EasyManua.ls Logo

epro CON 011 - Gegenseitige Beeinflussung Zweier Messketten

Default Icon
31 pages
Print Icon
To Next Page IconTo Next Page
To Next Page IconTo Next Page
To Previous Page IconTo Previous Page
To Previous Page IconTo Previous Page
Loading...
Page 19
Direction for Use (GB) / Gebrauchsanleitung (D)
Converter CON 011
Gebrauchsanleitung
Durch Verschieben des Aufnehmers mit Halterung den Nennabstand zwischen Aufnehmer und
Messobjekt so einstellen, dass das Ausgangssignal den gewünschten Kennlinienpunkt erreicht:
12V (4...20V) bzw. –10V (2...18V) ±0,05V für symmetrische Bewegungen um den
Mittelpunkt (s. Fig 3, A
ce
)
den unteren Messbereichsendwert (= Minimalabstand) –4 (4...20V) bzw. –2V (–2...18V)
für einseitige Bewegung nach höheren Werten (größerer Abstand) (Fig 3, A
min
)
den oberen Messbereichsendwert (= Maximalabstand) 20V (4...20V) bzw. –18V
(
–2...18V) für einseitige Bewegung nach geringeren Werten (kleinerer Abstand) (Fig 3,
A
max
)
oder einen anderen Wert innerhalb des Messbereichs wenn verschieden große
Bewegungen in beiden Richtungen zu messen sind (unsymmetrische Messbereiche).
In der richtigen Position den Halter gut festsetzen. Schrauben bzw. Muttern gegen losrütteln
sichern. Der Aufnehmer muss senkrecht zur Messobjektoberfläche stehen.
2.3.4 Gegenseitige Beeinflussung zweier Messketten.
Sind zwei Wirbelstromaufnehmer dicht beieinander montiert, so können sich diese gegenseitig
beeinflussen und fehlerhafte Messwerte liefern. Dieses kann z.B. der Fall sein bei einer
Wellenschwingungsmessung mit zwei PR 6423 Sensoren unter 90° an einer Welle mit einem
Durchmesser 100mm, oder bei Wellenverlagerungsmessungen mit Aufnehmern in
Tandemanordnung, bei Kegel und Doppelkegelmessung.
In diesem Fall ist zur Änderung der Trägerfrequenz bei einem der beiden Konverter die Brücke
J1 zu öffnen (z.B. mit Seitenschneider trennen). Die Messkette muss daraufhin
nachkalibriert werden, siehe Abschn. 2.3.5.
2.3.5 Nachkalibrierung des Konverters (nur in Sonderfällen erforderlich)
Der Abgleich erfolgt mittels einer Messeinrichtung mit Mikrometer entsprechend Fig 9.
STOP
Löten am Konverter nur bei ausgeschalteter Speisespannung.
!
Zum Ändern des Ausgangsspannungsbereichs von 2....18V auf 4....20V
die Drahtbrücke J2 öffnen. Die Linearität wird dadurch nicht beeinträchtigt, ein
Neuabgleich ist nicht erforderlich.
Das Öffnen von Drahtbrücke J1 erhöht die Oszillatorfrequenz des Konverters um ca. 250 kHz,
eine Nachkalibrierung der Messkette entsprechend folgender Anweisung wird damit
erforderlich. Die Lage der Bauteile ist aus Fig 2 ersichtlich.