriebskondensator - Betriebsanleitung.
4) TECHNISCHE DATEN
Mod. ORO Mod. ORO/E
Stromversorgung : 230Vac ±10% - 50Hz
Motor : 2800min
-1
Leistungsaufnahme : 240W
Kondensator : 6.3µF
Höchstdruck : 2MPa (20bar)
Pumpenförderleistung : 0.9l/min : 0.6l/min
Schubkraft : 1500N
Zugkraft : 1250N
Öffnungsdauer (Nutzhub) : 20s : 27s
Schließungsdauer (Nutzhub) : 20s : 27s
Verriegelungstyp :Hydrauliksperre :Elektroschloss
bei Schließung Öffnung/Schließung
Flügelhöchstlänge : 1.8m : 2.5m
Flügelhöchstgewicht : 1800N (~180kg) : 2000N (~200kg)
Nutzhub : 250mm
Vorgänge in 24 Stunden : 60
Einklemmschutz : Hydraulikkupplung
Handbedienung : Entriegelungsschlüssel
Wärmeschutz : 120°C
Umgebungsbedingungen : -10°C / +60°C
Schutzart : IP55
Antriebsgewicht : 53N (~5,3kg)
Abmessungen : siehe Abb. 2
Ölsorte : Idrolux, falls am Antrieb nicht
anders angegeben (0,75 Liter)
Geräuschpegel : <70dB(A)
5) ANTRIEBSMONTAGE
5.1) Vorabkontrollen
Folgende Punkte sind zu prüfen:
• Das Torgestell muss solide genug sein.
• Auf jeden Fall muss der Torflügel am Anbringungspunkt des Toran-
triebes verstärkt werden.
• Die Torflügel müssen sich über die gesamte Strecke hinweg mühelos
von Hand bewegen lassen.
• Toranschläge für „Tor offen“ und „Tor geschlossen“ müssen vorhanden
sein oder angebracht werden.
• Wenn das Tor älteren Datums ist, müssen alle Komponenten auf ihren
Verschleißzustand untersucht werden.
• Defekte oder verschlissene Teile sind zu reparieren oder zu ersetzen.
Zuverlässigkeit und Sicherheit der Anlage hängen unmittelbar vom
Zustand des Torgestelles ab.
5.2) Montageabmessungen
Die Installationsmaße können für das jeweilige Modell aus der Tabelle
abgelesen werden (Abb.3). Richten Sie sich nach dem Schema in Abb. 4.
Folgende Zeichen werden in der Darstellung Abb. 4 verwendet:
P Hinterer Bügel zur Befestigung am Pfosten.
F Vordere Gabel zur Flügelbefestigung.
a-b Maße für den Befestigungspunkt des Bügels ”P”.
C Wert für den Befestigungsabstand.
D Flügellänge.
x Abstand Mitte Drehpunkt Torflügel - Aussenkante Pfosten.
Z Wert stets oberhalb von 40mm (b-x).
N Max. Flügelgewicht (siehe Technische Daten).
α° Öffnungswinkel des Flügels.
5.3) Wie die Installationsmaße auszulegen sind (Abb.3)
In der Tabelle sind die empfohlenen Größen für ”a” und ”b” in Abhängigkeit
von der Torlänge und dem gewünschten Öffnungswinkel in Grad Alpha
aufgeführt. Je kleiner die Werte von ”a” und ”b” sind, desto weniger Zeit wird
für die Öffnung und Schließung des Tores benötigt. Je größer die Werte für
”a” und ”b” sind, desto mehr Kraft entwickelt der Kolben (für kleine, aber
schwere Tore sowie für Tore mit beträchtlichem Reibungswiderstand wird
16 -
ORO - Ver. 03
MONTAGEANLEITUNG
DEUTSCH
1) ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE
VORSICHT! Montagefehler oder der unsachgemäße Gebrauch des
Produktes können zu Personen- oder Sachschäden führen.
Lesen Sie aufmerksam die Broschüre mit den „Hinweisen“ und die
„Gebrauchsanweisung“, die dem Produkt beiliegen. Sie enthalten wich-
tige Hinweise zur Sicherheit, Montage, Bedienung und Wartung der Anlage
• Verpackungsmaterialien (Plastik, Karton, Polystyrol u. a.) sind nach den
einschlägigen Vorschriften zu entsorgen. Keine Nylon- oder Polystyrol-
tüten in Reichweite von Kindern liegen lassen.
