EINSPULEN der Filme
35, 60 und 70 mm
1. Stellen Sie das Einspulgerät mit dem Spiral-
einsatz auf einen Arbeitstisch oder eine an-
dere ebene Unterlage.
2. Lösen Sie die Rändelmutter des Spiralenein-
satzes und heben Sie die schwarze Druck-
platte (Abb. 1) und die obere Spirale ab
Von jetzt ab müssen alle Arbeiten im
Dunkelraum durchgeführt werden!
3. Stecken Sie die Kameraspule mit dem Belich-
teten Film (Schichtseite nach innen!) wie in
Abb. 2 auf den Filmteller.
4. Wölben Sie den Filmanfang durch leichten
seitlichen Druck und führen Sie den Film
durch die Einspulschablone hindurch bis zur
Achse des Spiraleinsatzes. Die Metallklam-
mer an der Achse muß dabei nach oben wei-
sen.
5. Befestigen Sie den Filmanfang an der Achse
durch Zudrücken der Metallklammer (Beach-
ten Sie den Filmverlauf in Abb. 3).
6 Achten Sie darauf, daß sich die Stellung der
unteren Spirale nicht verändert, bis der Ein-
satz fest verschraubt ist. Setzen Sie die
obere Spirale auf und drehen Sie diese so
lange, bis der Arretierungsstift in die Achse
einrastet. Die Spiralenanfänge liegen nun ge-
nau übereinander, und die Spiralen liegen
zueinander planparallel.
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Abb. 1
Abb. 2
Abb. 3
7 Legen Sie die schwarze Druckplatte (Profil-
fläche nach unten) auf die obere Spirale und
verschrauben Sie den Spiraleneinsatz handfest
mit der Rändelmutter.
8 Führen Sie die Kurbel in die Achse des Spiral-
einsatzes ein und drehen Sie zügig in Rechts-
richtung. So spult sich der Film automatisch ein.
9. Ist die gesamte Filmlänge eingespult, heben Sie
den Spiraleneinsatzan der schwarzen Rändel-
mutter senkrecht von der Einspulvorrichtung ab
(Abb. 4).
Heben Sie den Einsatz nicht an den Spira-
len an; drücken Sie auch nicht seitlich auf
den eingespulten Film.
10 Schieben Sie das Kunststoffrohr von unten her
durch die Achse des Spiraleinsatzes und klem-
men es mit leichtem Druck fest. Das Kunststoff-
rohr dient während des Verarbeitungsprozesses
als Handhabe zum Bewegen und Weiter-
transportieren des Einsatzes (Abb. 5).
Wichtig! Verwenden Sie zum Filmeinspulen
nur völlig trockene Spiraleneinsätze!
Abb. 4
Abb. 5
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