EasyManua.ls Logo

ROBBE HeliCommand 3A - Page 4

ROBBE HeliCommand 3A
Print Icon
To Next Page IconTo Next Page
To Next Page IconTo Next Page
To Previous Page IconTo Previous Page
To Previous Page IconTo Previous Page
Loading...
12-13
12 13
Trimm-Automatik
Empfehlenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Funktioniert unabhängig
vom Autopilot und ist eine wesentliche Erleichterung für Anfänger und Pro s.
Hierzu benötigt man am Sender auf einem Zusatzkanal eine Taste oder einen
Kippschalter mit rückfedernder Moment-Funktion (bei manchen Sendern kann
hierzu auch der Lehrer-Schalter umprogrammiert werden). Der AUX-Kanal
muss per PC auf die Trimm-Funktion kon guriert werden. Während des Fluges
genügt ein kurzer Knopfdruck, um automatisch die Trimmung für Roll, Nick und
Gier zu erledigen. Dies bleibt gespeichert und kann beliebig wiederholt werden.
Der Automatik genügen ca. 8 Sekunden Schwebe ug, um korrekte Trimmwer-
te zu ermitteln. Diese werden bei Tastendruck sofort aktiviert. Die Trimmauto-
matik verbessert auch die Performance des eingebauten Heck-Kreisels, falls
der nötige neutrale Anstellwinkel des Heckrotors nicht gut justiert ist.
Zur Aktivierung wird per PC-Adapter der AUX-Kanal als Trimm-Eingang
kon guriert. (Der Heck-Kreisel-Eingang wird hierfür geopfert, was aber mit
PC-Adapter gut möglich ist, da dort die Kreisel-Emp ndlichkeit einstellbar ist).
Die Trimmung wird ausgelöst durch Wechsel des AUX-Signal auf + 100%
(> ca. 60%). Die gesendete Funktion ist an der LED durch rotes Flimmern
erkennbar (wenn zugeordnet).
Der Trimm-Kanal darf nicht durch andere eventuell im Sender programmierten
Geber-Aktionen belegt sein und unbemerkt ausgelöst werden können, und soll
nur im Flug betätigt werden (nicht zu verwechseln mit der SET-Taste).
Löschen der internen AutoTrimm-Werte: erfolgt durch Aufruf des Einstellmo-
dus (Seite 23) und dann neu Einschalten.
Failsafe
Bei FM / PPM wird ein Funk-Ausfall unverzögert durch folgende Aktionen
überbrückt: Roll, Nick, Gier auf neutral, Pitch auf letzte empfangene Stellung,
Stabilisierung auf Positionsmodus 65%.
Funk-Störungen kann das Failsafe nur teilweise eliminieren; für optimale Si-
cherheit empfehlen wir PCM-Anlagen.
Höhere Versionen des HeliCommand
HeliCommand 3D
Stabilisiert sowohl Normal uglage als auch Rücken uglage; in Rücken uglage
eingeschränkt auf Horizontal-Stabilisierung („
gelb“), weil die Positions-Haltung
(„
grün“) eine Sichtverbindung vom CCD-Sensor zum Boden benötigt.
Dies genügt, um Rückenschweben und Kunst ug erheblich zu erleichtern.
Bei CCD-Sensor-Richtung zum Himmel sind zwar Entstörungen gegen op-
tische Störein üsse vorgesehen. Sicherheitshalber sollte der Stabilisierungs-
modus zum Kunst- oder Rücken ug stets vorher von „
grün“ auf „gelb“ umge-
schaltet werden.
Dies ist besonders für Hallen ug wichtig! (Wie auch bei raschem Rund ug
oder Flug in großen Höhen.)
Weitere wichtige Hinweise: siehe „Tipps zum Fliegen“ Seite 32
HeliCommand RIGID
Für Rotorköpfe ohne Paddelstange ist nur der HeliCommand RIGID zulässig
und nur im aktivierten RIGID-Modus. Andernfalls könnte zwar unter Umständen
das Schweben funktionieren, aber es besteht die Gefahr, dass durch erhöhte
Wende-Raten eine interne Sensor-Übersteuerung mit erheblicher Störung des
Horizontal-Modus auftritt!
Alle Einstellmöglichkeiten sind über den PC-Adapter erreichbar und in der
HeliCommand-Einstellsoftware ausführlich erklärt, sofern man den Gerätetyp
HeliCommand RIGID ausgewählt hat. Ohne Einstellung per PC-Adapter ver-
