Die Frequenzmarke kann aber auch allein oder zusatzlich uber den zweiten Kanal eines Wobbelindika-
tors dargestellt werden, Fig. 3.3-17 (links).
Das verschiebbare Frequenzmarkenspektrum dient zur uberschlagigen Ermittlung der Linearitat und der
Bandbreite des Testobjekts. Den Aufbau des Frequenzmarkenspektrums zeigt Fig. 3.3-1
5.
-
narker
jistance
fixed marker
~RF
sweep
LF
filter
3
counted
g:$:
I
land
.equency displayed
lod
:
RF
and fixed ma1
marker, distance
adj. marker spectr.
-f
-
-f
ter
-f
Fig. 3.3-1 5 Entstehung eines verschiebbaren Frequenzmarkenspektrums
Die Hauptmarke hat die grol3te Amplitude, sie markiert die vom Zahler angezeigte Frequenz. Bei Beta-
tigung der Abstimmung FREQUENCY verschiebt sich die Hauptmarke, und die Nebenmarken des Spek-
trums wandern distanzstarr mit. Das erleichtert, die Frequenzmarken mit dem Raster des Sichtgerats
zur Deckung zu bringen (Fig. 3.3-1 7).
3.3.6.6.
Eine beispielhafte Abgleichtabelle eines Testobjekts
zeigt Fig. 3.3-211. Danach wird empfohlen, die AM-ZF mit
50
Hz und einem Hub von 20 kHz zu
wobbeln. lnfolge der endlichen Einschwingzeit des ZF-Verstarkers
ist
es ratsam, moglichst niedrige
Wobbelfrequenzen zu verwenden.
Bei derartig geringen
Ablenkgeschwindigkeiten,
ab 3 Hz, kommt man in dem Bereich des Auflosungs-
vermogen des menschlichen Auges und der Betrachter sieht eine jeweils stiickweise geschriebene Durch-