Bei besonders lauten Schallquellen bzw.
besonders kleinen Aufnahmeabständen kann
der auf die Membran auftreffende Schalldruck
erheblich sein und das elektrische
Ausgangssignal des Wandlers so hoch werden
lassen, dass die nachfolgende
Impedanzwandler-/Verstärkerstufe übersteuert
wird und so zu hörbaren Verzerrungen führt.
Zur Vermeidung dieser Gefahr können Sie am
Mikrofonschaft eine Vorabschwächung um
10 dB (ca. 1:3) bzw. 20 dB (ca. 1:10)
einschalten.
Tieffrequente Rumpel- oder Windgeräusche
von normalerweise nicht als störend
wahrgenommenen Quellen wie Klimaanlagen,
Verkehrslärm, Gebäudegeräusche, etc.
kommen bei einer Aufnahme sehr deutlich
zum Vorschein und können deshalb sehr
störend wirken. Zur Vermeidung dieser Gefahr
können Sie am Mikrofonschaft ein Tiefenfilter
einschalten. Sie können das Filter je nach
Stör- und Nutzsignalspektrum von der
Linearstellung auf die Grenzfrequenz von
75 Hz oder 150 Hz einstellen. Die Steilheit des
Tiefenfilters beträgt in beiden Fällen
12 dB/Oktave (ca. 1:4) nach unten.
Vorabschwächung
dB
-20
0
-10
Bassabschwächung
150 Hz
lin
75 Hz