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ROBBE HeliCommand 3A - Page 3

ROBBE HeliCommand 3A
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Erläuterung der Möglichkeiten
Grundsätzlich gibt es 3 verschiedene Betriebsarten:
LED rot = Autopilotfunktion abgeschaltet
LED gelb = Horizontal-Modus
LED
grün = Positions-Modus
Horizontal-Modus „
gelb
gelb“: Stellt den Hubschrauber bei Loslassen der Roll und
Nick Steuergeber in Horizontallage. Dies funktioniert absolut unabhängig von
der optischen Bodenbmeschaffenheit. Bei Hallen ug ist entweder dieser Mo-
dus zu wählen oder unbedingt der Hinweis auf Seite 33 zu beachten.
Positions-Modus „
grün“: Zusätzlich zum Horizontal-Modus wird auch die Po-
sition des Modells stabilisiert. Die stärkste Stabilisierung, für „automatisches“
Schweben und langsame Rund üge, arbeitet am effektivsten in ca. 0,5 ... 2
Meter Höhe über natürlichem Untergrund (Gras, Steine etc.). Bei Loslassen
der Roll- und Nick-Steuergeber wird der Hubschrauber aktiv auf Stillstand ab-
gebremst. Lediglich die Pitch /Gasfunktion muss weiterhin gesteuert werden.
Ein eventuelles langsames Abdriften des Modells in der Schwebe-Position
kann sehr einfach von Hand korrigiert werden. Für langsame Rund üge in Bo-
dennähe lässt sich mit kleinem Nick-Ausschlag eine Vorwärtsgeschwindigkeit
einstellen und mit dem Heck-Knüppel die Richtung wie beim Auto lenken.
Für rasche Rund üge oder in Höhen oberhalb ca. 5 m würde dieser Modus
wegen der eigenen Steuer-Aktionen des Autopiloten eher stören; hierfür ist auf
Horizontal-Modus „
gelb“ umzuschalten.
RIGID-Modus: Ist eine vierte Betriebsart im HeliCommand RIGID: Lagehal-
tende Stabilisierung („für paddellose Rotorköpfe“), die parallel zu den vorste-
hend beschriebenen 3 Modi arbeitet. Siehe Seite 5
Zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen Autopilot-Funktionen bietet der
HeliCommand die weiteren Funktionen Taumelscheiben-Mischer,
Heckrotorkreisel und Trimm-Automatik.
LED-Anzeige
10-11
10 11
Pilot-Kanal
Ein Anschluss dieses Zusatzkanals wird empfohlen, um im Flug zwischen den
3 Modi zu wählen, als auch die gewünschte Stabilisierungs-Stärke einzustel-
len. Es emp ehlt sich ein Schieberegler oder ein 3-Stufen-Schalter mit wähl-
baren Ausgabewerten zu verwenden. Je nach Modell muss die Emp ndlichkeit
angepasst werden.
Wird der Pilot-Kanal nicht am Empfänger angeschlossen, so gilt eine Vorein-
stellung, die werksseitig auf Positions-Modus mit +70% eingestellt ist, sich für
viele Modelle als Grundeinstellung eignet und über den PC-Adapter beliebig
geändert werden kann.
Heck-Kreisel
Der HeliCommand besitzt einen integrierten Piezo-Kreisel, der wahlweise in
Normal- oder Heading-Lock-Modus betrieben werden kann.
Die Emp ndlichkeitseinstellung und Umschaltung (Heading-Lock / Normal)
erfolgt über einen zweiten Zusatzkanal „AUX-Kanal“.
Wird der AUX-Kanal nicht am Empfänger angeschlossen, so wirkt die interne
Voreinstellung, die werkseitig auf ca. +65% Heading Hold festgelegt ist und
mittels des PC-Adapters geändert werden kann.
Bei Tendenz zum Pendeln: schnelleres Heckservo verwenden, oder die
Emp ndlichkeit verringern (AUX-Kanal oder PC). Der Kreisel eignet sich auch
für schnelle Digitalservos.
Per PC-Adapter sind weitere Einstellungen möglich, wie z.B Wegbegrenzung
und Pitch-zu-Heck-Mischung (die hinter dem Kreisel eingemischt wird und
daher auch bei Heading-Lock funktioniert); bei den Versionen 3D und RIGID
zusätzlich Experten-Einstellungen, wie z.B. Delay (Einrast-Verhalten) und
Haltebereich.
Alternativ zum integrierten Kreisel kann man einen externen Kreisel direkt am
Empfänger anschließen. Dabei ist folgendes unbedingt zu beachten:
1. Es dürfen keine Drehraten schneller als 400°/s vorkommen, sonst besteht
Gefahr erheblicher Störungen.
2. Wird später doch der interne Kreisel benutzt, so müssen vorher eventuelle
interne Auto-Trimmwerte gelöscht und die Kreisel-Wirk-Richtung geprüft
werden.
Schieber weiter zur Mitte vermindert die Emp ndlichkeit
und macht dieAutopilot-Korrekturen langsamer.
Gleichzeitig lässt sich dann der Autopilot schon mit
kleineren Steuer-Ausschlägen von Hand übersteuern.

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