• Die Anleitung ist für zukünftige Einsichtnahme als Beilage zur techni-
schen Akte aufzubewahren.
• Dieses Produkt wurde ausschließlich für den Gebrauch entwickelt und
gebaut, wie er in dieser Dokumentation beschrieben wird. Davon abwei-
chende Verwendungen können Schadens- und Gefahrenquellen dar-
stellen.
• Der Hersteller lehnt jede Verantwortung für Folgen ab, die durch den
unsachgemäßen oder nicht bestimmungsgemäßen, weil in dieser Doku-
mentation nicht genannten Gebrauch entstehen.
• Die Anlage darf nicht in explosionsgefährdeter Umgebung installiert
werden.
• Die Bauteile der Maschine müssen den folgenden Europäischen Richtlinien
entsprechen: 89/336/EWG, 73/23/EWG (geändert durch RL 91/263/EWG,
92/31/EWG und 93/68/EWG). Für alle Länder außerhalb der EWG gilt:
Außer den geltenden Landesvorschriften sollten aus Sicherheitsgründen
auch die oben genannten Bestimmungen beachtet werden.
• Der Hersteller lehnt jede Verantwortung für Folgen ab, die durch nicht
fachgerechte Ausführung von Schließvorrichtungen (Türen, Tore usw.),
oder durch Verformungen während des Betriebes entstehen.
• Die Montage muss im Einklang mit folgenden Europäischen Richtlinien
erfolgen: 89/336/EWG, 73/23/EWG (geändert durch RL 91/263/ EWG,
92/31/EWG und 93/68/EWG).
• Vor jedem Eingriff an der Anlage die Stromversorgung unterbrechen.
• Auch Pufferbatterien abklemmen, falls vorhanden.
• Versehen Sie die Versorgungsleitung der Anlage mit einem Schalter
oder allpoligen magnetthermischen Schutzschalter mit einem Kontakt-
abstand von mindestens 3mm.
• Der Versorgungsleitung muss ein Fehlerstromschutzschalter mit einer
Schwelle von 0.03A vorgeschaltet sein.
• Prüfen Sie den Erdungsanschluss: Alle Metallteile der Schließvor-
richtung (Türen, Tore usw.) und alle Anlagenkomponenten mit Erdungs-
klemme anschließen.
• Alle Sicherheitsvorrichtungen (Fotozellen, Sicherheitsleisten u. a.) an-
bringen, die verhindern, dass sich im Torbereich niemand quetscht,
schneidet oder mitgerissen wird.
• Mindestens eine Leuchtsignaleinrichtung (Blinklicht) an gut sichtbarer
Stelle anbringen. Befestigen Sie ein Warnschild am Torgestell.
• Der Hersteller lehnt jede Verantwortung für die Sicherheit und die
Funktionstüchtigkeit der Anlage ab, wenn Komponenten anderer Her-
steller verwendet werden.
• Für Wartungen und Reparaturen ausschließlich Originalteile verwenden.
• Keine Umbauten an Anlagenkomponenten vornehmen, wenn sie nicht
ausdrücklich vom Hersteller genehmigt wurden.
• Weisen Sie den Anlagenbetreiber in die vorhandenen Steuerungssyste-
me und die manuelle Toröffnung im Notfall ein.
• Kindern oder Erwachsenen ist es nicht gestattet, im Aktionsbereich der
Anlage zu verweilen.
• Keine Fernbedienungen oder andere Steuerungsvorrichtungen in Reich-
weite von Kindern liegen lassen. Sie könnten die Anlage versehentlich
in Gang setzen.
• Der Betreiber hat jeden Versuch eines Eingriffes oder der Reparatur zu
unterlassen. Nur entsprechend qualifiziertes Fachpersonal ist hierzu
befugt.
• Alles, was nicht ausdrücklich in dieser Anleitung genannt ist, ist untersagt.
2) ALLGEMEINES
Kompakter und robuster hydraulischer Kolbenantrieb, der je nach Anforde-
rung und Einsatzgebiet in mehreren Ausführungen erhältlich ist.
