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Hinweis: Bei
der
Messung sehr grosser
Induktivitaten (100 H ... 1000 HI
kann die Eigen- Resonanzfrequenz
in den Bereich der Messfrequenz der
Brucke kommen. Das
Messergebnis kann dadurch stark
verfalscht werden.
Kann die Eigen-
Resonanzfrequenz der Induktivitat
ermittelt
werden, dann kann
das
Messergebnis nach
folgender
Gleichung korrigiert werden:
L
x
=
l
M
fo
2
Lx
-
unbekannte
Induktivitat
Lm
mit der
Brucke
gemessene
Induktivitat
fo
=
Eigenresonanzfrequen2
der Spule
fM
*
Messfrequenz der
Brucke (int
1
kHz od. ext.
100
Hz ... 20
kHz)
2,2.5. Messung mit externer
Wechselspannungs-Speisung
Sollen Kapazitaten Oder
Induktivitaten bei
anderen als den internen
Messfrequenzen
gemessen werden, so
kann
ein
externer Sinus-Generator an
den Buchsen "Ext-AC"
auf der
Ruckseite des Gerates
angeschlossen werden.
Die
untere Frequenzgrenze von 100
Hz darf nicht
unterschritten werden,
da Betrieb bei
Frequenzen < 100
Hz
zu Defekten
im Gerat fuhren konnte.
Bei hoheren Frequenzen als 20
kHz sinkt die
Bruckenempfindlichkeit
und damit die
Messgenauigkeit.
Die Skalen
fur die Messung des
Verlustfaktors und der
Giite gelten nur fur
die internen
Messfrequenzen. Zur
Errechnung der
Werte bei abweichenden
Messfrequenzen konnen
folgende
Gleichungen benutzt
werden:
Bei
Kapazitatsmessung:
Taste "D" in
Ruhestand
DfM
=
Dt
kHz
’
1 kHz
Taste "D"
betatigt
DfM
=
Dio'O Kz
100 Hz
Bei
Induktivitatsmessung
Taste
"Q"
in Ruhestellung
1
Dl
kHz
1 kHz
Taste
"Q"
betatigt
QfM
=
Ql
kHz
1
kHz
DfM
bzw.
QfM
= gesuchter
Verlustfaktor
bzw. Giite
Dl
kHz
bzw.
Qf kHz
“
abgelesener
Verlustfaktor bzw.
Giite
fM
=
Messfrequenz