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HERON 8896431 - Betrieb in Großen Meereshöhen; Digitalzähler für Ausgangsspannung, Frequenz und Betriebsstunden; Erdung des Stromerzeugers; Verwendung vom Verlängerungskabel zum Anschluss von Geräten an den Stromerzeuger

HERON 8896431
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DE
8896431
Ölpegel unter die kritische Menge sinkt, und somit
verhindert er die Beschädigung vom Motor infolge
einer unzureichenden Schmierung. Wenn sich kein Öl
im Kurbelgehäuse befindet, verhindert der Ölsensor
das Starten des Generators. Das Vorhandensein von
diesem Sensor berechtigt den Bediener nicht, eine
regelmäßige Kontrolle vom Ölstand im Öltank zu
vernachlässigen.
      Der Ölsensor darf nicht vom Stromerzeuger entfe-
rnt werden.
DIGITALZÄHLER
FÜR AUSGANGSSPANNUNG,
FREQUENZ UND BETRIEBSSTUNDEN
y Der Stromerzeuger ist mit einem digitalen
Betriebsstundenzähler ab dem letzten Start ausgestattet
(beim Abschalten des Motors wird der Zähler automa-
tisch zurückgesetzt), sowie mit einer Gesamtzählung
der Betriebsstunden (Symbol "H"), erster Start des
Stromerzeugers, Ausgangsspannung (Symbol "V")
und Frequenz (Symbol „Hz“), siehe Beschreibung des
Frontpanels (Bedienpanels) des Stromerzeugers.
Per Tastendruck am Zähler kann zwischen den einzelnen
Messgrößen umgeschaltet werden.
BEMERKUNG
y Um das Display vor Beschädigungen zu schützen, sind
die Bedientasten mit einer Schutzfolie abgedeckt.
ERDUNG DES STROMERZEUGERS
y Im Hinblick auf den Schutz gegen gefährliche
Berührungsspannung an nicht stromführenden Teilen
erfüllen die Stromerzeuger die Anforderungen der
aktuellen europäischen Verordnung HD 60364-4-4 zum
Schutz durch elektrische Trennung. Die Anforderungen
dieser Verordnung sind in den nationalen elektrotech-
nischen Normen des jeweiligen Landes enthalten (in der
Tschechischen Republik ist es die ČSN 33 2000-4-41 ein-
schließlich etwaiger gültiger Anhänge, falls es diese gibt).
y Die EN ISO 8528-13, die Sicherheitsanforderungen
für Stromerzeuger festlegt, schreibt vor, dass in der
Gebrauchsanweisung für den Stromerzeuger die
Information angegeben ist, dass eine Erdung des
Stromerzeugers nicht erforderlich ist, wenn der
Stromerzeuger die oben genannten Anforderungen für
den Schutz durch elektrische Trennung erfüllt.
y Die Erdungsklemme, mit der der Stromerzeuger
ausgestattet ist, dient zur Vereinheitlichung des
Schutzes zwischen dem Stromversorgungskreis des
Stromerzeugers und dem angeschlossenen Elektrogerät,
wenn das angeschlossene Gerät der Schutzklasse Ient-
spricht oder das Gerät geerdet ist. Dann muss auch der
Stromerzeuger geerdet werden, um den Anforderungen
der Verordnung HD60364-4-4 zu entsprechen
(in der Tschechischen Republik ist dies die Norm
ČSN 332000-4-41). Die Erdung muss durch ein normier-
tes Erdungsgerät und von einer Person mit den erforder-
lichen fachlichen Qualikationen durchgeführt werden,
je nach Standort und Betrieb des Stromerzeugers.
VERWENDUNG
VOM VERLÄNGERUNGSKABEL
ZUM ANSCHLUSS VON GERÄTEN
AN DEN STROMERZEUGER
      Die Strombelastbarkeit der Kabel hängt vom
Leiterwiderstand ab. Je länger das verwendete Kabel,
desto größer muss der Leiterquerschnitt sein. Das
Erhöhen der Kabellänge verringert im Allgemeinen die
Ausgangsleistung an seinem Abschluss aufgrund elek-
trischer Verluste.
      Gemäß EN ISO 8528-13 darf der Widerstandswert bei
Verwendung von Verlängerungskabeln oder mobilen
Verteilernetzen 1,5Ω nicht überschreiten. Die gesamte
Kabellänge beim Leiterquerschnitt 1,5mm
2
(für einen
Nennstrom im Bereich >10 bis ≤16A) darf 60m nicht
überschreiten. Beim Leiterquerschnitt von 2,5mm
2
(für
einen Nennstrom im Bereich >16 bis ≤25 A) darf die
Kabellänge nicht 100 müberschreiten (ausgenommen
den Fall, wenn der Stromerzeuger die Anforderungen
des Schutzes durch elektrische Trennung in
Übereinstimmung mit der Anlage B(B.5.2.1.1.) der
Norm EN ISO 8528-13 erfüllt).
Gemäß der tschechischen Norm ČSN 340350 darf die
Nennlänge eines beweglichen Verlängerungsleiters
mit einem Aderquerschnitt von 1,0mm
2
Cu beim
Nennstrom von 10A (2,3kW) nicht länger als 10m
sein; ein Verlängerungsleiter mit Kernquerschnitt
von 1,5mm
2
Cu beim Nennstrom 16A(3,68kW) darf
dann 50m nicht überschreiten. Gemäß dieser Norm
sollte die Gesamtlänge des beweglichen Leiters
inklusive des verwendeten Verlängerungskabels
50mnicht überschreiten (wenn es sich z. B. um ein
Verlängerungskabel mit einem Querschnitt von
2,5mm
2
Cu handelt).
      Das Verlängerungskabel darf nicht gedreht oder auf
der Trommel aufgewickelt sein, sondern muss sich
wegen ausreichender Kühlung in seiner gesamten
Länge bei der Umgebungstemperatur strecken.
BETRIEB IN GROSSEN MEERESHÖHEN
y In großer Meereshöhe (über 1000 mü.M.) ändert
sich das Kraftstoff-Luft-Verhältnis im Vergaser hin
zum Kraftstoffüberlauf (Luftmangel). Dies führt zum
Leistungsverlust, erhöhtem Kraftstoffverbrauch,
Versetzung des Motors, Auspuffs, der Zündkerze
und einer Verschlechterung des Starts. Der Betrieb
in großen Meereshöhen hat auch einen negativen
Einfluss auf die Abgasemissionen.

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