Es sind Modelle mit oder ohne hydraulischer Verriegelung im geschlosse-
nen Zustand erhältlich.
Die Versionen ohne Sperre müssen mit Elektroschloss ausgestattet werden.
Die Notentriegelung am Antrieb selbst erfolgt mittels eines Dreikant-
schlüssels.
Die Schubkraft wird äußerst genau mit Hilfe zweier Bypass-Ventile einge-
stellt.
Sie bilden die Quetschsicherung der Anlage.
Das Abschalten der Antriebe in den Endlagen wird durch die Steuerung
elektronisch über Zeit geregelt.
3) HAUPTBESTANDTEILE DER ANLAGE (Abb. 1)
M) 2-poliger Einphasen-Motor mit Wärmeschutz-Auftrenner.
P) Hydraulische Buckelpumpe.
D) Verteiler mit Regelventil.
C) Zylinder mit Kolben.
CS) Schaftabdeckung.
S) Tank.
SB) Entriegelungsvorrichtung.
T) Kopfeinheit.
F) Gelenkeinsatz.
Zur Grundausstattung gehören: Verbindungsstücke für Pfosten und Tor
- Notentriegelungsschlüssel - Betriebskondensator - Betriebsanleitung.
4) TECHNISCHE DATEN
Mod. ORO Mod. ORO/E
Stromversorgung : 230Vac ±10% - 50Hz
Motor : 2800min
-1
Leistungsaufnahme : 240W
Kondensator : 6.3µF
Höchstdruck : 2MPa (20bar)
Pumpenförderleistung : 0.9l/min : 0.6l/min
Schubkraft : 1500N
Zugkraft : 1250N
Öffnungsdauer (Nutzhub) : 20s : 27s
Schließungsdauer (Nutzhub) : 20s : 27s
Verriegelungstyp :Hydrauliksperre :Elektroschloss
bei Schließung Öffnung/Schließung
Flügelhöchstlänge : 1.8m : 2.5m
Flügelhöchstgewicht : 1800N (~180kg) : 2000N (~200kg)
Nutzhub : 250mm
Vorgänge in 24 Stunden : 60
Einklemmschutz : Hydraulikkupplung
Handbedienung : Entriegelungsschlüssel
Wärmeschutz : 120°C
Umgebungsbedingungen : -10°C / +60°C
Schutzart : IP55
Antriebsgewicht : 53N (~5,3kg)
Abmessungen : siehe Abb. 2
Ölsorte : Idrolux, falls am Antrieb nicht
anders angegeben (0,75 Liter)
Geräuschpegel : <70dB(A)
5) ANTRIEBSMONTAGE
5.1) Vorabkontrollen
Folgende Punkte sind zu prüfen:
• Das Torgestell muss solide genug sein.
• Auf jeden Fall muss der Torflügel am Anbringungspunkt des Toran-
triebes verstärkt werden.
• Die Torflügel müssen sich über die gesamte Strecke hinweg mühelos
von Hand bewegen lassen.
• Toranschläge für „Tor offen“ und „Tor geschlossen“ müssen vorhanden
sein oder angebracht werden.
• Wenn das Tor älteren Datums ist, müssen alle Komponenten auf ihren
Verschleißzustand untersucht werden.
• Defekte oder verschlissene Teile sind zu reparieren oder zu ersetzen.
Zuverlässigkeit und Sicherheit der Anlage hängen unmittelbar vom
Zustand des Torgestelles ab.
5.2) Montageabmessungen
Die Installationsmaße können für das jeweilige Modell aus der Tabelle
abgelesen werden (Abb.3). Richten Sie sich nach dem Schema in Abb. 4.
Folgende Zeichen werden in der Darstellung Abb. 4 verwendet:
P Hinterer Bügel zur Befestigung am Pfosten.
F Vordere Gabel zur Flügelbefestigung.
a-b Maße für den Befestigungspunkt des Bügels ”P”.
C Wert für den Befestigungsabstand.
D Flügellänge.
x Abstand Mitte Drehpunkt Torflügel - Aussenkante Pfosten.
Z Wert stets oberhalb von 40mm (b-x).
N Max. Flügelgewicht (siehe Technische Daten).
α
° Öffnungswinkel des Flügels.
