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epro CON 011 - Page 17

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Page 17
Direction for Use (GB) / Gebrauchsanleitung (D)
Converter CON 011
Gebrauchsanleitung
Anschluss gemäß Fig 6 über je eine Sicherheitsbarriere zum Beispiel mit den Barrieretypen der
Fa Stahl:
Versorgungsstromkreis: Typ 9001/00280/085/101
Messstromkreis: Typ 9001/00280/020/101
Die Sicherheitsbarrieren müssen außerhalb des explosionsgefährdeten Bereichs in Gehäusen
oder Messschränken untergebracht werden, die mindestens der Schutzart IP 20 nach DIN 40
050 entsprechen.
Zur Erzielung des Potentialausgleichs müssen die Schutzleiteranschlüsse
(Befestigungsbolzen, intern mit Klemme 2 leitend verbunden) über eine
Potentialausgleichsleitung mit den entsprechenden Schutzleiteranschlüssen innerhalb des
explosionsgefährdeten Bereichs verbunden werden. Die Montageschiene für die
Sicherheitsbarrieren soll isoliert errichtet werden.
Die Potentialausgleichsleitung ist nach VDE 0100 ’ 9 N, Tafel 2 und ’ 21 Nb 1.1 bis 1.4 zu
bemessen: Mindestquerschnitt 1,5 mm@ Cu. Die Anschlussklemmen dieser
Sicherheitsbarrieren fassen Leiterquerschnitte bis 2,5mm@.
Die Gesamtkapazität wird aus der Summe der Kapazitäten am Sensoreingang (siehe techn.
Daten Abschn. 2.5.6), am Messausgang (zwischen Out, und Schirm) sowie am
Speiseeingang (–24 V, und Schirm) berechnet. Die Kapazität des Sensorkreises beträgt max.
1,2 nF (Kabellänge 10 m). Die maximal zulässige Gesamtleitungskapazität der
Verbindungsleitungen zwischen Konverter und Sicherheitsbarrieren beträgt damit für die
Explosionsgruppen IIC: C
L
max = 49 nF und für IIB: C
L
max = 616 nF (Ader gegen Ader und
Ader gegen Schirm). Die zulässige Leitungsinduktivität der Verbindungsleitungen zwischen
Konverter und Sicherheitsbarrieren beträgt L
L
max = 1,6 mH für IIC bzw. L
L
max = 8 mH für IIB.
Für die folgenden Kabeltypen ergibt sich daraus die zulässige Leitungslänge I zwischen
Sicherheitsbarriere und Signalumformer:
Explosionsgruppe: IIC IIB
Kabel LiYCYCY 2x2x0,25 und
Messleitung PT 1492/00 mit C = 2 x 150nF/km Lmax = 163 m > 1000 m
Leitungen niedriger Kapazität C = 2 x 60nF/km, Lmax = 408 m > 1000 m
z. B. Li2YCY (TP)
Bei sehr langen Leitungen zwischen Sicherheitsbarrieren und Meßverstärker kann durch den
Längswiderstand der Sicherheitsbarriere (1510 Ω) und durch die Leitungskapazität die obere
Grenzfrequenz herabgesetzt werden:
3dB bei f = 2kHz und C
L
= 50nF, entsprechend 330m Leitung mit 150nF/km
1dB bei f = 2kHz und C
L
= 25nF, entsprechend 165m Leitung mit 150nF/km
!
Beim Betrieb des Signalkonverters CON 011 in explosionsgefährdeten
Bereichen ist die Montage so durchzuführen, dass der Konverter keinen
Schlägen oder Stößen ausgesetzt ist und dass Reibung von metallischen
Teilen am Gehäuse vermieden wird.
Die Gefahr einer statischen Aufladung der Kunststoffteile des Gehäuses besteht nicht, da das
Gehäuse am Einsatzort fest installiert wird und dort auch nicht gereinigt werden darf.