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ARBEITSTECHNIK
Bedienelemente
Gashebel
Der Gashebel befi ndet sich in der MItte am oberen Ge-
stänge. Beim Start des kalten Motors Gashebel nach vorn
drücken und den Chokehebel am Vergaser in vollständig
geöffneter Position lassen. Nach dem Start den Chokehe-
bel langsam in die Betriebsposition bringen. Choke beim
Start eines warmen Motors nicht verwenden. Die Drehzahl
und der Betrieb von Vorschubwalze und Spindel sind von
der Motordrehzahl abhängig.
Spindel-Kupplungshebel
Der Spindel-Kupplungshebel (A) befi ndet sich in der
ausgekuppelten Position. Die Messerwalze wird durch
das Ziehen des Hebels zum Gestänge eingekuppelt.
Beim Loslassen des Hebels wird die Messerwalze wieder
ausgekuppelt.
Kupplungshebel für Antrieb
Der Kupplungshebel für den Antrieb (C) befi ndet sich in
der ausgekuppelten Position. Durch Ziehen des Hebels
zum Gestänge wird die Vorschubwalze eingekuppelt. Beim
Loslassen des Hebels wird die Vorschubwalze wieder
ausgekuppelt.
Starthandgriff
Der Motor wird durch Ziehen des Startgriffs gestartet.
Mit der rechten Hand den Starthandgriff fassen und das
Startseil langsam herausziehen, bis ein Widerstand spürbar
wird (die Starthaken greifen), und dann schnell und kräftig
ziehen. Das Startseil niemals um die Hand wickeln.
Gestänge
Die Kupplungshebel und -seile sind ab Werk am oberen
Gestänge befestigt. Oberes Gestänge mit den mitgelie-
ferten Schrauben am Gerät befestigen. Der Aufsatz am
unteren Gestänge muss dabei in den Einschub des oberen
Gestänges geführt werden. Die Höhe und Postion des Ge-
stänges kann durch Bewegung des oberen Gestänges im
Einschub an die individuellen Anforderungen der Bediener
angepasst werden (verstellbar bei gelösten Schrauben).
Schrauben und Muttern an der gewünschten Position
festziehen.
Einstellung der Schnitthöhe
Die Schnitthöhe wird durch die Position der vorderen und
hinteren Walze bestimmt. Sie kann zwischen 7 und 30 mm
mit Hilfe eines Kunststoff-Stellrads (2 Stellräder beim Golf-
Modell) eingestellt werden. Bei Drehung im Uhrzeigersinn
wird die Schnitthöhe erhöht, beim Drehen gegen den
Uhrzeigersinn reduziert. Wenn eine bestimmte Schnitthöhe
gewünscht ist, muss der Abstand von der tiefsten Stellung
des Messers bis zur Verbindungslinie zwischen den beiden
Walzen (durch Anlegen eines Bretts o. ä.) gemessen
werden.
Abstand zwischen Messerwalze und Untermesser
Der Abstand zwischen dem Untermesser und der Mes-
serwalze muss regelmäßig kontrolliert werden. Darüber
hinaus ist es für ein optimales Schnittergebnis, einen
geringen Stromverbrauch und eine möglichst lange Halt-
barkeit erforderlich, dass die Messer regelmäßig geschliffen
werden. Folgende Aufgaben sollten vor jedem Mähvorgang
durchgeführt und alle zwei bis drei Betriebsstunden bzw.
bei nachlassender Schnittleistung wiederholt werden.
Mähsystem
Abstand zwischen Messerwalze und Untermesser mit ei-
nem 0,05 mm starken Abstandsstück prüfen. Messerwalze
vorsichtig von Hand drehen und dabei prüfen, ob das
Messer das Abstandsstück an allen Positionen berührt.
Abstandsstück fl ach an das Untermesser halten.
Wenn die Position korrigiert werden muss, wie folgt
vorgehen:
Einstellschraube (A) abwechselnd an beiden Enden im
Uhrzeigersinn drehen und dabei die Messerwalze drehen
und prüfen, ob das auf dem Untermesser liegende
Abstandsstück die Messer der Messerwalze auf der kom-
pletten Länge leicht berührt. Eventuell Korrekturen an der
Position der Einstellschraube (A) vornehmen und Prüfung
wiederholen.
ACHTUNG! Zwischen der Messerwalze und dem Unter-
messer ist ein Abstand von 0,05 mm für einen sauberen
Schnitt erforderlich. Außerdem verursacht die Messerwalze
bei diesem Abstand weniger Lärm bei der Drehung. Die
Nyloc-Muttern (B) und (C) des Lagergehäuses dürfen nicht
angezogen werden.
Bei unsauberem Schnitt muss das Untermesser nach-
geschliffen werden. Das Nachschleifen muss von einer
Servicewerkstatt mit einem entsprechenden Schleifgerät
vorgenommen werden. Bei besonders starker Abnutzung
müssen auch die Messer der Messerwalze nachgeschliffen
werden.
Grasfangbox
Beim Anbringen oder Abnehmen des Grasfängers muss
der Motor immer abgestellt werden. Der Rasenmäher
kann mit und ohne Grasfänger betrieben werden. In der
Regel wird ohne Grasfänger eine höhere Rasenqualität
erzielt, weil dabei das Gras mehrmals geschnitten wird.
Zum Anbringen des Grasfängers den Korb vor dem Mäher
platzieren und am vorderen Handgriff sowie am oberen
Ende festhalten. Haken des Grasfängers in die Vorrich-
tung am Gestänge des Mähers einhängen. Grasfänger in
die endgültige Position absenken und prüfen, ob er auf
gleicher Ebene mit dem Mäher liegt. Zum Abnehmen wird
der Grasfänger aus der Halterung herausgehoben und
dafür ebenfalls am vorderen Griff und am oberen Ende
festgehalten.
7 - 30 mm
A
C
B
0.05 mm
C