hält sich der HeliCommand RIGID wie der „HeliCommand 3D“ (Seite 27).
HeliCommand Pro
Für besonders hochwertige Modellhubschrauber, sowie für industrielle
Hubschrauber und für kommerzielle Anwendung wie Film, Foto, und Vermes-
sungs-Aufgaben, etc. ist die Pro -Ausführung des HeliCommand vorgese-
hen. Sie ist für höchste Präzision ausgelegt und besitzt weitere wesentliche
Bordinstrumente, u.a. Zusatz-Optiken zur redundanten Abdrift-Erkennung,
größere Flughöhen sowie Höhen-Stabilisierung.
Mehr Informationen unter: www.HeliCommand.com
14-15
14 15
Kurzanleitung - Das Wichtigste
Einstellung und Fliegen wurde auf größtmögliche Einfachheit ausgelegt.
Angesichts der komplexen Funktionen eines Hubschraubers sollte man sich
als „Heli-Einsteiger“ aber unbedingt von einem hubschraubererfahrenen
„Kollegen“ beim ersten Ein iegen helfen lassen.
Alle mit
markierten Stellen in der Anleitung sind besonders wichtig und
auch für Pro s zu beachten!
Einbau
Unbedingt eine elektrisch leitende Verbindung als Potentialausgleich
zwischen Heckrohr, Motorgehäuse und Chassis herstellen
je höher der Einbau-Ort, desto ruhiger ist der Positions-Modus in
Bodennähe und desto besser die Emp ndlichkeits-Einstellung.
Einbaulage senkrecht mit ungehinderter Sicht des Sensors zum Boden und auf
sicheren Halt achten!
wichtige Hinweise für Verbrenner-Helis und ausführliche Einbau-Tipps:
siehe Seite 19
Sender
Es dürfen keine Mischfunktionen für Nick, Roll und Heck-Servo aktiv sein,
sondern stets Einzelservo (H1)-Modus, da der HeliCommand stets mit seinem
internen Mischer arbeitet.
Kon gurieren
Zur Abstimmung auf Modell und RC-Anlage ist eine einmalige Kon guration
erforderlich (Seite 23).
Außer es passt die werkseitige Einstellung (Seite 22).
Auf jeden Fall müssen vor dem Erst ug sowohl die Steuer-Richtungen, als
auch die Sensor-Richtungen in allen 3 Achsen geprüft werden ! (Seite 28)
Einschalten
Unmittelbar nach dem Einschalten läuft im HeliCommand ein Selbsttest
(LED blitzt 8x)
Währenddessen muss der Hubschrauber waagerecht und absolut still stehen.
Rotes Dauerblinken der LED = Fehlermeldung (siehe Seite 8).
Starten
Nicht starten bevor sich die Servos bewegen lassen! Steuerprobe ist deshalb
wichtig, weil das Gas-Servo bzw. der Motorregler auch dann startbar wäre,
wenn alle anderen Servos noch kein Signal erhalten und sich nicht steuern
lassen - z.B. weil der Selbsttest noch läuft oder ein Fehler erkannt wurde.
Fliegen
Bitte grundsätzlich die Vorsichtsmaßnahmen beachten (Seite 36).
Insbesondere darf der iegende Hubschrauber auch bei eingeschaltetem
Positions-Modus nie unbeobachtet gelassen werden, da jederzeit mit
gelegentlichem Driften oder Störein üssen gerechnet werden muss.
• Hallen ug: Beachten Sie unbedingt die Hinweise auf Seite 33
Kein Akro(3D)-Flug oder Rückenlage mit der 3A-Version. Siehe Seite 34
Modelle ohne Stabistange dürfen nur mit der RIGID-Version und nur bei
aktiviertem RIGID-Modus stabilisiert werden, siehe Seite 34
Durch Funkstörungen, Fremd-Sender, etc. verursachte Abstürze
können trotz integriertem Failsafe und der Stabilisierung nicht
100%-ig vermieden werden.
Wir empfehlen PCM-Anlagen und sorgfältige Prüfung der Antennenführung.
Harte Belastungen, Vibrationen und Alterung können naturgemäß die
Genauigkeit mindern und eine Neueinstellung der werkseitigen Kalibrierung
und Temperatur-Kompensationen erfordern, um beste Genauigkeit zu erhalten.
Dies ist durch den Robbe-Service möglich.

Related product manuals