5.3) Wie die Installationsmaße auszulegen sind (Abb.3)
In der Tabelle sind die empfohlenen Größen für ”a” und ”b” in Abhängigkeit
von der Torlänge und dem gewünschten Öffnungswinkel in Grad Alpha
aufgeführt. Je kleiner die Werte von ”a” und ”b” sind, desto weniger Zeit wird
für die Öffnung und Schließung des Tores benötigt. Je größer die Werte für
”a” und ”b” sind, desto mehr Kraft entwickelt der Kolben (für kleine, aber
schwere Tore sowie für Tore mit beträchtlichem Reibungswiderstand wird
16 -
ORO - Ver. 03
MONTAGEANLEITUNG
DEUTSCH
1) ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE
VORSICHT! Montagefehler oder der unsachgemäße Gebrauch des
Produktes können zu Personen- oder Sachschäden führen.
Lesen Sie aufmerksam die Broschüre mit den „Hinweisen“ und die
„Gebrauchsanweisung“, die dem Produkt beiliegen. Sie enthalten wich-
tige Hinweise zur Sicherheit, Montage, Bedienung und Wartung der Anlage
• Verpackungsmaterialien (Plastik, Karton, Polystyrol u. a.) sind nach den
einschlägigen Vorschriften zu entsorgen. Keine Nylon- oder Polystyrol-
tüten in Reichweite von Kindern liegen lassen.
• Die Anleitung ist für zukünftige Einsichtnahme als Beilage zur techni-
schen Akte aufzubewahren.
• Dieses Produkt wurde ausschließlich für den Gebrauch entwickelt und
gebaut, wie er in dieser Dokumentation beschrieben wird. Davon abwei-
chende Verwendungen können Schadens- und Gefahrenquellen dar-
stellen.
• Der Hersteller lehnt jede Verantwortung für Folgen ab, die durch den
unsachgemäßen oder nicht bestimmungsgemäßen, weil in dieser Doku-
mentation nicht genannten Gebrauch entstehen.
• Die Anlage darf nicht in explosionsgefährdeter Umgebung installiert
werden.
• Die Bauteile der Maschine müssen den folgenden Europäischen Richtlinien
entsprechen: 89/336/EWG, 73/23/EWG (geändert durch RL 91/263/EWG,
92/31/EWG und 93/68/EWG). Für alle Länder außerhalb der EWG gilt:
Außer den geltenden Landesvorschriften sollten aus Sicherheitsgründen
auch die oben genannten Bestimmungen beachtet werden.
• Der Hersteller lehnt jede Verantwortung für Folgen ab, die durch nicht
fachgerechte Ausführung von Schließvorrichtungen (Türen, Tore usw.),
oder durch Verformungen während des Betriebes entstehen.
• Die Montage muss im Einklang mit folgenden Europäischen Richtlinien
erfolgen: 89/336/EWG, 73/23/EWG (geändert durch RL 91/263/ EWG,
92/31/EWG und 93/68/EWG).
• Vor jedem Eingriff an der Anlage die Stromversorgung unterbrechen.
• Auch Pufferbatterien abklemmen, falls vorhanden.
• Versehen Sie die Versorgungsleitung der Anlage mit einem Schalter
oder allpoligen magnetthermischen Schutzschalter mit einem Kontakt-
abstand von mindestens 3mm.
• Der Versorgungsleitung muss ein Fehlerstromschutzschalter mit einer
Schwelle von 0.03A vorgeschaltet sein.
• Prüfen Sie den Erdungsanschluss: Alle Metallteile der Schließvor-
richtung (Türen, Tore usw.) und alle Anlagenkomponenten mit Erdungs-
klemme anschließen.
• Alle Sicherheitsvorrichtungen (Fotozellen, Sicherheitsleisten u. a.) an-
bringen, die verhindern, dass sich im Torbereich niemand quetscht,
schneidet oder mitgerissen wird.
• Mindestens eine Leuchtsignaleinrichtung (Blinklicht) an gut sichtbarer
Stelle anbringen. Befestigen Sie ein Warnschild am Torgestell.
• Der Hersteller lehnt jede Verantwortung für die Sicherheit und die
Funktionstüchtigkeit der Anlage ab, wenn Komponenten anderer Her-
steller verwendet werden.
• Für Wartungen und Reparaturen ausschließlich Originalteile verwenden.
• Keine Umbauten an Anlagenkomponenten vornehmen, wenn sie nicht
ausdrücklich vom Hersteller genehmigt wurden.
• Weisen Sie den Anlagenbetreiber in die vorhandenen Steuerungssyste-
me und die manuelle Toröffnung im Notfall ein.
• Kindern oder Erwachsenen ist es nicht gestattet, im Aktionsbereich der
Anlage zu verweilen.
• Keine Fernbedienungen oder andere Steuerungsvorrichtungen in Reich-
weite von Kindern liegen lassen. Sie könnten die Anlage versehentlich
in Gang setzen.
• Der Betreiber hat jeden Versuch eines Eingriffes oder der Reparatur zu
unterlassen. Nur entsprechend qualifiziertes Fachpersonal ist hierzu
befugt.
• Alles, was nicht ausdrücklich in dieser Anleitung genannt ist, ist untersagt.
2) ALLGEMEINES
Kompakter und robuster hydraulischer Kolbenantrieb, der je nach Anforde-
rung und Einsatzgebiet in mehreren Ausführungen erhältlich ist.
Es sind Modelle mit oder ohne hydraulischer Verriegelung im geschlosse-
nen Zustand erhältlich.
Die Versionen ohne Sperre müssen mit Elektroschloss ausgestattet werden.
Die Notentriegelung am Antrieb selbst erfolgt mittels eines Dreikant-
schlüssels.
Die Schubkraft wird äußerst genau mit Hilfe zweier Bypass-Ventile einge-
stellt.
Sie bilden die Quetschsicherung der Anlage.
Das Abschalten der Antriebe in den Endlagen wird durch die Steuerung
elektronisch über Zeit geregelt.
3) HAUPTBESTANDTEILE DER ANLAGE (Abb. 1)
M) 2-poliger Einphasen-Motor mit Wärmeschutz-Auftrenner.
P) Hydraulische Buckelpumpe.
D) Verteiler mit Regelventil.
C) Zylinder mit Kolben.
CS) Schaftabdeckung.
S) Tank.
SB) Entriegelungsvorrichtung.
T) Kopfeinheit.
F) Gelenkeinsatz.
Zur Grundausstattung gehören: Verbindungsstücke für Pfosten und Tor
- Notentriegelungsschlüssel - Betriebskondensator - Betriebsanleitung.
4) TECHNISCHE DATEN
Mod. ORO Mod. ORO/E
Stromversorgung : 230Vac ±10% - 50Hz
Motor : 2800min
-1
Leistungsaufnahme : 240W
Kondensator : 6.3µF
Höchstdruck : 2MPa (20bar)
Pumpenförderleistung : 0.9l/min : 0.6l/min
Schubkraft : 1500N
Zugkraft : 1250N
Öffnungsdauer (Nutzhub) : 20s : 27s
Schließungsdauer (Nutzhub) : 20s : 27s
Verriegelungstyp :Hydrauliksperre :Elektroschloss
bei Schließung Öffnung/Schließung
Flügelhöchstlänge : 1.8m : 2.5m
Flügelhöchstgewicht : 1800N (~180kg) : 2000N (~200kg)
Nutzhub : 250mm
Vorgänge in 24 Stunden : 60
Einklemmschutz : Hydraulikkupplung
Handbedienung : Entriegelungsschlüssel
Wärmeschutz : 120°C
Umgebungsbedingungen : -10°C / +60°C
Schutzart : IP55
Antriebsgewicht : 53N (~5,3kg)
Abmessungen : siehe Abb. 2
Ölsorte : Idrolux, falls am Antrieb nicht
anders angegeben (0,75 Liter)
Geräuschpegel : <70dB(A)
5) ANTRIEBSMONTAGE
5.1) Vorabkontrollen
Folgende Punkte sind zu prüfen:
• Das Torgestell muss solide genug sein.
• Auf jeden Fall muss der Torflügel am Anbringungspunkt des Toran-
triebes verstärkt werden.
• Die Torflügel müssen sich über die gesamte Strecke hinweg mühelos
von Hand bewegen lassen.
