3.3.6.3.
Die X-Kanale der Wobbelindikatoren,
Oszilloskope, spezielle Wobbelsichtgerate oder X-Y-Schnellschreiber mussen DC-gekoppelt sein. Es tre-
ten sonst besonders bei langsamen Wobbelfrequenzen Linearitatsfehler in der X-Richtung auf.
Endliche untere Grenzfrequenzen im Y-Kana1 verursachen Dachschragen durch Unterdriickung der
Gleichspannungskomponente.
Es wird so ein Fehler simuliert, der gar nicht vorhanden
ist.
Die obere
Grenzfrequenz des Y-Kanals
ist
nicht so bedeutungsvoll, wenn das Y-Signal hinter dem Demodulator,
also niederfrequent, ausgekoppelt wird. Wie die Oszillogramme zeigen, sind die Anstiegs- und Fallflanken
nicht sehr steil.
Die Unlinearitat eines X-Kanals mit endlicher unterer Grenzfrequenz
ist
reduzierbar, wenn sinusformig,
mit Netzfrequenz gewobbelt wird.
Da die Flanken des wobbelnden Sinussignals nicht linear sind,
ist
es notwendig, symmetrisch zum Null-
durchgang zu wobbeln, damit mit der sinusformige Frequenzvariation synchron und in Phase abgelenkt
wird. Das trifft zu, wenn Hin- und Rucklauf mit dem Steller PHASE zur Deckung gebracht sind.
3.3.6.4.
Die Unterdriickung der
AVR
des Wobbelobjekts gemaR
3.3.4.
ist
zu berucksichtigen. Die
Gleichspannungsspeisegerate
PE
1509
oder PE
151
1
sind dafur neeinnet.
3.3.6.5.
Zur Markierung einer Frequenz
der DurchlaRkurven werden die Frequenzen RF und RFsweep gemischt und das Modulationsprodukt
von einem schmalbandigen NF-Verstarker selektiert. Die Frequenzmarken entstehen durch
Amplituden-
modulation, Fig.
3.3-14
Diese Frequenzmarke
ist
durch Variation der Frequenz des RF-Generators auf der DurchlaRkurve
verschiebbar, Fig.
3.3-14
und Fig.
5.
A
-
f
adj.
Marker
Fig.
3.3-1 4
Verschiebbare Frequenzmarken
Das Frequenzmarkensignal steht an dem BNC-Buchsenpaar IN-Y-OUT zur uberlagerung mit dem Y-Sig.
nal zur Verfugung. Das Ausgangssignal des Testobjekts ist uber die Schleife IN-Y-OUT an dem Y-Eingang
des Wobbelindikators wirksam und erzeugt die Frequenzmarke an der zutreffenden Stelle der Durch-
lafikurven, Fig.
3.3-16.