Treppenhauszentrale THZ
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Betrieb
2.2 Eigenschaften
à Steuerung elektromotorischer 24-V-DC-Antriebe für den Rauch- und Wärmeabzug im Brandfall
à Steuerung einer kontrollierten natürlichen Lüftung
à Verarbeitung von Auslösesignalen manueller und automatischer Brandmelder und Brandmeldeanlagen
à Manuelle und automatische Lüftungssteuerung (über Lüftungstaster, Wind-Regen-Sensoren,
Raumtemperatur-Sensor usw.)
à Weitergabe aller wichtigen Betriebszustände an externe Auswertekomponenten
à Möglichkeit für Wartung und Konguration
à NRA/RWA-Betrieb bei Ausfall der Netzspannungsversorgung über Akkus
à Leitungsüberwachung aller angeschlossenen manuellen und automatischen Melder sowie der
Antriebsleitungen
à Optische Betriebs- und Störmeldungen für eine schnelle Fehlerlokalisierung
à Digitale Speicherung wichtiger Betriebszustände und der Serviceeinstellungen
à Temperatursensor für temperaturabhängige Akku-Ladung
3 Betrieb
3.1 Betrieb Allgemein
WARNUNG!
Lebensgefahr bei Funktionsstörungen im Brandfall, da die Rettungswege verrauchen können.
Die Anlage muss störungsfrei funktionieren.
X
Alle Störungen sofort beheben lassen.
X
Wenn die gelbe Störanzeige des RWA-Tasters leuchtet, sofort die zuständige Stelle informieren.
Störungen der Anlage müssen umgehend beseitigt werden.
X
Sicherstellen, dass der Bediener der Anlage mindestens in die im Folgenden beschriebenen Betriebsarten
eingewiesen wird.
Manuelles Auslösen bei Alarm (NOT-AUF)
X
Scheibe am RWA-Taster einschlagen und Alarmtaster betätigen.
Manuelles Önen und Schließen der Lüftung
X
An Lüftungstaster oder Lüftungssteuereinrichtung Taste AUF oder ZU drücken.
à Bei Selbsthaltung reicht ein kurzer Tastendruck von ca. 1 s (kein Dauerkontakt).
Durch Drücken der Gegentaste kann der Vorgang gestoppt werden.
à Bei Totmann-Betrieb önet oder schließt die Lüftung nur, solange der Taster gedrückt wird.
Automatisches Önen und Schließen (z. B. Wind-Regen-Steuerung) ist der manuellen Betätigung übergeordnet.
3.2 Lüftungsbetrieb
Fenster önen und schließen
Die Fenster sind in Lüftergruppen eingeteilt. Für die Lüftergruppe gibt es einen oder mehrere Lüftertaster, mit
denen die Fenster der Lüftergruppe gemeinsam geönet und geschlossen werden können.
Önungsweitenbegrenzung
Der Servicetechniker kann für die Lüftergruppe eine zeitgesteuerte Önungsweitenbegrenzung der Fenster
vorgeben. Wenn die Antriebe über die Lüftertaster ein Auf-Signal erhalten, stoppen sie nach der vorgegebenen
Önungszeit. Eine weiteres Önen der Fenster ist erst möglich, nachdem die Taste Zu betätigt wurde.
Die Önungsweitenbegrenzung ist nur im Lüftungsbetrieb wirksam, nicht während eines Feueralarms.
Regen-/Windsteuerung
Wenn eine Regen-/Windsteuerung angeschlossen ist, werden bei Regen oder starkem Wind alle Fenster ge-
schlossen. Die Lüftertaster sind dann außer Betrieb.