• Toranschläge für „Tor offen“ und „Tor geschlossen“ müssen vorhanden
sein oder angebracht werden.
• Wenn das Tor älteren Datums ist, müssen alle Komponenten auf ihren
Verschleißzustand untersucht werden.
• Defekte oder verschlissene Teile sind zu reparieren oder zu ersetzen.
Zuverlässigkeit und Sicherheit der Anlage hängen unmittelbar vom
Zustand des Torgestelles ab.
5.2) Montageabmessungen
Die Installationsmaße können für das jeweilige Modell aus der Tabelle
abgelesen werden (Abb.3). Richten Sie sich nach dem Schema in Abb. 4.
Folgende Zeichen werden in der Darstellung Abb. 4 verwendet:
P
Hinterer Bügel zur Befestigung am Pfosten.
Vordere Gabel zur Flügelbefestigung.
Maße für den Befestigungspunkt des Bügels ”P”.
Wert für den Befestigungsabstand.
Flügellänge.
Abstand Mitte Drehpunkt Torflügel - Aussenkante Pfosten.
Wert stets oberhalb von 40mm (b-x).
Max. Flügelgewicht (siehe Technische Daten).
° Öffnungswinkel des Flügels.
5.3) Wie die Installationsma
ße auszulegen sind (Abb.3)
In der Tabelle sind die empfohlenen Größen für ”a” und ”b” in Abhängigkeit
von der Torlänge und dem gewünschten Öffnungswinkel in Grad Alpha
aufgeführt. Je kleiner die Werte von ”a” und ”b” sind, desto weniger Zeit wird
für die Öffnung und Schließung des Tores benötigt. Je größer die Werte für
”a” und ”b” sind, desto mehr Kraft entwickelt der Kolben (für kleine, aber
schwere Tore sowie für Tore mit beträchtlichem Reibungswiderstand wird
ORO - Ver. 03 -
17
MONTAGEANLEITUNG
DEUTSCH
empfohlen, die Werte ”a” und ”b” zu erhöhen).
Zu weit voneinander abweichende Werte für ”a” und ”b” bewirken
Geschwindigkeitsänderungen während der Öffnung und Schließung, da-
durch treten möglicherweise Schwingungen am Tor auf.
VORSICHT! Alle Versionen sind mit einem Gelenkstück ausgestattet, das
es gestattet, den Schaft um etwa 5mm zu verlängern oder zu verkürzen.
Dies gilt nur, wenn er vor der Installation mit den Abmessungen aus Abb.8
befestigt worden ist; nach der Montage kann mit Hilfe dieser Einstellung der
Schafthub korrigiert werden.
In Abb.9 wird der Maximalausschlag des Antriebes im Verhältnis zur
waagerechten Achse angegeben.
Bei der Montage sind die unten beschriebenen Schritte haargenau einzu-
halten. Achten Sie darauf, den verchromten Schaft des Antriebes während
sämtlicher Phasen zu schützen, damit er nicht durch Stöße oder Schweiß-
schlacke beschädigt wird.
1) In der Tabelle Abb. 3 ”a - b - α
°” suchen.
2) Den Bügel ”P” (Abb.10) am Pfosten befestigen.
3) Den Antrieb in den Bügel ”P” montieren.
4) Prüfen, ob die Öse des Gelenkstückes so eingestellt ist, wie in Abb.8
gezeigt.
5) Die Notentriegelung betätigen und dann den Schaft komplett heraus-
ziehen (Abb.18).
6) Den Schaft mit der Hand wieder hineindrücken, bis die Öffnungen von
Öse und Schablone übereinstimmen. (Abb.22)
7) Die Gabel ”F” (Abb.8) an den Schaft montieren.
8) Den Torflügel am zentralen Halteanschlag ganz schließen.
9) Den Kolben ganz eben halten und die Stelle anzeichnen, wo die Gabel
”F” (Abb. 10) mit dem Flügel verbunden wird.
10) Die Gabel ”F” vom Schaft lösen, den Kolben seitlich verschieben.
11) Die Gabel ”F” (Abb.10) an den Flügel schrauben oder schweißen.
12) Den Schaft wieder mit der Gabel ”F” verbinden, die Entlüftungs-
schraube ”S” entfernen (Abb.17) und den Antrieb mit Strom versorgen.
