Das Modell WS-A550 ist zur Verwendung als modularer
Baustein in Subtieftöner-Anordnungen vorgesehen. Weil
WS-A550 außerordentlich klein ist, kann ein große
Anzahl von Boxen sehr nahe nebeneinander aufgestellt
werden,
und ihre Ausgänge summieren sich kohärent
bei Subtieftöner-Frequenzen. Bei Verwendung mehrerer
Boxen WS-A550 in kohärenten Subtieftöner-Anordnungen
ändern sich die Leistungsfähigkeiten glücklicherweise auf
dramatische Weise. (Siehe Abschnitt "Subtieftöner-
Anordnungen".)
Zum Zweck der Planung eines kleinen Systems sollten die
folgenden Faustregeln beachtet werden:
• Für eine Klangverstärkung über einen großen Bereich
bzw. für Wiedergabe-Verwendungszwecke sollte das
Subtieftönersystem in der Lage
sein,
einen Ausgang
zu liefern, der 20 dB größer als die durchschnittlichen
Betriebspegel der Hauptlautsprecher ist.
• Stets WS-SP2A mit den Boxen WS-A550 verwenden.
Ohne WS-SP2A werden die Wegamplitudengrenzen von
WS-A550 leicht überschritten. WS-A550 niemals ohne
WS-SP2A betreiben bzw. niemals einen Subtieftöner-
Prozessor eines anderen Fabrikats verwenden.
• Bei Verwendung mit einem Paar von RAMSA-
Lautsprecher- boxen des Modelles WS-A500 sind je nach
dem sehr niederfrequenten Programminhalt zwischen 4
und 8 Subtieftöner-Bausteine WS-A550 erforderlich.
• Bei Verwendung mit einem Paar von RAMSA-Laut-
sprecherboxen des Modelles WS-A80 ermöglichen
zwischen 2 und 4 Subtieftöner-Bausteine WS-A550 je
nach dem sehr niederfrequenten Programminhalt eine
geeignete Balance.
t Die mechanischen Wegamplitudengrenzen des WS-A550
sorgfältig berücksichtigen.
In
kleinen Anordnungen
beschränken die Wandler-Wegamplitudengrenzen den
maximalen akustischen Ausgang lange vor Erreichen
der thermischen Belastbarkeit der jeweiligen Anordnung.
Auf eine zu große Schwingamplitude zurückzuführender
Schaden tritt möglicherweise auf, wenn eine
unzureichende Anzahl von Subtieftöner-Bausteinen für
einen bestimmten Einsatz verwendet
wird.
Vermeidung von Störungen
Lautsprecher können bei der professionellen Anwendung
verschiedenen gefährlichen Signalen ausgesetzt werden, die
micht
zu dem Programm gehören. Einige dieser Signale
liegen außerhalb des hörbaren Frequenzbereichs und stellen
besondere Bediingungen dar, für die die Nennbelastbarkeit
nicht zutrifft. Es ist darauf zu achten, daß die Lautsprecher
diesen Signalen nicht ausgesetzt werden.
• Ultraschall und HF-Schwingungen — sehr hohe
Frequenzen (nicht hörbar) mit hoher Leistung können
die Schwingspulen erwärmen und zu Beschädigung
führen.
Da bei HF-Energie die Membran kaum
bewegt
wird,
wird auch keine Kühlluft erzeugt, so daß
die Schwingspulen bereits unter der Nennbelastbarkeit
(hörbare Frequenzbereich) beschädigt werden.
• Bandrauschen — Manche Analog-Tonbandmaschinen
gestatten schnelles Vor- und Rückspulen, wobei sich das
Band in Kontakt mit den Köpfen befindet. Dies führt zu
übermäßiger Hochfrequenzenergie bei hohen Pegeln, was
gefährlich für die Wandler
seün
kann.
• Akustische Rückkopplung — Akustische Rückkopplung
kann an Intensität zunehmen, bis die Leistungsverstärker
voll ausgesteuert
sind.
Diese Bedingung
ffirt
fast sicher
zu einem Versagen der Wandler.
• Schaltstörungen Die meisten Audio-Geräte mit niederem
Pegel (Mischstufen, Entzerrer, Signalverabeitung) weisen
Ausgänge auf, die nicht gegen interene Schaltstörungen
geschützt
sind.
Dadurch können mehrere Volt an
Schaltrauschen
(einschließGleichstrom
und HF) an die
Leistungsverstärker gelangen. Daher die
Leistungs-
verstärker immer zuletzt einschalten und zuerst aus-
schlafen,
um die Wandler vor diesen Signalen zu schützen.
• Anschlüsse — Alle Anschlüsse sollten bei niedrigem
Audio-Pegel ausgeführt werden, um Pegelspitzen
oder (noch schlimmer) elektrische Oszillationen durch
Erdungsschleifen oder Erdungsunterbrechungen zu
vermeiden.
• Allgemeine Instandhaltung — Den Arbeitsbereich der
Ausrüstung immer frei von Anschlußkabeln und Netzkabeln
halten,
um Stolpern oder unbeabsichtigtes Abtrennen zu
vermeiden.
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