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Sony ZRD-CH12D - Sicherheitsmaßnahmen zur Umgebung beim Anschauen von 3 D-Bildern; Sicherheitsmaßnahmen hinsichtlich der Beeinträchtigung von Medizinprodukten; Sicherheitsmaßnahmen zu VIMS (visuell ausgelöste Übelkeit) und posturaler Instabilität

Sony ZRD-CH12D
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DE
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Flimmern oder Flackern im Licht bestimmter
Leuchtstoffröhren oder LED-Leuchten o. Ä.
Beim Anschauen von 3D-Bildern mit der 3D-Brille
im Licht bestimmter Leuchtstoffröhren oder LED-
Leuchten ist möglicherweise ein Flimmern oder
Flackern zu bemerken.
Bei einigen wenigen Menschen kann dieses
Flimmern bzw. Flackern einen epileptischen Anfall
auslösen oder zu einer Ohnmacht führen
(Lichtempfindlichkeit).
Wenn der Betrachter ein solches Flimmern oder
Flackern bemerkt, ist die 3D-Brille SOFORT
abzunehmen und es dürfen keine 3D-Bilder mehr
betrachtet werden.
Dieses Flimmern oder Flackern kann selbst bei
Personen, die noch nie zuvor an Anfallkrankheiten
oder epileptischen Anfällen gelitten haben,
unerwartet epileptische Symptome oder Anfälle
auslösen.
Sollten bei der Nutzung der 3D-Brille folgende
gesundheitlichen Beschwerden auftreten, ist die
3D-Brille SOFORT abzunehmen und es dürfen
keine 3D-Bilder mehr betrachtet werden.
Empfehlen Sie dem Betrachter bei folgenden
Symptomen, einen Arzt aufzusuchen: Schwindel,
Sehstörungen, Augen- oder Muskelzuckungen,
Bewusstseinsverlust, Desorientierung, Anfälle,
unwillkürliche Bewegungen oder Krämpfe.
Schalten Sie solche Lichtquellen bei Nutzung von
3D-Brillen also nicht ein.
Informieren Sie unbedingt auch den
Auftragnehmer, der mit den Installations- oder
Wartungsarbeiten betraut wurde, über diese
Auswirkungen.
Die Display-Einheit nutzt starke Magneten.
In manchen Bereichen beträgt die magnetische
Flussdichte wahrscheinlich mindestens 300 mT,
wenn bei Installations- oder Wartungsarbeiten
Oberflächen berührt werden.
Dadurch können Medizinprodukte wie
Defibrillatoren, Herzschrittmacher und
programmierbare Shuntventile zur Behandlung
von Hydrozephalus schwerwiegend beeinträchtigt
werden.
Halten Sie Personen, die solche Medizinprodukte
nutzen, von Bereichen fern, in denen Installations-
und Wartungsarbeiten ausgeführt oder Display-
Einheiten aufbewahrt werden.
An der Anzeigeoberfläche kann auch
magnetischer Streufluss auftreten, der Nutzer von
Medizinprodukten gegebenenfalls beeinträchtigt,
wenn sie sich der Display-Einheit nähern.
Ergreifen Sie je nach den
Installationsbedingungen Maßnahmen wie das
Aufstellen von Warnhinweisen.
Informieren Sie unbedingt auch den
Auftragnehmer, der mit den Installations- oder
Wartungsarbeiten betraut wurde, über diese
Auswirkungen.
Je nach angezeigten Inhalten, Display-Größe und
Betrachtungsposition (Abstand) kann ein
Betrachter VIMS-Symptome wie posturale
Instabilität und Übelkeit verspüren.
Solche VIMS-Symptome sind nach einer gewissen
Zeit möglicherweise noch schwerwiegender als
hrend oder unmittelbar nach dem Betrachten
der Inhalte. Ergreifen Sie Maßnahmen wie das
Aufstellen von Warnhinweisen.
Zudem kann die Verschiebung in eine Richtung in
einem großen Bildbereich posturale Instabilität
verursachen. Achten Sie genau auf die
angezeigten Inhalte und die Installationsposition
(Ausrichtung), wenn das Produkt an einem Ort
installiert wird, an dem es von Treppen,
Rolltreppen, Absätzen oder anderen bei posturaler
Instabilität potenziell gefährlichen Stellen aus
eingesehen werden kann.
Sicherheitsmaßnahmen zur Umgebung
beim Anschauen von 3D-Bildern
Sicherheitsmaßnahmen hinsichtlich der
Beeinträchtigung von Medizinprodukten
Sicherheitsmaßnahmen zu VIMS (visuell
ausgelöste Übelkeit) und posturaler
Instabilität

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