13) Einige vollständige Vorgänge durchführen.
14) Zur eventuellen Korrektur des Öffnungswinkels das Gelenkstück ein-
stellen (Abb.8).
15) Nach erfolgter Installation die Schaftöse wie folgt blockieren: Den
Schaft reinigen, den Schutz in eine geeignete Greifvorrichtung stecken
und die Kontermutter - wie in Abb. 8A gezeigt - mit einem Gabelschlüs-
sel festziehen.
5.4) Vorkehrungen für besondere Installationen
Abb.5 Es muss eine Nische ausgehoben werden, die den Antrieb auf-
nimmt, wenn der Flügel ganz geöffnet ist. In Abb.5 sind die Nischen-
abmessungen aufgeführt.
Abb.7 Wenn die Größe ”b” über den Werten aus der Montagetabelle liegt,
muss der Angelpunkt des Flügels versetzt oder - wie in Abb.6 - eine
Nische in den Pfosten getrieben werden.
5.5) Verankerung der Verbindungen am Pfosten
Die mitgelieferte Bügelbasis an den Pfosten schweißen oder anderweitig
befestigen und - nach Ausfindigmachen der nötigen Größen ”a” und ”b” -
auf die Basis die Platte ”P” schweißen (Abb.10).
• Wenn der Pfosten gemauert ist, muss die Platte ”P” an die Metallbasis
”PF” geschweißt und mit geeigneten, auf die Rückseite der Metallbasis
geschweißten Krampen „Z“ tief verankert werden (Abb.11a).
• Wenn der Pfosten aus Stein ist, kann die an die Metallbasis geschweißte
Platte ”P” mit vier Expansions-Metalldübeln ”T” befestigt werden
(Abb.11b); bei großen Toren wird empfohlen, die Platte ”P” in eine
winkelförmige Basis zu schweißen (Abb.11c).
5.6) Verankerung der Verbindungen am Flügel
Die Gabel „F“ im Abstand „C“, aufgeführt in Abb.4, am Flügel Fest-
schweißen oder anderweitig befestigen. Passen Sie auf, dass der Antrieb
im Verhältnis zur Bewegungsfläche des Tores genau waagerecht zu liegen
kommt (Waage ”L” Abb.10).
• Bei Metalltoren kann die Gabel angeschweißt (Abb.12a) oder ange-
schraubt werden (Abb.12c).
• An Holztoren kann die Gabel mit Hilfe von geeigneten Schrauben
befestigt werden (Abb.12b). (Schlossschrauben verwenden!)
6) ENDANSCHLÄGE FÜR DEN FLÜGEL AM BODEN
Damit die Antriebe richtig funktionieren, müssen für Öffnung und Schlie-
ßung unbedingt die Halteanschläge ”FA” verwendet werden, wie es aus
Abb.13 hervorgeht.
Die Endanschläge für die Flügel sollen vermeiden, dass der Antriebsschaft
den Endanschlag berührt. In Abb.14 sind die Größen aufgeführt, anhand
derer die richtige Montage des Antriebes beim Schub- oder Zugvorgang
kontrolliert werden kann. Sie müssen so platziert werden, dass ein Resthub
des Schaftes von etwa 5 mm verbleibt; dadurch werden Funktionsstörun-
gen ausgeschlossen.
7) ANBRINGUNG DES ELEKTROSCHLOSSES
Das Elektroschloss muss nur bei den Modellen ORO/E verwendet werden,
weil bei diesen keine Hydraulik die Sperre im geschlossenen Zustand
aufrechterhält.
Das Elektroschloss des Modells EBP (Abb.15) besteht aus einem dauer-
betriebenen Elektromagneten mit Einhakvorrichtung am Boden.
Diese Vorrichtung bleibt während der gesamten Arbeitsdauer des Antrie-
bes angesprochen und ermöglicht somit dem Einhakzahn, in angehobe-
nem Zustand den Schließungsanschlag zu erreichen, ohne den geringsten
Widerstand entgegenzusetzen. Durch diese Fähigkeit kann die Schubkraft
bei der Schließung herabgesetzt werden, was sich positiv auf die Sicher-
heit vor Quetschungen auswirkt.
