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CSM 57 18-EC
c) Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke
des Werkstücks an. Es sollte weniger als
eine volle Zahnhöhe unter dem Werkstück
sichtbar sein.
d) Halten Sie das zu sägende Werkstück
niemals in der Hand oder über dem
Bein fest. Sichern Sie das Werkstück an
einer stabilen Aufnahme. Es ist wichtig,
das Werkstück gut zu befestigen, um die
Gefahr von Körperkontakt, Klemmen des
Sägeblattes oder Verlust der Kontrolle zu
minimieren.
e) Halten Sie das Elektrowerkzeug an
den isolierten Griffflächen, wenn
Sie Arbeiten ausführen, bei denen
das Einsatzwerkzeug verborgene
Stromleitungen oder die eigene
Anschlussleitung treffen kann.
Kontakt mit einer spannungsführenden
Leitung setzt auch die Metallteile des
Elektrowerkzeugs unter Spannung und
führt zu einem elektrischen Schlag.
f) Verwenden Sie beim Längsschneiden
immer einen Anschlag oder eine gerade
Kantenführung. Dies verbessert die
Schnittgenauigkeit und verringert die
Möglichkeit, dass das Sägeblatt klemmt.
g) Verwenden Sie immer Sägeblätter in
der richtigen Größe und mit passender
Aufnahmebohrung (z. B. rautenförmig
oder rund). Sägeblätter, die nicht zu
den Montageteilen der Säge passen,
laufen unrund und führen zum Verlust der
Kontrolle.
h) Verwenden Sie niemals beschädigte
oder falsche Sägeblatt-Unterlegscheiben
oder -Schrauben. Die Sägeblatt-
Unterlegscheiben und -Schrauben wurden
speziell für Ihre Säge konstruiert, für
optimale Leistung und Betriebssicherheit.
Rückschlag - Ursachen
und entsprechende
Sicherheitshinweise
–
Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion
infolge eines hakenden, klemmenden oder
falsch ausgerichteten Sägeblattes, die dazu
führt, dass eine unkontrollierte Säge abhebt
und sich aus dem Werkstück heraus in
Richtung des Bedienperson bewegt.
–
Wenn sich das Sägeblatt in dem sich
schließenden Sägespalt verhakt oder
verklemmt, blockiert es, und die Motorkraft
schlägt die Säge in Richtung der
Bedienperson zurück.
–
Wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht
oder falsch ausgerichtet, können sich die
Zähne der hinteren Sägeblattkante in der
Holz-Oberfläche verhaken, wodurch sich das
Sägeblatt aus dem Sägespalt heraus bewegt
und die Säge in Richtung der Bedienperson
zurückspringt.
Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen
oder fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er
kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen,
wie nachfolgend beschrieben, verhindert
werden.
a) Halten Sie die Säge fest und bringen
Sie Ihre Arme in eine Stellung, in der
Sie die Rückschlagkräfte abfangen
können. Halten Sie sich immer seitlich
des Sägeblattes, nie das Sägeblatt in
eine Linie mit Ihrem Körper bringen.
Bei einem Rückschlag kann die Kreissäge
rückwärts springen, jedoch kann
die Bedienperson durch geeignete
Vorsichtsmaßnahmen die Rückschlagkräfte
beherrschen.
b) Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie
die Arbeit unterbrechen, schalten Sie die
Säge aus und halten Sie sie im Werkstoff
ruhig, bis das Sägeblatt zum Stillstand
gekommen ist. Versuchen Sie nie, die
Säge aus dem Werkstück zu entfernen
oder sie rückwärts zu ziehen, solange
das Sägeblatt sich bewegt, sonst kann
ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln
und beheben Sie die Ursache für das
Verklemmen des Sägeblattes.
c) Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück
steckt, wieder starten wollen, zentrieren
Sie das Sägeblatt im Sägespalt und
überprüfen Sie, ob die Sägezähne nicht
im Werkstück verhakt sind. Verhakt das
Sägeblatt, kann es sich aus dem Werkstück
heraus bewegen oder einen Rückschlag
verursachen, wenn die Säge erneut
gestartet wird.
d) Stützen Sie große Platten ab, um das
Risiko eines Rückschlags durch ein
klemmendes Sägeblatt zu vermindern.
Große Platten können sich unter ihrem
Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen