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Rossi TX Series - Schutzmaßnahmen und Verpackung; 5 Einlagerung; 6 Aufstellung; Mechanische Aufstellung

Rossi TX Series
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4
Rossi
DE
EN
TX11 Betriebsanweisungen − UTD.164.06-2012.00_DE_EN
4 - Lieferzustand
4.1 - Annahme
Nach Erhalt der Lieferung sicherstellen, dass sie mit der Bestellung über-
einstimmt und beim Transport nicht beschädigt wurde. Festgestellte Un-
stimmigkeiten und Schäden an der Ware müssen unverzüglich beim Spe-
diteur beanstandet werden. Keine beschädigten Motoren in Betrieb setzen.
4.2. Typenschild
Jeder Motor ist mit einem Typenschild aus eloxiertem Aluminium versehen
(s. Seite 20), auf dem die wichtigsten technischen Informationen zu den
funktionalen und konstruktiven Merkmalen angegeben sind. Das Typenschild
legt zusammen mit den verträglichen Vereinbarungen die Anwendungsgren-
zen fest. Das Typenschild darf nicht entfernt oder beschädigt werden und
muss jederzeit gut lesbar sein. Alle auf dem Typenschild angegebenen Da-
ten müssen bei der Ersatzteilbestellung angegeben werden.
4.3. Lackierung
Mit Ausnahme von Sondervereinbarungen werden die Motoren mit was-
serlöslicher Decklack, Farbe blau RAL 5010 DIN1843, lackiert, für normale
Anwendung in Industriestätten und für Nachbehandlungen mit weiteren 1-K-
Synthetiklacken geeignet (Klasse C3 ISO 12944-2).
4.4. Schutzmaßnahmen und Verpackung
Die freien Enden der Wellen werden mit alterungsbeständigem Rostschutz
geschutzt
Mit Ausnahme von Sondervereinbarungen werden die Motoren zweck-
dienlich verpackt: auf Palette, durch PE-Folie geschutzt, mit Klebeband
und Umreifungsband gesichert (große Baugrößen); in mit Klebeband oder
Umreifungsband gesicherten Kartonpaletten (kleinere Baugrößen); in mit
Klebeband umwickelten Kartons (kleine Größen und Mengen). Bei Bedarf
werden die Getriebe mit Kunstschaum oder mit Karton zum Transportschutz
getrennt.
Die verpackten Produkte dürfen nicht aufeinander gestapelt werden.
5. Einlagerung
Der Lagerraum muss sauber, trocken und es dürfen keine übermäßigen Vi-
brationen auftreten (v
eff
0,2 mm/s) damit die Lager nicht beschädigt wer-
den (die Notwendigkeit die Vibrationen zu begrenzen - auch wenn innerhalb
weiteren Grenzen - muss auch während des Transport gesichert werden)
und bei einer Temperatur von 0 ÷ +40 °C (mit Spitzen bis -20 °C und +50 °C).
Den Motor immer vor Feuchtigkeit schützen.
Alle sechs Monate die Wellen um einige Umdrehungen drehen (nach der
Lüftung des Motors bei Bremsmotor), um Beschädigungen der Kugellager
und Dichtringe vorzubeugen.
Bei normalen Umgebungsbedingungen und angemessenen Schutz wäh-
rend des Transports kann die Komponente für die Dauer von 1 Jahr gelagert
werden.
Bei Lagerfristen von bis 2 Jahren unter normalen Umgebungsbedingungen
sind die Dichtungen, die Wellen und die unlackierten bearbeiteten Flächen
reichlich zu entfetten.
Für die Lagerung über eine Dauer von mehr als 2 Jahren, im Freien oder in
aggressiver Atmosphäre, Rossi rückfragen.
6. Aufstellung
Vor der Installation die folgenden Kontrollen durchführen:
Die Geräte dürfen nicht beim Transport oder durch die Lagerung beschädigt
worden sein;
Die Ausführung muss für Umgebung (Temperatur, Atmosphäre usw.) ge-
eignet sein;
Der Stromanschluss (Netzanschluss oder sonstiges) muss mit den Kenn-
datendes Motors verträglich sein;
– Die Bauform muss den Angaben auf dem Typenschild entsprechen.
Der Motor nicht der Feuchtigkeit ausgesetzt worden ist (Überprüfung des
Isolationswiderstands s. 6.3).
Achtung! Zum Transport des Motors die Transportösen anwenden
(wenn vorhanden); beachten Sie, dass die Transportösen auf den
Motoren zur Aufhebung des einzigen Motors und nicht der anderen
Maschinen dienen, die mit ihm gepaart sind. Sich vergewissern, dass die
Belastung passend ausgewuchtet ist und dass Hubvorrichtungen, Kupp-
lungssysteme und Kabel geeigneter Tragfähigkeit für die Gesamtmasse zur
Verfügung sind. Bei Bedarf sind die Gesamtmassen der Motoren ist auf Ros-
si technischen Katalogen angegeben.
6.1. Mechanische Aufstellung
Achten, dass die Unterkonstruktion, auf welcher der Motor montiert und
befestigt wird, eben, nivelliert und ausreichend dimensioniert ist, um Be-
festigungsfestigkeit und Vibrationsfeiheit zu gewährleisten (die Vibrations-
geschwindigkeiten v
eff
3,5 mm/s bei P
N
15 kW und v
eff
4,5 mm/s bei
P
N
> 15 kW), unter Betrachtung der übersetzten Kräfte der Massen, des
Drehmoments, der Radial- und Axialbelastungen.
Bei der Anwendung der Gewindebohrungen zur Fußbefestigung die Länge
der Befestigungsschrauben sorgfältig auswählen; durch diese Länge muss
einen ausreichend weiten Gewindezug im Eingriff und die korrekte Befesti-
gung des Motors zu der Maschine versichert werden, ohne den Gewindesitz
durchzubohren.
Achtung! Die Lebensdauer der Lager und der gute Betrieb der
Wellen und Kupplungen hängen auch von der Präzision der
Ausfl uchtung zwischen den Wellen ab. Den Motor einwandfrei
(wenn nötig durch Unterlegung) mit der angetriebenen Maschine ausfl uch-
ten und möglichst immer elastische Kupplungen zwischenschalten.
Bei ungenauer Fluchtung können die Wellen (die gefährliche Fol-
gen für Leib und Leben der Personen haben können) und/oder
die Lager (die Überhitzungen verursachen können) beschädigt wer-
den.
Die Befestigungsfl ächen (Flansch und Füssen) müssen sauber sein und eine
Rauheit aufweisen (ungefähr R
a
6,3 μm), die einen geeigneten Reibungs-
faktor gewährleistet: Mit einem Schaber oder Lösungsmittel den eventuel-
len Lack auf den Verbindungsfl ächen entfernen.
Bei Einwirkung von Außenlasten sind, falls erforderlich, Stifte oder Gesperre
vorzusehen.
Bei der Befestigung zwischen Motor und Maschine ist es empfohlen, Stark-
kleber in den Befestigungsschrauben anzuwenden.
Während der Aufstellung benötigen die Motoren ausreichende Kühlluft (be-
sonders auf der Lüfterseite. Darauf achten:
– dass der Kühlungsdurchgang nicht verstopft ist
der Motor nicht in der Nähe von Heizquellen mit Einwirkung sowohl auf
Kühlluft- als auch auf Motortemperatur (durch Ausstrahlung) aufgestellt
wird;
im allgemeinen genügend Luft zu- und abströmen kann, Einsätze ohne
geregelten Wärmeaustausch überhaupt vermieden werden.
Bei Aufstellung im Freien, bei feuchten oder korrosiven Umgebungen kann
die einzige IP55-Schutzart keine sichere Anwendungseignung garantieren.
In diesen Fällen bitte sich vergewissern, dass:
der Motor mit Kondenswasserablassbohrungen in der korrekten Positi-
on (nach unten gerichtet) ausgerüstet und immer geöffnet ist (ausser wäh-
rend des Durchspülens);
die Bremse in der "Ausführung für feuchte und korrosive Umgebung"
(Code «,UC» auf Typenschild angegeben, HBZ und HBF-Motoren) und mit
«Bremsscheibe und -bolzen aus Edelstahl» ist (Code «,DB» auf Typen-
schild angegeben, HBZ-Motor);
die Stillstandheizung, wenn vorgesehen, angemessen und ausschliess-
lich 2 Stunden lang versorgt ist (s. Abb. 3), bevor der Motor im Betrieb ge-
setzt ist (die Stillstandheizung nie während des Motorbetriebs versorgen),
als Alternative eine Einphasenspannung gleich 10% der Nennverbindungs-
spannung der Klemmen U1 und V1 kann die Stillstandheizung ersetzen;
der Motor mit geeigneten Schutzausstattungen vor Sonnenausstrahlung
und extremen Witterungsverhältnissen schützen: Bei senkrechtem Motor
mit obenliegendem Lüfter und ohne Regenschutzdach ist diese Schutzvor-
richtung unerlässlich.
Vor der Inbetriebnahme das korrekte Spannen der Klemmen, der Befesti-
gungselemente und der mechanischen Paarung nachprüfen (Tab. 1, Tab. 2).
Montage von Maschinenelementen auf die Wellenenden.
Für die Bohrung der auf das Wellenende aufgezogenen Elementen wird die
Toleranz H7 empfohlen.
Vor der Montage die Passfl ächen sorgfältig reinigen und schmieren, um
Fressprobleme zu vermeiden.
Sowohl Montage als auch Demontage werden mit Hilfe von Zugbolzen und
Abziehern vorgenommen: Stöße und Schläge vermeiden, welche die Mo-
torlager unersetzlich beschädigen könnten (s. Abb. unten).
D d
Ø
09 M30
11 M40
14 M50
19 M60
24 M80
28 M10
38 M12
42 M16
48 M16
55 M20
60 M20
65 M20
75 M20
Bei direkter Paarung oder Paarung durch Kupplung, die Fluchtung des Mo-
tors zur Achse der gepaarten Maschine pfl egen.
Wenn notwendig, eine elastische bzw. Metallbandkupplung anwenden.
Für Keilriemenantriebe kontrollieren, dass der Überhang minimal und die
Motorwelle immer parallel zu der Maschinenwelle ist.
Die Keilriemen müssen nicht zu gespannt sein, damit übermäßige Lasten
auf den Lagern und auf der Motorwelle vermieden werden können (für max
Lasten auf dem Wellenende und betreffende Lagerlebensdauer s. Katalog
von Rossi).
Der Motor wird durch eine im Wellenende eingefügte Halb-Passfeder und
ausschließlich für die Nenndrehzahl dynamisch ausgewuchtet; um Vibrati-
onen und Unwuchten zu vermeiden, ist es notwendig, dass auch die An-

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