Auch bei Betriebsstörungen des Antriebes oder bei Stromausfällen kann
das Tor mit Hilfe des Elektroschlosses geschlossen werden.
8) VORBEREITUNG DER ELEKTRISCHEN ANLAGE
Bereiten Sie die elektrische Anlage (Abb.16) nach den einschlägigen
Vorschriften für elektrische Anlagen CEI 64-8, IEC364, Harmonisierung
HD384 und anderen landesspezifischen Normen vor. Die Netz-
versorgungsanschlüsse von den Betriebsanschlüssen (Fotozellen,
Sicherheitsleisten, Steuerungsvorrichtungen u. a.) klar getrennt halten.
VORSICHT! Für den Anschluss an das Stromnetz ein mehrpoliges
Kabel mit Mindestquerschnitt 3x1.5mm
2
benutzen, dessen Typ von
den geltenden Vorschriften zugelassen ist. Wenn das Kabel bei-
spielsweise außen (im Freien) liegt, muss es mindestens H07RN-F
entsprechen, liegt es innen (im Kabelkanal), muss es mindestens H05
VV-F entsprechen und einen Querschnitt von 3x1.5mm
2
haben.
Die Steuerungs- und Sicherheitsvorrichtungen müssen im Einklang mit
den vorstehend zitierten Anlagenormen angeschlossen werden.
In Abb.16 ist die Anzahl der Anschlüsse und der Querschnitt für eine
Kabellänge bis 100 Meter aufgeführt; Für längere Kabel ist der Querschnitt
anhand der Anlagenreallast zu berechnen.
Wenn die Hilfsanschlüsse mehr als 50 Meter lang sind oder kritische
Störungsbereiche durchlaufen, sollten die Steuerungs- und Sicherungs-
vorrichtungen mit geeigneten Relais entkoppelt werden.
8.1) Hauptbestandteile einer Automationsanlage (Abb.16)
I Allpoliger geprüfter Schalter mit Kontaktabstand von mindestens 3mm,
versehen mit einer Einrichtung, welche die Anlage als Schutz gegen
Überlasten und Kurzschlüssen vom Netz trennen kann. Falls noch nicht
vorhanden, muss der Anlage ein geprüfter Fehlerstromschutzschalter mit
ausreichender Festigkeit und einer Schwelle von 0.03A vorgeschaltet
werden.
Qr Schaltkasten und eingebautes Empfangsteil.
SPL Vorwärmkarte für den Betrieb bei Temperaturen unter 5°C (Optional).
S Abschließbarer Funktionsschalter.
AL Blinkleuchte mit abgestimmter Antenne und Kabel RG58.
M Antrieb.
E Elektroschloss.
Fte Externes Fotozellenpaar (Senderseite).
Fre Externes Fotozellenpaar (Empfängerseite).
Fti Internes Fotozellenpaar mit Ständern CF (Senderseite).
Fri Internes Fotozellenpaar mit Ständern CF (Empfängerseite).
T 1-2-4-Kanal-Sendeeinheit.
WICHTIG - Bevor der Antrieb elektrisch in Betrieb genommen wird, die
Entlüftungsschraube ”S” (Abb.17) entfernen und für spätere Wieder-
benutzung aufbewahren. Die Entlüftungsschraube ”S”, die sich unter dem
Gelenkeinsatz befindet, erst dann abnehmen, wenn der Antrieb installiert ist.
9) ÖFFNUNG VON HAND
Im Notfall, etwa bei Stromausfall, lässt sich das Tor entriegeln, indem der
Schlüssel C für die Einstellung des Bypass-Ventils in den Dreieckszapfen
(Abb.18) gesteckt und gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Das Tor
kann danach von Hand geöffnet werden.
Vorsicht: Schieben Sie den Flügel mit der gleichen Geschwindigkeit
an, die auch der Antrieb erreicht.
Um den elektrischen Betrieb des Antriebs wieder aufzunehmen, den
Schlüssel solange im Uhrzeigersinn drehen, bis der Zapfen vollständig
blockiert ist.
9.1) Notfallbedienung des Modells ORO
Im Notfall, etwa bei Stromausfall, lässt sich das Tor entriegeln, indem der
Schalldruck:
220-230V 50/60Hz
ORO - ORO E- 31
D811247_05
DEUTSCH