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0698-050 B70V/B70V-SR - 04/19
Ein Verbiegen des Pumpwerks durch mechanische
Belastung schränkt die Funktion und die Lebensdauer
ein. Druck- und Zugkräfte am Auslaufstück sind deshalb
zu vermeiden .
Das Biegemoment M
B
ist auf 50 Nm zu begrenzen.
Es muss gewährleistet sein, dass die Pumpe nicht tiefer
als bis zum Auslaufstutzen eintaucht .
Man spricht von Trockenlauf, wenn die Pumpe absolut
keine Flüssigkeit fördert. Trockenlauf muss vermieden
werden . Dies ist durch Beaufsichtigung
oder technische Hilfsmittel wie z.B. Strömungswächter
zu erreichen.
Um beim Fördern das Eintreten von Luft zu verhindern,
muss mindestens der Ansaugstutzen vom Förderme-
dium vollständig bedeckt sein. Bei hochviskosen Pro-
dukten ist außerdem zu beachten, dass die Bildung von
Saug-trichtern verhindert wird.
Die Exzenterschneckenpumpe B70V/B70V-SR ist
eine positive Verdrängerpumpe. Sie darf nicht
gegen geschlossene Absperrorgane wie Zapfpi-
stole, Ventile usw. betrieben werden. Der zu
große Druckaufbau kann zu Schäden führen.
Folgender Maximaldruck darf nicht überschritten wer-
den:
Pumpwerk B70V
12.1
B70V
25.1
B70V
25.2
B70V
50.1
B70V
75.1
Maximal-
druck
6 bar 8 bar 10 bar 8 bar 8 bar
Die Verwendung eines Bypassventils mit Rückströmlei-
tung wird dringend empfohlen. Dann wird der Maxi-
maldruck durch das Bypassventil begrenzt.
Es ist ratsam, das Pumpwerk nach dem Fördern aggres-
siver, klebender, auskristallisierender oder verschmutz-
ter Flüssigkeiten zu entleeren, zu spülen und zu reini-
gen. Tritt unterhalb des Pumpenmotors Lecküssigkeit
aus, so ist die Pumpe umgehend abzuschalten und
instandzusetzen .
(Stopfbuchse: nachziehen bzw. Packung wechseln,
Gleitringdichtung: instandsetzen bzw. Austauschen.)
Die einfachwirkende Gleitringdichtung ist drehrich-
tungsabhängig. Sie darf daher nie entgegen dem vom
Werk angebrachten Drehrichtungspfeil betrieben
werden.
Einfachwirkende Gleitringdichtungen erfordern in der
Regel keine weiteren Zusatzeinrichtungen und sind nur
beim Austreten größerer Leckagemengen zu überprü-
fen und ggf. auszutauschen.
Tritt aus den Önungen in der Laterne Förderüssigkeit
aus, so muss mit einem Rundbolzen die Lochmutter der
Stopfbuchsbrille durch die Rechtsdrehung nachgestellt
werden.