E980702H 02/12/04
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Der mehrpolige Schalter muss in der Nähe des
Trockners sein und auch der Zutritt für den
Bediener muss einfach sein.
Das Gerät muss unbedingt geerdet werden: der
Konstructor lehnt jede Verantwortung ab, wenn
diese Maßnahme nicht befolgt wird.
Als der Trockner angeschlossen ist, muss man
prüfen, dass das Flügelrad in Uhrzeigersinn dreht.
Wenn das Flügelrad in Gegenuhrzeigersinn dreht,
muss man zwei Phasen auf dem Klemmbrett
umkehren.
Der Trockner muss in einem equipotentialen
System eingeschlossen werden. In der
Hinterseite des Trockners gibt es eine
entsprechende Klemme mit dem internationalen
Symbol. Man muss hier eine Leitung mit
Durchschnitt bis 10 mm
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anschließen. Der
Anschluß muss unter allen anliegenden Geräten
und der Erdeanlage des Gebäudes stattfinden.
1.2 DAMPFANSCHLUß
Wenn der Trockner mit Dampfheizung
ausgerüstet ist, muss man die notwendige
Anschlüsse mit dem Dampfgenerator machen
(Ab. 2 Seite 34 siehe JC für Eingang und HB fur
Ausgang). Der Installateur muss einen
Kondenswasserablasser am Ende der Leitung
des Trockners und einen Absperrschieber bei
dem Anschluß des Trockners vorsehen. Dieser
Kunstgriff erlaubt eine einfache Wartung des
Trockners. Der Durchfluss des Dampfes ist endlos
und kein Dampfventil notwendig ist.
1.3 GASANSCHLUß
Wenn der Trockner mit Gasheizung ist, muss man
die notwendige Anschlüsse mit der Gasleitung
machen (Ab. 2 pag.34, siehe KD): die technischen
Angaben auf dem Schild des Trockners und
besonders den Druck prüfen.
Die Gasleitung muss nach dem Gesetz und mit
Durchschnitten und Druck vorbereitet werden, die
dem Gerät entsprechen müssen (siehe Tabelle 5
Seite 8, 9 und 10).
Es ist notwendig, einen Gasabsperrhahn
einzubauen. Dieser Absperrhahn muss unbedingt
den Vorschriften entsprechen und muss auch
genehmigt sein.
Der Gasabsperrhahn muss in der Nähe des
Trockners sein und auch der Zutritt für den
Bediener muss einfach sein.
Die Leitung muss nach dem Gesetz entworfen
und gemacht werden. Der Anschluß in dem
Trockner ist R 1/2” (ES10/TD10, ES14/TD14,
ES18/TD18) und R ¾” (ES23/TD23, ES34/TD34);
dieser Durchschnitt muss unbedingt nicht
geändert werden.
Der Anschluß mit der Gasleitung kann entweder
fest oder lösbar sein. Wenn man Schläuche
verwendet, müssen diese Schläuche aus
Edelstahl nach DIN 3384 oder DIN 3383
ausgeführt sein (Ab. 4 Seite 35).
Für eine eventuelle Bodenbefestigung sind
Adapter vom Hersteller ernältlich (Ab. 6 seite 36).
1.3.1 DICHTHEITSKONTROLLE
Die Dichtheit aller Anschlüsse zwischen der
Leitung und dem Gerät muss nachgeprüft werden.
Wir empfehlen die Verwendung von
Lecksuchspray. Sonst kann man auch schaumige
Stoffe verwenden, die keine Korrosion
verursachen. Jedenfall darf man keine Blasen
entstehen.
Es ist verboten, offene Flammen für diese
Nachprüfung zu verwenden.
1.4 ABGAS - ABLUFTFÜHRUNG GAS (nach
DVGW Arbeitsblatt G631)
Trockenautomaten mit Gasheizung sind
Gasgeräte der Bauart B22, d.h. raumluft-
abhängige Gasgeräte ohne Strömungssicherung
mit Gebläse hinter dem Brenner.
Abgas-Luftgemische gasbeheizter
Trockenautomaten müssen grundsätzlich über
Dach ins Freie abgeführt werden.
Die Abgasung ist möglichst kurz zu halten und
steigend zum Abluftkamin hin zu verlegen.
An der tiefsten Stelle ist eine Kondensatabführung
vorzusehen und bei der Ableitung des
Kondenswassers die örtliche Bestimmung zur
Einleitung von Abwasser zu beachten.
Die Abgas – Abluftleitung muss druckdicht verlegt
werden und für das Abführen feuchtwarmer Luft
geeignet sein (am Abgasstutzen besteht
Überdruck ca. 1.5 mBar), siehe Tab. 6 Seite 11.
1.5 BETRIEB MIT VORGESEHENER
WÄRMEBELASTUNG
Alle Geräte werden in der Fabrik bei der
Nachprüfung für eine bestimmte Gasart vorbereit,
die auch in einem Schild an dem Hinterteil
geschrieben worden ist.
Wenn die vorbereitete Gasart dem verfügbaren
Gas nicht entspricht, muss man den Trockner
anpassen.
Die Inbetriebnahme des Trockners mit der
vorgesehenen Wärmebelastung hängt von Druck
beim Eingang, Heizwert des Gases, Düse, Druck
bei der Düse und Luftzusatz ab.
Der Druck bei dem Eingang, der den Betrieb des
Trockners erlaubt, ist in der Tabelle 5 (Seite 8, 9
und 10) eingeschlossen. Mit anderen Werten ist
die Inbetriebnahme verboten. Wenn man einen
anderen Druck im Vergleich zum Schild findet,
empfehlen wir, Kontakt entweder mit dem
Gasversorgungsunternehmen oder mit der Firma
aufzunehmen, die die Anlage gemacht hat.
Der niedrige Heizwert des Gases wird von dem
Gasversorgungsunternehmen bekanntgegeben
und soll der Tabelle 5 entsprechen.
Prüfen des Anschlußdruckes.